Cover-Bild Der Minuteman-Algorithmus
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19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Dystopische und utopische Literatur
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 404
  • Ersterscheinung: 09.11.2020
  • ISBN: 9783752645811
Derya Yalimcan

Der Minuteman-Algorithmus

Was wäre, wenn es einen nur den Eingeweihten bekannten Code gäbe, einen verborgenen Algorithmus, der die Parameter von Börsenderivaten und die Volatilität von Devisenkursen definierte? Welchen Wert hätten dann Reichtum und die Zivilisation, in der wir leben, und wie viel wäre unser Gesellschaftssystem und der gesellschaftliche Konsens wert? Was wäre, wenn ein Algorithmus Zufälligkeiten des Alltags kryptographisch definierte? Was wären in so einer Welt die Bezeichnungen für das Glück und das Schicksal, für Erfolg und Misserfolg? Was, wenn dieser Code nicht göttlichen Ursprungs wäre, sondern menschengemacht? Wenn Himmel und Hölle irdisch wären, und Aufstieg und Fall der Nationen nur ein Spiel im Sandkasten, den der Hegemon für die Spieler kreierte? Welche Aufgabe hätte ein Messias in solch einer Welt? Und wäre jener, der das Spiel zu Ende brächte, der Messias oder seine Antithese? Dies ist die Geschichte einiger weniger Spieler.

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Lesejury-Facts

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  • Bergbach hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.02.2021

Sehr gut und spannend bis zur letzten Seite

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Das Buch ging zuerst durch drei Hände und die Empfehlungen meiner Freunde haben mich neugierig gemacht. Ich habe es dann während einer Bahnfahrt quer durchs Land in einem Zug durchgelesen. Es ist spannend ...

Das Buch ging zuerst durch drei Hände und die Empfehlungen meiner Freunde haben mich neugierig gemacht. Ich habe es dann während einer Bahnfahrt quer durchs Land in einem Zug durchgelesen. Es ist spannend geschrieben und ich war die ganze Zeit gut unterhalten.

Der Hintergrund der rätselhaften Story ist wahrscheinlich nicht fiktiv, man findet Parallelen in der Wirklichkeit und muss deshalb keinen Aluhut tragen. Mit "Teen Spirit" werden Seelen gefangen, und konsequenterweise missbrauchen ungenannte Hintergrundmächte elternlose Kinder aus dem Heim, stehlen ihre Persönlichkeiten und lassen sie als Werkzeuge einer bis in den "Outer Space" getragenen Dehumanisierung agieren.

Es ist eine ziemlich komplexe Geschichte mit vielen handelnden Personen, flüssig geschrieben und man behält, trotz der Sprünge zwischen den Ebenen, den Überblick. Man muss allerdings ziemlich wach bleiben, um den Faden nicht zu verlieren, viele Charaktere tauchen auf, einige nur einmal, andere immer wieder. Real sind sie eigentlich alle nicht, kein Wunder, denn die Autorin lässt den Leser bewusst im Unklaren, Unfassbaren, Ungewissen. Alles nur geträumt? Und wenn ja, von wem? Und wer ist der, der den Schlafenden die Träume injiziert, um mögliche Zukunftsszenarien durchzuspielen? Wer derjenige, der das Manuskript verfasst hat? Und wer hat eigentlich all das niedergeschrieben? Ist Kimberly Morrigain ein Alter Ego von Derya Yalimcan?

Gibt es ein Happy End? Eine Erlösung? Nein. Und seltsamerweise stört mich das nicht. Etwas anderes habe ich nicht erwartet.

Es hat mir viel Freude gemacht dieses Buch zu lesen. Und ich würde gern mehr von der Autorin lesen. Aber es scheint ihr Erstlingswerk zu sein, weitere konnte ich nicht entdecken. Ich habe das Buch dann im Bahnhof liegengelassen. Vielleicht freut sich noch jemand daran.

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