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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Bonifatius Verlag
  • Themenbereich: Biografien, Literatur, Literaturwissenschaft - Biografien und Sachliteratur
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 144
  • Ersterscheinung: 19.01.2022
  • ISBN: 9783897109209
Esther Bejarano

Nie schweigen

Ihr sollt die Stimme gegen das Vergessen sein, wenn wir nicht mehr da sind. Esther Bejaranos letztes Interview: ihr Kampf gegen Intoleranz, Antisemitismus und Rassismus
Sascha Hellen (Herausgeber)

Gegen den Hass: Sich engagieren, einmischen und wachrütteln

Bis zuletzt suchte die deutsche Jüdin Esther Bejarano den Dialog mit Jugendlichen. Sie berichtete offen von ihren persönlichen Erfahrungen und Bedrohungen und beantwortete deren Fragen zur Verfolgung der Juden während der Nazidiktatur. Das bewegende letzte Interview mit Esther Bejarano ist ein Aufruf: Es darf keinen Hass geben zwischen Völkern, zwischen Menschen – keine Intoleranz und keine Fremdenfeindlichkeit, keinen Antisemitismus und keinen Rassismus.

- Gegen das Vergessen: Esther Bejarano - Zeitzeugin des Holocausts
- Kampf gegen Rechts: die Botschaft einer Shoah-Überlebenden
- Antifaschistin und Mahnerin: ihr Appell an junge Menschen
- Mit Beiträgen von Leon Goretzka und Samuel Koch

Esther Bejaranos Vermächtnis: eine Botschaft an die Jugend

Weil sie im Mädchenorchester von Auschwitz Akkordeon spielte, überlebte sie das Konzentrationslager. Zwei Jahre war sie anschließend Zwangsarbeiterin im KZ Ravensbrück. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs gelang ihr bei einem Todesmarsch die Flucht. Später wanderte sie nach Palästina aus und kehrte 1960 nach Deutschland zurück. Als sie die Nazis wieder demonstrieren sah, begann sie, sich gegen den Rechtsextremismus zu engagieren. Zusammen mit ihrem Sohn Joram und ihrer Tochter Edna sang sie jüdische und antifaschistische Lieder und begleitete die Kölner Hip-Hop-Band Microphone Mafia auf Konzertreisen.

Esther Bejarano starb 2021 mit 96 Jahren. Ihr größter Wunsch ist es, dass sich viele Menschen finden, die die Erinnerung an das Grauen der Nazizeit lebendig halten und sich entschieden gegen jede Form von Fremdenfeindlichkeit stellen – mit diesem Buch trägt sie dazu bei!

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Babsi1965 in einem Regal.
  • Babsi1965 hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.06.2025

Sehr erschreckend

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Mein Fazit:

Zitat: "Ihr sollt die Stimme gegen das Vergessen sein, wenn wir nicht mehr da sind". E. Bejarano

Mittlerweile kenne ich viele" starke Frauen " - Überlebende des Holocaust, die in Büchern ...

Mein Fazit:

Zitat: "Ihr sollt die Stimme gegen das Vergessen sein, wenn wir nicht mehr da sind". E. Bejarano

Mittlerweile kenne ich viele" starke Frauen " - Überlebende des Holocaust, die in Büchern und Erzählungen ihre Stimme erheben und über die Gräueltaten der Nazis sprechen. Zum Beispiel, die wohl berühmteste Jüdin Margot Friedländer, die 2025 im Alter von 103 Jahren verstorben ist. Sie bat Leon Goretzka, ( im Vorwort lesbar), dass die Verbrechen nicht in Vergessenheit geraten dürfen und er Botschafter für künftige Generationen sein sollte.

Bücher wie die von Esther Bejarano sind von unschätzbarem Wert und sollten von Schülern im Geschichtsunterricht gelesen werden. Sie zeigen, zu welchen Taten Menschen fähig sind. Der Völkermord an den Juden im Zweiten Weltkrieg ist beispiellos, grausam, unfassbar und es ist Zeit, um Vergebung zu bitten. Das Bewegende Interview mit Sascha Hellen im Buch ist sehr beeindruckend, sehr berührend, sehr emotional und sehr zu Herzen gehend. Was musste diese Frau im Konzentrationslager alles erleiden? Folter, Krankheiten, Hungersnot und sie überlebte nur, weil sie Akkordeon spielte und durch ihren unbändigen Lebenswillen . Zeit ihres Lebens hat sie Aufklärungsarbeit bei vorwiegend jungen Menschen geleistet, weil:" sie können nicht wissen, was passiert ist."

Nach dem Krieg hat sich die Autorin unermüdlich gegen den Judenhass ausgesprochen, auf Missstände in jüdischen Kindergärten aufmerksam gemacht, teilweise müssen sie gegen Angriffe bewacht werden … Man kann diese Frau nur für ihren Mut und ihren unermüdlichen Einsatz bewundern.

Diese einzigartige Frau ist am 15. Dezember 1924 in Saarlouis geboren und ihre Stimme erstarb am 10. Juli 2021. Ihr Kampf gegen den Antisemitismus und Rassismus soll nicht umsonst gewesen sein. Ich hoffe, ihr Buch findet viele Leser, damit diese einzigartige Frau mit ihrer besonderen Message nicht in Vergessenheit geraten wird. Ich hätte sie gerne persönlich getroffen, über ihr Lebenswerk gesprochen und Fragen gestellt. Dieses Buch lege ich euch ganz besonders ans Herz!

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