Horror-Thriller auf einer verlassenen Ranch. Poetisch und schaurig. Grandios!
Dean Koontz hat mittlerweile weltweit über 500(!) Millionen Bücher verkauft und steht damit in einer Riege mit Stephen King. Und das völlig zu Recht. Dieser atmosphärische, spannende Thriller hat mich ...
Dean Koontz hat mittlerweile weltweit über 500(!) Millionen Bücher verkauft und steht damit in einer Riege mit Stephen King. Und das völlig zu Recht. Dieser atmosphärische, spannende Thriller hat mich richtig in den Bann gezogen und zu einem neuen Fan dieses Autors gemacht.
Allein das Setting, eine verlassene Ranch in den einsamen Weiten Montanas, auf der unerklärliche Dinge vorgehen, hat sofort mein Interesse geweckt. Hier verbringt die kleine Jojo ihre fröhliche Kindheit, zusammen mit ihrem Freund Jimmy, dem Sohn eines Rancharbeiters.
Doch eines Tages geschieht ein schreckliches Unglück und Jojo wächst fortan weit weg, in Santa Fe auf. Jetzt ist sie 34 und erhält plötzlich verstörende Anrufe, in denen sie aufgefordert wird, nach Hause zurückzukommen. Außerdem entwickeln ihr Fernseher und ihre Autos ein Eigenleben.
Die hier herrschende Entität und ihre Einflussnahme ist auch der Regierung nicht verborgen geblieben. Sie stehen zudem in einem Zusammenhang mit Entführungen und Morden, verübt von einem durchgeknallten Sektenanhänger.
Wir begleiten nun auf höchst intelligente und kreative Weise verschiedensten Protagonisten, die sich „rein zufällig“ auf besagter Ranch, „Rustling Willows“, einfinden. Dean Koontz konstruiert mehrere Schauplätze zu einem großen Ganzen und jedem einzelnen dabei zu folgen, ist extrem spannend. Auch der Showdown hat mir gut gefallen und der letzte Satz lässt zudem Böses erahnen. Was hinter dem Ganzen steckt ist echt genial. Auch wie auf gruselige Art und Weise gewisse Tiere eingesetzt werden, ist phänomenal.
Einfach nur richtig gut, was ich hier gelesen habe. Auch der Schreibstil ist sehr poetisch und eindringlich und erschafft eine Szenerie wie in einem Schauerroman. Unbedingte Leseempfehlung!