Cover-Bild Dostojewski - Schuld und Sühne
Band 32 der Reihe "Anacondas besondere Klassiker"
13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Anaconda Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Klassisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 800
  • Ersterscheinung: 16.04.2026
  • ISBN: 9783730616024
Fjodor M. Dostojewski

Dostojewski - Schuld und Sühne

Unter den fünf meisterhaften Romanen des großen russischen Dichters ist »Schuld und Sühne« neben »Die Brüder Karamasow« der wohl berühmteste und wirkungsmächtigste. In berauschender Sprache und ergreifenden Bildern erzählt der »größte Kriminalroman aller Zeiten« (Thomas Mann) die atemberaubende Geschichte des mittellosen Studenten Raskolnikow, der in fortschrittsgläubiger Verblendung einen Doppelmord begeht – und daran zerbricht. Er, der Verbrecher, sehnt sich fortan nach Strafe, um seine Untat zu sühnen, doch wahrhafte Rettung verspricht ihm allein seine Liebe zu der Prostituierten Sofja. Dostojewskis Meisterwerk als bibliophile Schmuckausgabe mit Glanzprägung.

  • »Für Thomas Mann war es ›der größte Kriminalroman aller Zeiten‹« Deutschlandfunk
  • »Wie kaum jemand sonst fand Dostojewski Worte für Seelenzustände in Extremlagen. Psychologen schätzen seine Charakterstudien als meisterhaft.« Frankfurter Rundschau
  • Dostojewskis Kriminalroman »fragt danach, ob sich Straftaten im Sinne einer ›größeren Sache‹ rechtfertigen lassen; er fragt nach Recht und Gerechtigkeit, nach Schuld und Verantwortung.« Theaterkompass
  • »Bis heute gilt der russische Schriftsteller Fjodor Dostojewski als einer der größten Denker und Psychologen.« Frankfurter Rundschau


Ausstattung: Surbalin Linea mit Schmuckprägung

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.04.2026

Komplex und tiefgründig

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Mit Raskolnikow hat Dostojewski einen großartigen Protagonisten geschaffen. Er ist so wunderbar zwiegespalten, dass ich, war ich erst einmal in die Geschichte eingetaucht, mit den dunklen Abgründen seiner ...


Mit Raskolnikow hat Dostojewski einen großartigen Protagonisten geschaffen. Er ist so wunderbar zwiegespalten, dass ich, war ich erst einmal in die Geschichte eingetaucht, mit den dunklen Abgründen seiner Gedanken konfrontiert wurde, und es mir einfach schwer fiel, das Buch zur Seite zu legen.

Dostojewski vereint in seiner Erzählung viele wichtige Dinge jener Zeit. Sicher es geht um Verbrechen und Bestrafung, aber auch um Unzurechnungsfähigkeit, Schuld, Gewissen, Reichtum und Armut. Dabei schafft es der Autor seine Charaktere sehr komplex und tiefgründig zu beschreiben und schafft dadurch ein sehr lebensechtes Ambiente.

Fazit: In „Schuld und Sühne“ beschreibt Dostojekwski sehr überzeugend die menschliche Fähigkeit zum Bösen, aber auch zu Scham und Reue. Und lässt letztlich Raskolnikow als Sühne an seiner Schuld an den Rand des Wahnsinns treiben. Was für eine hervorragende Parabel – absolut lesenswert.