Cover-Bild Das Haus mit den sieben Gärten
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: OKTOPUS bei Kampa
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 17.03.2026
  • ISBN: 9783311706809
Elsemarie Maletzke

Das Haus mit den sieben Gärten

Dass Fleur eigentlich anders heißt und zwei Jahre im Gefängnis saß, stört Frau Sylvest nicht. Sie sucht eine Gärtnerin, die ihre sieben Gärten wieder auf Zack bringt, und dafür ist Fleur genau die Richtige. Früher einmal diente die weiße Villa auf dem Hügel als Künstlerkolonie. Übrig geblieben aus dieser Zeit ist nur George Fox Evans, der mit Frau Sylvest das Bett teilt, mit erstaunlichem Durchhaltevermögen einen Roman über die englischen Royals schreibt und die Straßen auf seiner Lambretta unsicher macht. Fleur und Fox Evans werden Verbündete, als sich eine Schlange in Gestalt von Frau Kösel breitmacht, die vorgibt, Hilfsgärtnerin zu sein. Die beiden müssen Frau Sylvest nicht nur vor Frau Kösels diebischen Fingern bewahren, sondern auch alte Freunde aus Fleurs krimineller Vergangenheit abwehren. Doch dann begeht Fox einen schrecklichen Fehler, und am Ende muss Frau Sylvest, die nicht alles versteht, aber vieles vergibt, ihre sieben Gärten, ihren Liebhaber und ihre Gärtnerin retten.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei m_curie in einem Regal.
  • m_curie hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2026

Nüchtern erzählt, aber mit besonderem Charme

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In „Das Haus mit den sieben Gärten“ erzählt Elsemarie Maletzke von Fleur, die eine Stelle als Gärtnerin in Frau Sylvests Villa annimmt. Sie weiß um Fleurs Vergangenheit, die auch einen Gefängnisaufenthalt ...

In „Das Haus mit den sieben Gärten“ erzählt Elsemarie Maletzke von Fleur, die eine Stelle als Gärtnerin in Frau Sylvests Villa annimmt. Sie weiß um Fleurs Vergangenheit, die auch einen Gefängnisaufenthalt einschließt, und gibt ihr dennoch eine Chance. In dem Haus begegnet Fleur unter anderem George Fox Evans, einem Schriftsteller, sowie weiteren Personen, die auf unterschiedliche Weise mit der Villa verbunden sind. Während sie sich in ihrem neuen Umfeld einrichtet, wird sie zugleich von ihrer Vergangenheit eingeholt.

Der Roman lebt von seinen Figuren und der besonderen Atmosphäre rund um das Haus. Erzählt wird aus wechselnden Perspektiven, die den Figuren nahekommen und Einblick in ihre Gedanken geben. Der Erzählstil bleibt dabei insgesamt eher nüchtern und zurückhaltend. Auffällig ist, dass der Ton vor allem bei Fleur und Fox Evans oft fast emotionslos und lakonisch wirkt. Gerade die Figur der Hausherrin, obwohl sie als zentrale Figur den Rahmen der Handlung bildet, bleibt dabei auffallend distanziert.

Frau Sylvest wirkt großzügig und gutgläubig, beinahe wie eine Mäzenin, die den anderen Raum gibt, sich zu entfalten.

In dieser zurückhaltenden Erzählweise liegt einerseits der Reiz des Buches, sie erschwert aber auch den Zugang. Trotzdem hat mich der Roman insgesamt sehr gut unterhalten. Die ungewöhnlichen Figuren und die besondere Stimmung machen seinen Charme aus, auch wenn er sich nicht sofort erschließt.

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