Cover-Bild Der Fund
Band 1 der Reihe "Die Hegemonie von Krayt"
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Belle Epoque Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - SciFi: Außerirdische
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Science Fiction
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 25.02.2021
  • ISBN: 9783963571718
Cliff Allister

Der Fund

Im Jahr 2087 wird beim Schürfen nach Helium-3 auf dem Mond ein uraltes außerirdisches Raumschiff gefunden. Niemand ahnt, welche Konsequenzen dies für die in konkurrierende, teilweise sogar verfeindete Nationen zersplitterte Menschheit haben wird. Es gelingt, das Schiff größtenteils wieder funktionsfähig zu machen, doch man erregt damit die Aufmerksamkeit außerirdischer Mächte, die das gefundene Raumschiff, die Goldene Nova, für sich selbst beanspruchen. Das Schiff könnte der Schlüssel zum Überleben der Menschheit in einer seit Jahrtausenden tobenden kosmischen Auseinandersetzung sein – oder zu ihrem Untergang führen. Kann es Alexander Walker, dem Kommandanten der Goldenen Nova, und seiner Crew aus Vertretern verschiedener, sich argwöhnisch belauernder Nationen gelingen, nicht nur die internen Spannungen zu überwinden, sondern sich geeint den feindlichen Kräften entgegenzustellen?
Als eine Invasionsflotte ins Sol-System einfällt, steht die Menschheit vor ihrer ersten Bewährungsprobe …

Vom Autor des Multiversum-Zyklus, der Mercenary Chronicles und der Trilogie Die Kalten Sonnen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.11.2025

Solider Auftakt mit ungenutztem Potenzial

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„Der Fund“ von Cliff Allister hat eine durchaus interessante Grundidee, doch das Buch vermag mich nicht nachhaltig zu fesseln. Die Handlung entwickelt sich recht ruhig und bleibt stellenweise eindimensional ...

„Der Fund“ von Cliff Allister hat eine durchaus interessante Grundidee, doch das Buch vermag mich nicht nachhaltig zu fesseln. Die Handlung entwickelt sich recht ruhig und bleibt stellenweise eindimensional – Spannung, die wirklich greifbar wird, bleibt weitgehend aus. Dadurch plätschert die Geschichte vor sich hin, ohne dramatische Höhepunkte oder überraschende Wendungen, die den Leser richtig mitreißen.

Auch die Charaktere bleiben bedauerlicherweise oberflächlich. Ihre Motivationen und inneren Konflikte werden nur angedeutet, tieferes psychologisches Profil fehlt größtenteils. Es ist schwierig, eine wirkliche Bindung zu ihnen aufzubauen oder ihre Entwicklung mit Interesse zu verfolgen. Das Potenzial, das in der Idee steckt, wird durch die Begrenzung auf oberflächliche Figurenzeichnung nicht vollständig ausgeschöpft.

Die Erzählweise ist insgesamt solide, aber nicht außergewöhnlich. Der Schreibstil ist klar und verständlich, wirkt aber stellenweise zu sachlich und distanziert, um echte emotionale Intensität zu erzeugen. Die Atmosphäre ist angenehm, aber gleichzeitig fehlt ein spürbarer Antrieb, der die Erzählung vorantreibt und den Leser zwingt, Seite um Seite zu verschlingen.

Positiv zu vermerken ist, dass das Setting und die Grundprämisse vielversprechend sind und Raum für Weiterentwicklung bieten. Wenn Cliff Allister in den geplanten Fortsetzungen die Spannung stärker anzieht, die Figuren vertieft und die Handlung dynamischer gestaltet, könnte die Reihe deutlich gewinnen. „Der Fund“ liest sich als ruhiger Auftakt mit verborgenen Möglichkeiten – aber in dieser ersten Ausgabe bleibt er schlicht unter seinen Möglichkeiten.

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