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Veröffentlicht am 08.03.2026

Solider Auftakt der Dilogie mit Potenzial

Das Mädchen aus der Schwebenden Welt (Floating World-Dilogie, Band 1)
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Ren ist Teil einer Artistengruppe, die durch das Land reist, als ihre Familie von einem Dämon angegriffen und ihr Onkel vergiftet wird. Dabei muss Ren ihre Lichtmagie entfesseln, die bis in das feindliche ...

Ren ist Teil einer Artistengruppe, die durch das Land reist, als ihre Familie von einem Dämon angegriffen und ihr Onkel vergiftet wird. Dabei muss Ren ihre Lichtmagie entfesseln, die bis in das feindliche Gebiet zu sehen ist. Ren macht sich auf die Suche nach einem Gegenmittel für ihren Onkel und trifft dabei auf Sunho, der auf die Suche nach der Quelle des Lichtes entsandt wurde. Zusammen begeben sich die Beiden auf eine Reise, gejagt von Kopfgeldjägern und Mördern, die ihr Schicksal für immer aneinanderbinden wird.

„Das Mädchen aus der schwebenden Welt“ ist der Auftakt einer Dilogie um Ren und Sunho. Dabei wird die Geschichte abwechselnd aus ihren Perspektiven erzählt, wobei die Perspektive von Jaeil in einigen Abschnitten hinzukommt. Ren und Sunho mochte ich als Charaktere sehr gerne. Beide sind mutig und freundlich und setzen sich auch für diejenigen ein, die unterdrückt werden. Auch die Beziehung der Beiden zueinander entwickelt sich realistisch, doch hat es mir hier an der ein oder anderen Stelle doch an Emotionen gefehlt. Jaeil konnte ich bis zu letzten Seite nicht richtig einschätzen. Dafür haben mir Tag und Yurhee als Nebencharaktere gut gefallen. Die Handlung ist zwischenzeitlich für mich etwas zu zäh vorangegangen. Dafür werden die spannenden und actionreichen Szenen sehr schnell abgehandelt. Die Geschichte hat noch eine Menge Potenzial, die der erste Band für mich noch nicht ausschöpfen konnte. Ich hoffe, dass mich der zweite Teil der Dilogie mehr überzeugen kann.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Geisterjagd

The Girls Ghostbusting Agency – Crazy Spooky Love
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Melody Bittersweet sieht Geister, eine Gabe, die jede Frau in ihrer Familie besitzt. Seit Generationen sprechen die Bittersweet Frauen im Auftrag der Toten. Doch Melody möchte ihr eigenes Geschäft aufziehen, ...

Melody Bittersweet sieht Geister, eine Gabe, die jede Frau in ihrer Familie besitzt. Seit Generationen sprechen die Bittersweet Frauen im Auftrag der Toten. Doch Melody möchte ihr eigenes Geschäft aufziehen, sie möchte den Toten helfen weiterzuziehen. Ihr erster Auftrag führt sie in ein altes Herrenhaus in dem drei Brüder festsitzen, seit sie gestorben sind. Melody muss die Tragödie enträtseln wegen derer die drei nicht weiterziehen können. Dabei steht ihr nicht nur ihr größter Konkurrent Leo Dark im Weg, sondern auch ein nervtötender Journalist namens Fletcher Gunn, der nicht an Geister glaubt.

Melody kann Geister sehen, wie auch ihre Mutter und Großmutter mit denen sie sich ein Haus teilt. Um ein gewisses Maß an Unabhängigkeit zu erreichen (was mehr oder minder gelingt) gründet sie zusammen mit ihrer besten Freundin und einem Assistenten ihr Geschäft als Geisterjägerin. Hinzu kommen noch ein alter Van, ein eigensinniger Hund und nicht zu vergessen die beiden „Love-Interests“ und natürlich die drei Geisterbrüder. Alles in allem eine Menge Charaktere, wobei jeder exzentrischer erscheint als der andere. Jede einzelne Figur in der Geschichte wirkt übertrieben, was mir persönlich einfach zu viel war. Der Fokus der Geschichte liegt zudem kaum auf der Geistergeschichte, sondern ganz eindeutig auf der Romance, wobei ich mich schon frage, was Melody eigentlich an den beiden Männern findet. Sowohl Fletcher als auch Leo versuchen sie zu sabotieren und kleinzureden. Trotzdem fühlt sich Melody zu ihnen hingezogen, obwohl sie betont, dass sie sie nicht ausstehen kann (aber natürlich findet sie sie trotzdem heiß…). Das war leider gar nicht nachvollziehbar für mich. Wenn auch vorhersehbar, so mochte ich die Geschichte um Isaac und seine Brüder gerne. Wobei mir hier auch das Ende viel zu übertrieben dargestellt wurde.

