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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2026

Zwei Autoren, die sich immer wieder begegnen im Leben

Sieben Tage im Juni
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Es war für mich ein Wechselbad der Gefühle. Meist bilde ich mir beim Lesen bereits eine Meinung zu dem Buch und überlege wie viele Sterne ich am Ende in meiner Rezension gebe, aber hier war diesmal alles ...

Es war für mich ein Wechselbad der Gefühle. Meist bilde ich mir beim Lesen bereits eine Meinung zu dem Buch und überlege wie viele Sterne ich am Ende in meiner Rezension gebe, aber hier war diesmal alles dabei: Anfangs dachte ich: komischer Schreibstil, die Charaktere wirken nicht authentisch und ich schwankte zwischen 2 und 3 Sternen. Gestern habe ich aber die letzten 200 Seiten gelesen und meine Meinung noch einmal komplett über den Haufen geworfen, denn: Ab der Hälfte passiert noch mal einiges und ab hier lernt man meiner Meinung nach die Charaktere auch besser kennen und verstehen und besonders Audre musste man einfach mögen.

In dem Buch geht es um zwei Autoren, die als Kinder auf dieselbe High-School gingen und dort eine Woche miteinander verbrachten, die ihr Leben veränderte. Beide waren zu der Zeit am absoluten Tiefpunkt: Zwei Teenager aus schlimmen Verhältnissen, die sich in Alkohol und Drogen flüchten und mit Borderline zu kämpfen haben (checkt vorher unbedingt eure Trigger). Für Eva sieht es so aus, als Shane sie zurückgelassen ohne ihr je zu sagen warum. Als er 15 Jahre später in ihre Podiumsdiskussion platzt, ist sie zunächst außer sich. Doch nach und nach erklärt sich weshalb er verschwand und beide haben nach wie vor alte Dämonen, die sie verfolgen und gegen die sie nicht immer gemeinsam ankämpfen können.

Es war schwer ins Buch reinzufinden. Ich fand den Schreibstil zunächst gewöhnungsbedürftig und die Charaktere seltsam. Immer fragte ich mich: "Wer redet und benimmt sich so?" Aber als Audre und Eva einen Streit haben, den sie klären müssen, änderte sich mein Bild. Die Mutter-Tochter-Dynamik hat mir total gefallen. Dieses altkluge Kind musste man einfach nur gernhaben und vieles klärt sich auch aber Hälfte auf. Wir haben abwechselnde Kapitel, teilweise aus der Vergangenheit und teilweise aus der Gegenwart.

Am Ende lässt sich für mich sagen, es war ein gutes Buch. Es war lesenswert, aber man muss dem Ganzen Zeit geben.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Ein Fluch, ungeklärte Morde, eine Frau mit Visionen und die CIA

Das Vermächtnis der Grimms - Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
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Also das Buch hat mich echt umgehauen!

Anfangs fand ich es schwierig, weil es weit in der Vergangenheit startet und die Settings sowie die Zeiten sich ständig ändern. Das war zu Beginn verwirrend. Aber ...

Also das Buch hat mich echt umgehauen!

Anfangs fand ich es schwierig, weil es weit in der Vergangenheit startet und die Settings sowie die Zeiten sich ständig ändern. Das war zu Beginn verwirrend. Aber die Puzzleteile fügen sich zusammen und es lohnt sich total dran zu bleiben.

Wir lernen hier die Masali kennen. Ein Volk, in dem es Geschichtenschreiber gibt, die die uns bekannten Märchen ins Leben riefen. Es gibt dort ein Zöllibat, das strikt die Vereinigung von Männern und Frauen untersagt. In der Vergangenheit haben sich bereits Leute widersetzt, die von einem Fluch heimgesucht wurden. Das Schicksal wiederholt sich als Waylon und Kaia sich begegnen. Ihr Weg ist tragisch, aber wir begleiten sie durchs gesamte Buch. Parallel lernen wir Ash in Abalion kennen und natürlich Kristin, die mithilfe von geschriebenen Worten Wahrheiten erkennen kann und Visionen erhält. Ihr Bruder Brayden holt sie zu sich in die CIA, weil er ihre Hilfe braucht. Es geschehen Morde in der Menschenwelt, die an die Märchen der Gebrüder Grimm erinnern. Die CIA nennt den Fall "Black wulf". Es stellt sich heraus, dass der Black Wulf ein Grimm ist. Ein Wesen, das aus der Märchen- in die reale Welt gelangte. Kristin versucht die Geschichte zu entwirren und den Täter zu schnappen.

