Solider Auftakt der Dilogie mit Potenzial
Das Mädchen aus der Schwebenden Welt (Floating World-Dilogie, Band 1)Ren ist Teil einer Artistengruppe, die durch das Land reist, als ihre Familie von einem Dämon angegriffen und ihr Onkel vergiftet wird. Dabei muss Ren ihre Lichtmagie entfesseln, die bis in das feindliche ...
Ren ist Teil einer Artistengruppe, die durch das Land reist, als ihre Familie von einem Dämon angegriffen und ihr Onkel vergiftet wird. Dabei muss Ren ihre Lichtmagie entfesseln, die bis in das feindliche Gebiet zu sehen ist. Ren macht sich auf die Suche nach einem Gegenmittel für ihren Onkel und trifft dabei auf Sunho, der auf die Suche nach der Quelle des Lichtes entsandt wurde. Zusammen begeben sich die Beiden auf eine Reise, gejagt von Kopfgeldjägern und Mördern, die ihr Schicksal für immer aneinanderbinden wird.
„Das Mädchen aus der schwebenden Welt“ ist der Auftakt einer Dilogie um Ren und Sunho. Dabei wird die Geschichte abwechselnd aus ihren Perspektiven erzählt, wobei die Perspektive von Jaeil in einigen Abschnitten hinzukommt. Ren und Sunho mochte ich als Charaktere sehr gerne. Beide sind mutig und freundlich und setzen sich auch für diejenigen ein, die unterdrückt werden. Auch die Beziehung der Beiden zueinander entwickelt sich realistisch, doch hat es mir hier an der ein oder anderen Stelle doch an Emotionen gefehlt. Jaeil konnte ich bis zu letzten Seite nicht richtig einschätzen. Dafür haben mir Tag und Yurhee als Nebencharaktere gut gefallen. Die Handlung ist zwischenzeitlich für mich etwas zu zäh vorangegangen. Dafür werden die spannenden und actionreichen Szenen sehr schnell abgehandelt. Die Geschichte hat noch eine Menge Potenzial, die der erste Band für mich noch nicht ausschöpfen konnte. Ich hoffe, dass mich der zweite Teil der Dilogie mehr überzeugen kann.