My always my never
SPOILERALARM
Seit "Run Baby run" lese ich alles der beiden Autorinnen. Doch in jeder Reihe ist es so, dass die Bücher gut anfangen, aber schlecht enden.
Der Beginn von XX war mein Highlight. Es gab ...
SPOILERALARM
Seit "Run Baby run" lese ich alles der beiden Autorinnen. Doch in jeder Reihe ist es so, dass die Bücher gut anfangen, aber schlecht enden.
Der Beginn von XX war mein Highlight. Es gab so viele Protagonisten, die alle unter einander auch so viele zwischenmenschliche Beziehungen hatten. Das fand ich großartig. Aber alle Personen tauchen so unterschiedlich auf, dass man manchmal gar nicht wusste um wen es nun eigentlich hauptsächlich geht. Teil 3 hat mir schon nicht mehr so gefallen, weil es nur um Catalina & Ilian ging. Zayden und Irina tauchen seit dem vorletzten Buch nicht mehr so häufig auf wie Rosalie & Sergio. Dabei fand ich Zayden und Irina viel interesannter, viel komplizierter. Seit Teil 2 gibt es diese zwischenmenschlichen Beziehungen nur noch sporadisch. So ist der extreme Draht der Zwillinge nicht mehr existent. Sie haben eigentlich nicht mehr viel miteinander zu tun. Rosalie und Irina haben auch kaum noch Momente miteinander.
Auch zum Ende von XX (wobei ich inhaltlich nicht verstehe, warum diese Reihe zu Ende ist, da es nicht so wirkt) weiß Sergio immer noch nicht wer seinen Vater einst erschossen hat. Und auch Alayna hat keine Ahnung von ihrer Beziehung zu den Estebans. Somit ist eigentlich nichts gelüftet.
Zaydens Abstecher nach Spanien hätte unspektakulärer nicht sein können. Man erfährt hier nichts Konkretes, er knüpft halt Kontakte. Wahrscheinlich muss man das stark verallgemeinern, wenn man selbst keine Ahnung hat was er da machen soll.
Es gab für mich zwei tolle Momente in dem Buch: 1. Als Catalina Irina befreit hat. Das war absolut witzig und mutig und typisch Catalina. Das hat auch wieder in den anfänglichen Stil von XX gepasst.
2. Als Ilian seinem Vater die Meinung sagt und das Grundstück verlässt. Da war ich baff.
Die offensichtlichen Angriffe auf Donovan und Co. haben mich gelangweilt. Wer dahinter steckt, war mal wieder offensichtlich. Hier wäre es doch cooler gewesen für Überraschung zu sorgen, weil es vielleicht die Spanier hätten sein können. Rosalies Entführung fand ich auch überflüssig, da sie schnell befreit wurde und auch hier so klar war, dass es Viktor ist. Natürlich wurde Rosalie aber nicht übermäßig gequält wie einst Irina, denn sie ist ja eine Hauptprotagonistin und taucht auch in der nächsten Reihe auf. Da kann man sie nicht seelisch so zerstören. Warum Donovan am Ende wieder so eklig zu ihr ist, habe ich im Übrigen auch nicht verstanden.
Alles in allem war es extrem vorhersehbar und unspektakulär. Schade! Es fing einst so schön an.