Das Buch ist so unglaublich komplex. Selbst, wenn man keine Märchen bzw. Märchenadaptionen mag, kommt man total auf seine Kosten, wenn man für Fantasy zu haben ist.

Auch ohne die jeweiligen Kapitelüberschriften hätte ich gewusst in welchem Setting zu welcher Zeit ich mich befinde, weil es so auf die Situation angepasst formuliert wurde. Hier wurde extrem ausführlich geplottet. Das ganze Buch, jede einzelne Handlung wurde sehr gut durchdacht. Ich habe noch nie eine so gut durchdachte umfangreiche Märchenadaption gelesen.

Die Wendungen habe ich nicht kommen sehen und das Ende hat mich total fertig gemacht!

Es ist eine absolute Empfehlung an einfach alle, die Fantasy mögen. Ich brauche dringend Band 2 und ich bin jetzt Fan von Nicole Böhm.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Layla - aber eigentlich eher Leeds

Layla
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Der Klapptext gibt über den Inhalt des Buches quasi nichts preis. Genau wie Verity wird es unter der Rubrik "Romance" geführt. Da ich Verity total genial fand, war ich sehr neugierig auf Layla. Aufgrund ...

Der Klapptext gibt über den Inhalt des Buches quasi nichts preis. Genau wie Verity wird es unter der Rubrik "Romance" geführt. Da ich Verity total genial fand, war ich sehr neugierig auf Layla. Aufgrund des Covers dachte ich, es hätte ebenfalls diese Thriller-Elemente.

Und ich Trottel hoffte das bis zum Schluss. Ich dachte wirklich, die Geschichte löst sich damit auf, aber nein. Es ist wirklich eine Romance.

Dieses Buch ist eine Geister-Geschichte. Dagegen habe ich erst einmal nichts, denn jeder kann glauben woran auch immer er möchte, aber dann hätte ich es lieber wissenschaftlicher und authentischer gehabt. So habe ich jetzt die ganze Zeit darauf gewartet, dass am Ende herauskommt, dass Leeds total gestört ist und Layla ihm alles heimzahlen will, aber nichts könnte ferner der Wahrheit entsprechen.

Fakt ist: Layla und Leeds lieben sich. Und allein diese Tatsache finde ich schon voll eigenartig. Denn wie sie sich ineinander verlieben, finde ich fragwürdig und nicht greifbar. Das gilt auch für den gesamten restlichen Verlauf der Story. Alles ging unfassbar schnell zwischen den beiden und zum Wendepunkt hin gehen die zwei zurück an den Ort, an dem sie sich kennenlernten. Ab da geht die Geistersache los. Richtig nerdy fand ich den Typen aus dem Forum, der ihm als einziger helfen konnte, ohne dass man etwas über ihn erfährt. Wtf???

Eigentlich spielt das gesamte Buch in dem Bed & Breakfast, in dem Leeds und Layla sich kennenlernten und immer wieder habe ich mich gefragt, wie die den Aufenthalt bezahlen, denn keiner von ihnen geht ja anscheinend einem Job nach.. Alles sehr fragwürdig. Es gibt auch nicht viele Personen, die in dem Buch mitspielen: Layla, Leeds, Leeds` Ex sowie Laylas Schwester und Schwager.

Leeds wirkte am Anfang total weird auf mich, weshalb ich mit einem ganz anderen Ausgang der Story rechnete. Schade!

Der Grund für zwei Sterne ist eigentlich lediglich der, dass es so easy geschrieben ist, dass man das Buch schnell weglesen konnte und das Fiebern aufs Ende, wenn man etwas erwartet.

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Elajah im Kampf mit ihrer Vergangenheit

Asrai - Die Magie der Drachen
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Man, ich bin ja total positiv überrascht von diesem Teil. Denn nachdem der erste zwar auch gut war (das kann man nicht leugnen), war er mir dennoch zu jugendlich geschrieben und ich fand die Charaktere ...

Man, ich bin ja total positiv überrascht von diesem Teil. Denn nachdem der erste zwar auch gut war (das kann man nicht leugnen), war er mir dennoch zu jugendlich geschrieben und ich fand die Charaktere schwierig.

Das ist hier ganz anders. Denn hier haben sich die Charaktere entwickelt. Elajah ist nicht mehr so trotzig. Sie ist erwachsener und einfühlsamer geworden. Sean ist ein guter Freund und Ian ein guter Anführer. Zwar werde ich mit Ian nicht immer warm, denn beispielsweise im Kampf um die Position des Fürsten fand ich ihn leichtsinnig und überheblich, aber es wird besser. Das kindliche ist der Story entwachsen.

