Liebe zur Literatur
Meine Meinung und Inhalt
""Und fast imer sind wir überrascht, wie viele augenfällige Details in den letzten Zeilen der vorherigen rechten Seite untergebracht sind, und noch überraschender finden wir ...
Meine Meinung und Inhalt
""Und fast imer sind wir überrascht, wie viele augenfällige Details in den letzten Zeilen der vorherigen rechten Seite untergebracht sind, und noch überraschender finden wir den unpassenden, von wer weiß woher stammenden Gedanken, dass der Setzer des Buches wirklich keinerlei Verantwortungsgefühl besitzt, hat er doch zugelassen, dass am Ende einer rechten Seite so wichtige Sätze stehen." (ZITAT)
"Kasse 19" hat mir sehr gut gefallen, der Schreibstil war teilweise etwas anstrengend und schwer zu lesen, die Handlung jedoch wirklich besonders. Das Buch bietet wirklich tolle Verweise auf Literaturklassiker und Bennett umschreibt diese so gut, als hätte man sie beinahe selbst gelesen.
Die Liebe zur Literatur ist absolut schön zu lesen und nachvollziehbar. Eine wirklich schöne und einzigartige Geschichte.
In dem Buch geht es um die Geschichte einer jungen Frau - vom Entdecken des eigenen Körpers, vom Beharren auf Unabhängigkeit und von der grenzenlosen Liebe zur Literatur.
In einer Arbeiterstadt einer Grafschaft westlich von London kritzelt ein junges Mädchen Geschichten auf die letzten Seiten ihres Schulheftes, berauscht von den ersten Funken ihrer Fantasie.
Als sie heranwächst, werden alles und jeder, dem sie begegnet, zum Brennstoff für ihr Talent: der russische Mann mit dem alten kastanienbraunen Auto, der in dem Supermarkt, in dem sie an Kasse 19 sitzt, einkauft und ihr ein Exemplar von Nietzsches »Jenseits von Gut und Böse« zusteckt.
Der immer größer werdende Stapel an Büchern, in denen sie sich verliert - und wiederfindet.
"Mehr als einmal hatte ich versucht zu erklären, wie das Ganze funktionieren könnte, aber sobald ich meine Überlegungen laut aussprach, ergaben sie offenbar keinen Sinn mehr, ich erinnere mich sogar an ein bestimmtes Mädchen, das mich, während ich versuchte, meine Gedanken in Worte zu fassen, hasserfüllt ansah, was meiner Idee nicht gerade förderlich war." (ZITAT)
Die britische Autorin Claire-Louise Bennett hat Literatur und Theaterwissenschaften an der Universität Roehampton studiert. Ihre Kurzgeschichten und Essays wurden in „The Stinging Fly“, „The Penny Dreadful“, „The Moth“, „Colony“, „The Irish Times“, „The White Review“ und „Gorse“ veröffentlicht. 2015 erschien ihr Debütroman „Pond“, der 2018 ins Deutsche übersetzt wurde. „Teich“ erzählt die Geschichte einer Frau, die ihr gesamtes Leben hinter sich gelassen hat, um in ein hundert Jahre altes Steincottage in einem kleinen irischen Küstendorf zu ziehen und fernab von allen Zwängen der Gesellschaft ihre Wahrnehmung zu schärfen und den kleinen Dingen des Lebens Beachtung zu schenken. Die Autorin selbst lebt ebenfalls an einer Küste Irlands, und zwar in Galway.