Insgesamt war es schon eine unterhaltsame Geschichte. Die Charaktere waren mir jedoch zu überzogen dargestellt und die Romance zu sehr im Fokus und zu wenig nachvollziehbar.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Sitzt ein Mörder mit am Tisch?

Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?
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Fünf Jahre nachdem ihre Freundin Maria verschwunden ist, trifft sich die alte Freundesgruppe wieder, um eine Tradition wiederaufleben zu lassen: die Veranstaltung eines Krimidinners. Doch während des Spieles ...

Fünf Jahre nachdem ihre Freundin Maria verschwunden ist, trifft sich die alte Freundesgruppe wieder, um eine Tradition wiederaufleben zu lassen: die Veranstaltung eines Krimidinners. Doch während des Spieles erkennen die fünf Freunde, dass zu viele Handlungen Parallelen zu der Nacht aufweisen in der Maria damals verschwunden ist. Jemand scheint die verhängnisvolle Nacht beim Festival wiederholen zu wollen, um die Umstände von Marias Verschwinden ein für alle Mal zu klären. Denn die wichtigste Frage, die sich jeder von ihnen stellen muss, ist: Sitz ein Mörder mit ihnen am Tisch?

„Das Dinner“ ist die erste Geschichte von Emily Rudolf, die ich gelesen habe. Wir beginnen mit einer Gruppe von fünf Freunden, die sich über die Jahre immer mehr entfremdet hat, jedoch eigentlich bereits vor fünf Jahren brüchig und voller erschreckender Geheimnisse gesteckt hat, die nach und nach auf den Tisch kommen. Die Geschichte erzählt im Wechsel die Geschehnisse vor fünf Jahren während des Festivals bei dem Maria verschwand und dem Abend des Krimidinners. Dabei wechseln die Perspektiven zusätzlich zwischen allen fünf Protagonisten, sodass man einen Einblick in das Innenleben jedes Charakters bekommt. Dadurch bleibt die Handlung abwechslungs- und ereignisreich. Auch wenn keiner der Charaktere ein wirklicher Sympathieträger war, waren sie doch authentisch und glaubhaft gezeichnet. Mich hat die Geschichte wirklich positiv überraschen können. Insbesondere das Ende hatte ich so nicht vorausgesehen, was bei mir bei Thrillern eher selten vorkommt.

Insgesamt haben wir hier eine wendungsreiche und spannende Geschichte, die mich gut unterhalten konnte. „Das Dinner“ wird sicherlich nicht die letzte Geschichte der Autorin gewesen sein, die ich gelesen/gehört habe.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Enttäuschend

Tod zwischen den Zeilen
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Samantha Washington und ihr Mann hatten nur einen Traum, die Eröffnung einer eigenen Krimibuchhandlung. Nach dem Tod ihres Ehemannes ist es nun an Sam diesen Traum in die Tat umzusetzen. Im Haus ihrer ...

Samantha Washington und ihr Mann hatten nur einen Traum, die Eröffnung einer eigenen Krimibuchhandlung. Nach dem Tod ihres Ehemannes ist es nun an Sam diesen Traum in die Tat umzusetzen. Im Haus ihrer Träume steht die Eröffnung kurz bevor als eine Leiche in ihrem Garten gefunden wird. Ihr zwielichtiger Makler, mit dem sie einige Schwierigkeiten beim Kauf des Hauses hatte, wurde ermordet und Samantha wird für die Mörderin gehalten. Zusammen mit ihrer Großmutter und deren Freundinnen macht sich Sam auf die Suche nach dem wahren Täter, um ihren Ruf wiederherzustellen.

