Cover-Bild Der Spieler
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4,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Anaconda Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Klassische Belletristik
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 07.02.2012
  • ISBN: 9783866477780
Fjodor Dostojewski

Der Spieler

Die zentralen Motive in Dostojewskis erzählerisch dichtem Roman Der Spieler sind geradezu klassisch: die Liebe, das geld und die Macht. Zerrisen zwischen Eros und Geltungsdrang finden die Hauptfiguren keinen Weg, um ihrem tragischen Ende zu entgehen. Die Abgründe der Spielsucht kannte Dostojewski (1821 - 1881) aus eigenem Erleben. In Deutschland verfiel er dem Roulette, spielte oft tagelang und verlor seinen letzten Ersparnisse. Die Unmittelbarkeit dieser Erfarhung ist überall im Roman beunruhigend spürbar: Das Spiel ist die rauschhafte Provokation des Schicksals.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.02.2025

Spielsucht

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Alexéj ist als Hauslehrer beim General beschäftigt, während dessen Familie einen Ausflug nach Roulettenburg unternimmt. Während ihres Aufenthaltes hofft der beinahe mittellose General auf das Ableben seiner ...

Alexéj ist als Hauslehrer beim General beschäftigt, während dessen Familie einen Ausflug nach Roulettenburg unternimmt. Während ihres Aufenthaltes hofft der beinahe mittellose General auf das Ableben seiner Tante, um sie zu beerben. Doch alles kommt anders, als die Tante selbst in dem Kurort auftaucht und das Roulette für sich entdeckt.

„Der Spieler“ ist eines von Dostojewskis kürzeren Werken und beleuchtet die Hintergründe der Spielsucht auf vielfältige Weise. Zuerst einmal muss ich anmerken, dass meine Ausgabe der Geschichte aus dem Jazzybee Verlages leider voller Rechtschreibfehler war. Ich würde also auf jeden Fall eine andere Ausgabe des Buches empfehlen. Die Geschichte selbst konnte mich leider nicht wirklich unterhalten. Den Auftritt der Tante in Roulettenburg und das folgende Glücksspiel waren der einzig unterhaltsame Aspekt der Geschichte. Mich störten vor allem die Beziehungen zwischen den Hauptcharakteren, insbesondere ihren sehr voreiligen Gebrauch des Wortes Liebe. Letztlich verfolgte fast jeder Charakter seine eigenen hauptsächlich durch Gier motivierten Ziele. Die beinahe manische Zuneigung von Alexéj zu Polina konnte ich besonders wenig nachvollziehen, da sie sich durchgehend bösartig ihm gegenüber äußert und verhält. Auch die diversen Klischees, die den Russen, Franzosen, Deutschen etc. angedichtet wurden, fand ich unerträglich. Es mag vielleicht daran liegen, dass der Erscheinungstermin dieses Romans einige Jahrzehnte zurückliegt, doch ich konnte leider mit der Geschichte nicht allzu viel anfangen.

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