Cover-Bild Perfekt. Glatt. Wirkungslos.
Band der Reihe "Haufe Fachbuch"
(2)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
29,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Haufe-Lexware
  • Themenbereich: Gesellschaft und Sozialwissenschaften - Psychologie
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 244
  • Ersterscheinung: 10.11.2025
  • ISBN: 9783648195741
Daniel Caroppo

Perfekt. Glatt. Wirkungslos.

Was KI mit unserer Sprache macht - und wie wir wieder wirksam kommunizieren

Perfekte Formulierungen beeindrucken und verhallen. Daniel Caroppo zeigt, warum glattgebügelte, KI-optimierte Sprache ihre Wirkung verliert. Sein Buch ist ein Plädoyer für Worte, die gemeint sind – nicht glatt, sondern echt. Zugleich macht es sichtbar, wie künstliche Intelligenz Kommunikation in Pressestellen, Unternehmen, Medien und Politik verändert und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind. Kommunikation ist mehr als Technik: Sie braucht Verantwortung, Irritation und Haltung.

Mit Beispielen aus Praxis und Forschung, klaren Modellen und pointierten Analysen gibt dieses Buch Orientierung für alle, die im digitalen Wandel kommunizieren und wieder Sprache mit Bedeutung füllen wollen.

Inhalte:

  • Muster statt Meinung – Wenn KI in der Kommunikation mitmischt
  • Worthülsen statt Wirkung – Wenn KI Sprache glättet    
  • Echte Sprache – Was Worte lebendig macht 
  • Verantwortung in der KI-Kommunikation 
  • Wie KI Rollen und Branchen verändert
  • Selbstbild, Stil und Haltung
  • Ethik, Demokratie und Ausblick

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.07.2026

Haltung

0

Zu glatt, zu perfekt, zu unpersönlich, zu wenig Ecken und Kanten, zu wenig Greifbares und oftmals auch zu viele Emojis. Das denke ich oft, wenn ich durch meinen Feed hier scrolle, Websites besuche, E-Mails ...

Zu glatt, zu perfekt, zu unpersönlich, zu wenig Ecken und Kanten, zu wenig Greifbares und oftmals auch zu viele Emojis. Das denke ich oft, wenn ich durch meinen Feed hier scrolle, Websites besuche, E-Mails oder Newsletter lese.

Da ist mir das aktuelle Buch von Daniel Caroppo gleich aufgefallen, fasst es das alles doch schon im Titel zusammen: „Perfekt. Glatt. Wirkungslos."

Aber er haut nicht einfach auf die böse KI drauf, die aus Texten KI-Einheitsbrei zubereitet. Ihm geht es darum herauszuarbeiten, was KI mit unserer Sprache macht und wie wir wieder wirksam kommunizieren können, also Texte erstellen, die etwas zu sagen haben.

Er beleuchtet sehr intensiv, wie generative KI mittlerweile genutzt wird und was dabei – je nach Nutzung – herauskommt. Sagt der Text etwas aus? Ist herauszuhören, dass da jemand Verantwortung übernimmt, oder ist es besagter Einheitsbrei? (Die Gedankenstriche weiter oben sind übrigens meine eigenen, kein KI-Reflex.)

Das ist sein Kernpunkt, und damit würde ich das Buch zusammenfassen: Wird Haltung gezeigt? Ist eine Meinung zu erkennen, wird Verantwortung für eine Entscheidung übernommen, oder ist alles bis zur Unkenntlichkeit glatt gebügelt? Caroppo verteufelt KI nicht, aber der Mensch sollte im wahrsten Sinne das letzte Wort haben.

Darum geht es, und es gibt viele Fall- und Praxisbeispiele, Reflexionsfragen und Gedanken zu den gesellschaftlichen Folgen der Nutzung generativer KI.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 21.01.2026

Wenn Sprache perfekt ist und trotzdem niemand zuhört

0

Ich habe Perfekt. Glatt. Wirkungslos. mit dem professionellen Abstand gelesen, den man sich im Wissenschaftsbetrieb antrainiert.
Nach wenigen Seiten war dieser Abstand weg, weil mir auffiel, wie oft ich ...

Ich habe Perfekt. Glatt. Wirkungslos. mit dem professionellen Abstand gelesen, den man sich im Wissenschaftsbetrieb antrainiert.
Nach wenigen Seiten war dieser Abstand weg, weil mir auffiel, wie oft ich selbst Texte produziere, die korrekt sind und dennoch nichts riskieren.
Das Buch trifft einen wunden Punkt akademischer Kommunikation: die Verwechslung von Sorgfalt mit Bedeutung.
Es kritisiert nicht Theorie oder Analyse, sondern die Angst, sich mit Sprache wirklich zu zeigen.
Mich hat besonders irritiert, wie oft ich nickte, obwohl ich mich eigentlich ertappt fühlte.
Seitdem frage ich mich bei jedem Absatz nicht mehr nur, ob er stimmt, sondern ob er überhaupt gemeint ist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere