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Veröffentlicht am 11.03.2020

Feuer und Eis

Fire & Frost, Band 1: Vom Eis berührt
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Ruby ist eine Fireblood, sie kann Feuer nach ihrem Willen lenken und kontrollieren. Doch im Reich des Frostkönigs ist diese Gabe ein Grund sie zu jagen und zu töten.
Als Soldaten des Königs ihr Dorf überfallen, ...

Ruby ist eine Fireblood, sie kann Feuer nach ihrem Willen lenken und kontrollieren. Doch im Reich des Frostkönigs ist diese Gabe ein Grund sie zu jagen und zu töten.
Als Soldaten des Königs ihr Dorf überfallen, stirbt ihre Mutter bei dem Versuch sie zu beschützen. Ruby landet im Gefängnis und schwört den König zu vernichten. Doch gerade der junge Frostblood-Krieger Arcus rettet sie aus ihrem eisigen Gefängnis und bringt sie in Sicherheit. Er braucht ihr Feuer, um eine Rebellion gegen den König zu beginnen. Doch kann Ruby einem Frostblood vertrauen?

„Fire & Frost 1 –Vom Eis berührt“ ist der Auftakt einer Trilogie, um den Krieg zwischen Firebloods und Frostbloods. Ruby ist eine neugierige junge Frau, die ihre Gabe nie wirklich zu beherrschen gelernt hat, um sich nicht zu verraten. Als ihre Mutter ermordet wird, muss sie jedoch schnell lernen ihre Kräfte zu kontrollieren. Hierbei hilft ihr Arcus, ein Frostblood Krieger, der sie für die
Rebellion gegen den König einspannen will. Anfangs scheinen die Beiden sehr gegensätzliche Charaktere zu sein, sie entdecken jedoch nach und nach Gemeinsamkeiten, die sie verbinden und näher bringen.
Die Geschichte ist an sich sehr spannend, einige Passagen gerade in der Mitte des Buches ziehen die Geschichte jedoch ziemlich in die Länge ohne dass die Handlung fortzuschreiten scheint. Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen, sodass ich gleich mit dem nächsten Band weitermachen werde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.03.2020

Nicht jede Superkraft erschafft einen Helden

Vicious - Das Böse in uns
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Victor und Eli sind junge und ehrgeizige Studenten, als sie ein Experiment starten, das ihnen außergewöhnliche Fähigkeiten verleihen soll. Ein eigentlich unmögliches Unterfange, dass wieder aller Erwartungen ...

Victor und Eli sind junge und ehrgeizige Studenten, als sie ein Experiment starten, das ihnen außergewöhnliche Fähigkeiten verleihen soll. Ein eigentlich unmögliches Unterfange, dass wieder aller Erwartungen gelingt. Eli besitzt eine außergewöhnliche Regenerationskraft, während Victor Schmerzen zufügen oder nehmen kann, wie es ihm beliebt. Doch die Tragödie, die ihren Erfolg begleitet, macht die beiden Freunde zu erbitterten Feinden.

Nicht jede Superkraft macht aus einem normalen Menschen einen Helden. „Vicious“ erzählt eine deutlich düstere Version des Superheldenmythos, denn sowohl Victor, als auch Eli nutzen ihre Kräfte nicht dazu Menschen zu helfen oder zu beschützen, sondern verursachen eine Menge Leid. Die Fehde zwischen Victor und Eli reißt alles in ihrem Umfeld mit in den Abgrund. Beide besitzen besondere Fähigkeiten, benutzen sie jedoch nur für ihre eigenen Rachefeldzüge.
Eine besondere Spannung in der Geschichte entsteht, weil die einzelne Kapitel zwischen Gegenwart und Vergangenheit wechseln und damit die Vorgeschichte der beiden Protagonisten erzählen. Die Verknüpfung der verschiedenen Handlungsstränge gelingt hier wirklich auf beeindruckende Weise. Eine sehr spannendes Buch bei dem man jedoch auch merkt, dass es auf ein paar mehr Bände ausgelegt ist. Trotzdem bin ich sehr gespannt wie die Fehde zwischen Eli und Victor weiter gehen wird, denn ihre Geschichte ist sicher noch lange nicht zu Ende.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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Veröffentlicht am 11.03.2020

Mittelmäßige Liebesgeschichte

Everlasting Love - Gefährliches Schicksal
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Eigentlich ist Lila nicht einmal Mitglied der Agentur „Everlasting Love“, die für jeden Menschen den richtigen Partner findet, trotzdem bekommt sie eine Nachricht, dass die Agentur ihren Seelenverwandten ...

Eigentlich ist Lila nicht einmal Mitglied der Agentur „Everlasting Love“, die für jeden Menschen den richtigen Partner findet, trotzdem bekommt sie eine Nachricht, dass die Agentur ihren Seelenverwandten gefunden hat. Und dieser ist kein Geringerer als Cupid, einer der Liebesengel persönlich. Dieser setzt alles daran Lila von ihrer Seelenverwandtschaft zu überzeugen. Doch sollten die beiden zusammenkommen, hat das nicht nur weitreichende Konsequenzen für die Beiden, sondern könnte die ganze Welt ins Chaos stürzen.
Das Erste was mich wirklich auf das Buch hat aufmerksam werden lassen, ist das wirklich wunderschön gestaltete Cover, was sich auch in den weiteren Bänden der Reihe thematisch fortsetzt.

„Everlasting Love 1 – Gefährliches Schicksal“ ist das erste Buch einer Trilogie, in der die Liebesgeschichte zwischen Cupid und Lila im Fokus steht. Cupid ist eher ein extrovertierter Charakter, der gerne die Regeln bricht. Lila hingegen ist eher bodenständig und glaubt nicht an Seelenverwandte. Cal, Cupids zurückhaltender Bruder, passt in meinen Augen viel besser zu Lila und ihrem Charakter. Bereits im ersten Band bahnt sich eine gewisse Dreiecksbeziehung an, die wahrscheinlich in den nächsten Bänden ausgiebiger im Fokus stehen wird.

Insgesamt war mir die Handlung an einigen Stellen viel zu konstruiert. Viele große Probleme lösen sich fast wie von selbst in Luft auf, was mich besonders am Ende des Buches etwas genervt hat, da die Spannung dadurch quasi verpufft. Die Geschichte hat wirklich Potenzial, konnte dieses aber nicht immer ausschöpfen. Die Handlung war teilweise etwas oberflächlich und vorhersehbar. Ich hoffe, dass sich das in den nächsten Bänden bessert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.03.2020

Im Kampf gegen die Götter

Warrior & Peace
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Als neue Chaosgöttin steht Warrior vor der gewaltigen Aufgabe die alten Götter vom Olymp zu stoßen. Währenddessen droht eine alte Fehde zwischen Peace und Virus, dem Oberhaupt des Untergrundes, diese Aufgabe ...

Als neue Chaosgöttin steht Warrior vor der gewaltigen Aufgabe die alten Götter vom Olymp zu stoßen. Währenddessen droht eine alte Fehde zwischen Peace und Virus, dem Oberhaupt des Untergrundes, diese Aufgabe noch zu verkomplizieren. Denn Virus bietet Warrior einen Deal an, um jemanden, den sie liebt, von den Toten zurück zu holen. Dafür muss sie nichts weiter tun als Peace zu verraten und Virus Ehefrau und Gefährtin zu werden.

Grundsätzlich mag ich die Schreibweise der Autorin sehr gerne, vor allem der Sarkasmus gefällt mir besonders gut. Doch manchmal war mir die Wortwahl einfach etwas zu derb, auch wenn Warrior in der Hölle aufgewachsen ist. Die Spannung wird das ganze Buch lang sehr hoch gehalten. Eine ereignisreiche Wendung folgt auf die Nächste. Auch das Ende war nicht vorhersehbar, was man heutzutage nicht über viele Bücher sagen kann. Die Charaktere sind sehr besonders und tiefgründiger als man auf den ersten Blick vermuten mag. Diese etwas andere Geschichte der griechischen Götter ist wirklich einzigartig. Ein schöner Abschluss dieser Dilogie.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.03.2020

Auf der Suche nach Magie

Die letzte Dichterin
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Die einst so großartige Magie Phantopiens ist ihren Bewohnern bereits vor langer Zeit abhanden gekommen. Nur in Fernab, einer geheimnisumwogenden Stadt, deren Standort nur Eingeweihten bekannt ist, ist ...

Die einst so großartige Magie Phantopiens ist ihren Bewohnern bereits vor langer Zeit abhanden gekommen. Nur in Fernab, einer geheimnisumwogenden Stadt, deren Standort nur Eingeweihten bekannt ist, ist die Magie noch allgegenwärtig. Minna Fabelreichs größter Traum ist es einmal in dieser Stadt ihre Talente als Dichterin zu beweisen. Als eine Einladung zum Dichterwettstreit in Fernab in ihre Hände gerät, kann sie ihr Glück kaum fassen. Zusammen mit dem Schatzsucher Finn macht sie sich auf den Weg, die Stadt zu finden. Doch in Fernab ist nicht alles so wie es scheint. Etwas Dunkles liegt im Untergrund der Stadt verborgen und sucht einen Weg an die Oberfläche.

„Die letzte Dichterin“ ist das erste Buch von Katherina Seck, welches ich gelesen habe, doch der Schreibstil hat mich gleich in seinen Bann gezogen. Die Handlung ist sehr spannend und aufregend geschrieben, jedoch ließen sich für meinen Geschmack einige Probleme, die zunächst ausweglos schienen, dann doch relativ leicht lösen. Hier hätte mir ein noch tieferer Einblick in die Geschichte besser gefallen.
Die beiden Hauptfiguren Finn und Minna waren mir beide auf Anhieb sehr sympathisch. Trotzdem sie eigentlich Einzelgänger sind, entwickelt sich zwischen den beiden eine einzigartige Freundschaft. Besonders gut hat mir jedoch die Königin gefallen, auch wenn sie eigentlich die „Böse“ in der Geschichte ist, finde ich ihren Charakter sehr vielschichtig und spannend.
Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen, ich hätte mir nur gewünscht an manchen Stellen noch tiefer in die Geschichte eintauchen zu können.

  • Cover
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Fantasie