Zunächst einmal hat mich beim Lesen überrascht, dass wir hier zwei verschiedene Mordfälle in einem Buch vereint haben. Samantha schreibt selbst an einer Krimigeschichte und nimmt dabei ein paar Anregungen aus ihrem Leben zu Hilfe. So wechselt die Geschichte zwischen dem Mordfall in Samanthas Garten und dem Mord in ihrem Buch an einem jungen Amerikaner. Leider fehlt es mir in beiden Handlungssträngen an Tiefe sowohl was die Story an sich als auch die Charaktere betrifft. Insbesondere die Freundinnen von Sams Großmutter bleiben blasse Nebenfiguren. Aber auch Sam und ihre Großmutter lernen wir so gut wie gar nicht kennen. Die Handlung ist sehr sprunghaft und hat mir den Lesefluss zusätzlich erschwert. Zudem finde ich es sehr erstaunlich wie viel Raum in der Geschichte Glücksspiel und Alkohol einnehmen, die fast in jeder wichtigen Szene präsent sind.

Insgesamt konnte mich die Geschichte leider nicht unterhalten. Am Ende war es mir bei beiden Kriminalfällen egal wer der Mörder war.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Abgebrochen

Give Me Butterflies. Sie erforscht Schmetterlinge, er die Sterne. Für ihre Anziehung gibt es keine wissenschaftliche Erklärung
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Millie ist mit Leib und Seele Insektenforscherin im Wilhelmina Naturkundemuseum und hofft auf eine Beförderung zur Abteilungsleiterin. Doch im Beurteilungsgremium sitzt auch Finn Ashford, der Millie mit ...

Millie ist mit Leib und Seele Insektenforscherin im Wilhelmina Naturkundemuseum und hofft auf eine Beförderung zur Abteilungsleiterin. Doch im Beurteilungsgremium sitzt auch Finn Ashford, der Millie mit seinem finsteren Blick stets abweisend betrachtet hat. Doch die Beiden kommen sich überraschend näher als Finns Nichten am Sommerprogramm des Museums teilnehmen. Millie muss erkennen, dass Finn doch nicht so ein Griesgram ist, wie sie bisher dachte und die Schmetterlinge in ihrem Bauch rein gar nichts mit ihrer Arbeit zu tun haben.

Mir fällt es tatsächlich etwas schwer eine Rezension zu der Geschichte zu schreiben. Zuerst muss ich anmerken, dass ich das Buch nur knapp bis zur Hälfte gelesen und dann abgebrochen habe, da mich die Story einfach gar nicht abholen konnte. Die Ausgangssituation klingt eigentlich ziemlich interessant. Millie und Finn arbeiten beide im Naturkundemuseum in verschiedenen Abteilungen. Bisher war Finn Millie gegenüber ziemlich abweisend, warum erschließt sich mir jedoch überhaupt nicht, da er sie laut eigener Aussage seit ihrem ersten Treffen anziehend findet. Zusätzlich muss sich Finn um seine beiden kleinen Nichten kümmern, nachdem ihre Mutter gestorben ist. Eigentlich eine emotionale Situation, die aber irgendwie als nebensächlich abgetan wird. Obwohl Finn zunächst als grumpy und unnahbar beschrieben wird, sind die Beiden eigentlich ab Seite 40 oder so schon fast ein Paar. Immerhin verbringt Millie sofort eine Menge Zeit mit ihm und seinen Nichten. Dabei entsprechen Finns Gedanken bei Millies Anblick am ehesten denen eines pubertierenden Teenagers. Die Charaktere und die Handlung bleiben absolut oberflächlich und entwickeln sich abstrus schnell, vor allem wenn man bedenkt, dass hier auch das emotionale Wohl der Kinder (die schon genug Verluste erlebt haben) im Fokus stehen sollte. Mich konnten weder Handlung noch Charaktere irgendwie überzeugen, sodass es mir einfach egal war, wie die Geschichte weitergeht. In diesem Sinne habe ich das Buch lieber abgebrochen.

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