Cover-Bild Das Reich der Mitte
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Droemer Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 960
  • Ersterscheinung: 04.11.2024
  • ISBN: 9783426308639
Edward Rutherfurd

Das Reich der Mitte

Der große China-Roman | Die epische und wechselhafte Geschichte Chinas - ein historischer Roman vom internationalen Bestsellerautor
Henriette Zeltner Shane (Übersetzer), Sylvia Bieker (Übersetzer)

Opulent, farbenprächtig, hochspannend und zutiefst menschlich.

Der historische Roman »Das Reich der Mitte« von Bestseller-Autor Edward Rutherfurd entführt ins chinesische Kaiserreich des 19. Jahrhunderts und erzählt vom Zusammenprall von Ost und West, der schließlich zur Entstehung des heutigen China führte.

China, 1838: Das stolze Kaiserreich ist für Fremde meist unerreichbar. Abenteurer schmuggeln Opium ins Land, um es gegen Tee, die im Westen so begehrte Handelsware, zu tauschen. Die Versuche der Qing-Dynastie, der Droge Einhalt zu gebieten, führen schließlich zu den Opiumkriegen, die das uralte Kaiserreich für immer verändern sollten. Über das schicksalhafte, blutige 19. Jahrhundert, von Shanghai über Peking und die Chinesische Mauer entspinnt sich eine große Geschichte über Glücksritter, Abenteurer, Gewinner und Verlierer, über den Aufstieg und Fall eines großen Kaiserreichs und den immerwährenden Konflikt zwischen Kulturen, Traditionen und Weltmächten.

Edward Rutherfurds epischer historischer Roman erzählt die Geschichte von Missverständnissen und Demütigungen, von Habgier, Liebe und uralten Traditionen – eine monumentale Saga, die in ihrer Dramatik und Ehrlichkeit das heute China verstehen hilft.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.01.2025

Ein Stück chinesische Geschichte

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Ein Stück chinesische Geschichte

Auf der einen Seite finde ich den asiatischen Raum sehr faszinierend, doch habe ich auf der anderen Seite noch nie das Bedürfnis gehabt, dorthin zu reisen. Daher wollte ...

Ein Stück chinesische Geschichte

Auf der einen Seite finde ich den asiatischen Raum sehr faszinierend, doch habe ich auf der anderen Seite noch nie das Bedürfnis gehabt, dorthin zu reisen. Daher wollte ich jetzt erstmal in einer Geschichte China “bereisen”

"Das Reich der Mitte" von Edward Rutherfurd hat sich in dem Fall sehr faszinierend angehört und daher sollte es nun das Buch sein, das mir China näher bringen soll. Natürlich hätte ich auch einfach einen Reiseführer holen können oder mir eine Dokumentation ansehen können - doch warum nicht das Schöne (in andere Leben eintauchen) mit dem Nützlichem verbinden?

Wir beginnen im China des Jahres 1838. Abenteurer schmuggeln Opium ins Land, um es gegen Tee, die im Westen so begehrte Handelsware, zu tauschen. Die Versuche der Qing-Dynastie, der Droge Einhalt zu gebieten, führen schließlich zu den Opiumkriegen, die das alte Kaiserreich für immer verändern sollten.
Ich selbst habe von dem Opiumkrieg erst durch das Buch erfahren. Und das war nun eben etwas, das mich dazu verleitet hat, es zu lesen. Denn es ist ein beeindruckender historischer Roman, der einen tiefen Einblick in die Geschichte Chinas gibt.

Man muss sich auf gut 1000 Seiten einlassen. Doch bekommt man dadurch eine wirklich detailreiche Darstellung der Kultur, Traditionen und politischen Veränderungen. Soweit ich es beurteilen kann, hat der Autor recht gut recherchiert.

Manchmal sind die vielen Details ein bisschen überwältigend, besonders wenn man mit der chinesischen Geschichte nicht vertraut ist. Aber wenn man sich darauf eingelassen hat, hat man ein lehrreiches Buch, das die Geschichte rund um den Opiumkrieg erzählt, ohne trocken zu wirken. Es lässt einen mit einem neuen Verständnis für die Kultur und Geschichte Chinas zurück.

Wer historische Romane liebt und bereit ist, in eine andere Zeit und Welt einzutauchen, wird an diesem Buch viel Freude haben.

ISBN: 978-3426282748
Umfang: 960 Seiten
Autor: Edward Rutherford
Verlag: DromerKnaur
Erscheinungsdatum: 01.12.2024

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Veröffentlicht am 24.08.2025

Interessanter Roman mit einigen Längen und Ungereimtheiten (und in fragwürdiger Übersetzung)

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Anders als vom Klappentext behauptet, erstreckt sich die Handlung dieses Romans nicht bis in die Gegenwart, sondern deckt „nur“ den Zeitraum von 1839 bis ca 1908 ab. Auch dieser hat aber einiges zu bieten, ...

Anders als vom Klappentext behauptet, erstreckt sich die Handlung dieses Romans nicht bis in die Gegenwart, sondern deckt „nur“ den Zeitraum von 1839 bis ca 1908 ab. Auch dieser hat aber einiges zu bieten, beispielsweise die Opium-Kriege und ihre Folgen, die schillernde Persönlichkeit der Kaiserinwitwe Cixi oder den Boxeraufstand.
Wir begegnen unter anderem einem jungen englischen Kaufmann, der sich vom Handel mit Opium Reichtum und Erfolg erhofft, einem ebenso engagierten chinesischen Beamten, dessen Aufgabe es ist, diesen zu unterbinden, einem Eunuchen, der die Ränkespiele am Kaiserhof hautnah miterlebt oder auch einer einfachen Frau aus einem abgelegenen Dorf, deren Lebensweg dennoch mit den umwälzenden Entwicklungen dieses Jahrhunderts verknüpft ist.

Da aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird und sich die Ereignisse über mehrere Jahrzehnte erstrecken, entsteht ein ganz guter Überblick darüber, was sich im China das 19. Jahrhunderts so alles getan hat.
Die Protagonisten wirken allerdings häufig eher schablonenhaft, scheinen keine bzw teilweise eine widersprüchliche Persönlichkeit zu haben. Obwohl sie über einen längeren Zeitraum begleitet werden, konnte ich zu den meisten keine richtige Beziehung aufbauen.
In die Handlung werden viele Informationen über die chinesische Geschichte eingeflochten. Sie hat jedoch auch einige Längen, manche Episoden sind eigentlich überflüssig, während andererseits einige interessante Entwicklungen zu kurz abgehandelt werden. Dazu kommen Ungereimtheiten (beispielsweise auch was das Alter der gerade auftretenden Figuren betrifft) und einige politische Entwicklungen aber auch Handlungen der Charaktere sind nicht wirklich nachvollziehbar.
Außerdem ist die Übersetzung (aus dem Englischen) häufig fragwürdig, was immer wieder den Lesefluss stört. Wenn beispielsweise Chinesen (Spitz)namen tragen wie „Second Son“, „Happy“ oder „Lacquer Nail“, zwei Leute einmal per Du und ein paar Zeilen später wieder per Sie sind, ein chinesischer Handwerker einen chinesischen Palastangestellten mit „Sir“ anspricht etc.

Fazit: Das Thema der chinesischen Geschichte und des Ringens dieses Landes mit dem Einfluss der ausländischen „Barbaren“ ist interessant. Das ist aber auch der Hauptgrund, warum ich bis zum Ende durchgehalten habe. Ich wollte den fast 1.000 Seiten langen Roman zwischendurch öfters abbrechen, weil mich die Handlung als solches nicht packen konnte.