Was auch besonders ist: Im ersten Teil baut die Geschichte sich auf und wird nach und nach spannend. Hier ist die Story einfach die ganze Zeit durchweg spannend. Es gibt kaum ruhige Momente, weil 1 Mio Dinge passieren. Ian ist geschwächt, da greift schon wieder der nächste an oder sie müssen eine Pfortenwelt erschaffen oder oder oder. Das fand ich echt beeindruckend.

Manila ist anfangs schwierig, weil sie ein richtiges Biest ist, aber auch das legt sich als sie und Elajah einander immer näher kennen- und schätzen lernen.

Die Beziehung zwischen Ian und Elajah wächst, zwischen ihr und den Drachen auch. Andererseits muss sie hier von anderen Reitern viel Abneigung und stellenweise sogar Hass einstecken, das sie mir oft leid tat. Ihre Freunde sind für sie da, doch sie hat es schwer ihrem Ruf als Asrai zu entkommen.

Genau wie in Teil 1 habe ich die Wendung nicht kommen sehen. Es war traurig, nachvollziehbar und spannend die ganze Zeit. Das hat die Autorin echt drauf. Man erwartet nie das, was letztlich passiert.

Inzwischen bin ich echt gefesselt und freue mich auf Teil 3.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Elajah im Kampf um ihren Platz in der Welt

Asrai - Das Portal der Drachen
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Lange lagen mir alle Leute damit in den Ohren, dass ich unbedingt Asrai lesen müsste. Einige behaupteten sogar, es sei besser als die Flammengeküsst-Reihe. Vorab: Das sehe ich nicht so und sie sind auch ...

Lange lagen mir alle Leute damit in den Ohren, dass ich unbedingt Asrai lesen müsste. Einige behaupteten sogar, es sei besser als die Flammengeküsst-Reihe. Vorab: Das sehe ich nicht so und sie sind auch nicht wirklich miteinander vergleichbar. Anfangs ähneln sich beide Reihen, aber das lässt schnell nach. Es gibt Parallelen, aber letztlich ist jede Geschichte für sich einzigartig.

Hier wird die Geschichte aus Elajahs Sicht erzählt. Sie ist eine Heilschülerin mit Visionen, die sie sich nicht erklären kann. Sie wurde von Maai aufgenommen als sie noch ein Baby war. Niemand kennt ihre wahren Eltern. Bald schon stellt sich heraus, dass sie magische Fähigkeiten besitzt. Mit Hilfe des Reiters Ian kommt sie an einen Drachen und muss sich in der Welt als Drachenreiterin beweisen.

Elajah ist ein sehr impulsiver Mensch. Sie wird oft für ihre Neugier kritisiert und fühlt sich oftmals wie ein Sonderling.

Durch Ian erfährt sie wer sie wirklich ist, aber sie muss sich immer wieder beweisen und lernt außerdem, dass nicht immer offensichtlich ist wem man vertrauen kann.

Ich muss sagen, anfangs hat Asrai mich gar nicht abgeholt. Ich fand den Schreibstil zu jugendlich und Elajah sehr anstrengend. Zu den anderen Charakteren fand ich nicht richtig Zugang. Ich las damals das Buch "Bin hexen. Wünscht mir Glück" von Liane Mars und der Schreibstil kam mir sofort wieder bekannt vor. Es gibt sarkastische Stellen und Momente, die lustiger sein sollen als sie es für mich sind. Damit werde ich nicht ganz warm, aber ich muss zugeben, als sich offenbarte wer Elajah wirklich ist und was Ian verbirgt, war ich sehr überrascht. Da waren Wendungen, die ich allesamt nicht kommen sehen habe - Respekt an die Autorin! Die uralte Magie und die Pfortenwelten waren unglaublich spannend, sodass ich es letztlich doch empfehlen würde. Die Handlung baut sich hier sehr schnell auf. Es ist keine ganz so komplexe Welt und einfach zu lesen, weil es leicht verständlich ist. Elajah wächst mit ihren Erkenntnissen und ihrer Magie. Das war spannend und ab da wurde sie mir auch etwas sympathischer.

Ich persönlich rate vom Hörbuch ab. Ich habe reingehört und finde die Sprecherin absolut anstrengend. Sie redet in der immer gleichen Tonlage. Ich empfehle eher das Buch zu lesen, als die Geschichte zu hören.

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