Cover-Bild Ilaria
23,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Suhrkamp
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 162
  • Ersterscheinung: 18.02.2026
  • ISBN: 9783518432693
Gabriella Zalapì

Ilaria

Roman | Ein eindringlicher Vater-Tochter-Roadtrip durch ein geisterhaft verlassenes Italien
Claudia Steinitz (Übersetzer)

An einem Tag im Mai 1980 steigt die achtjährige Ilaria nach der Schule in das Auto ihres Vaters, der sie abholen soll. Es ist der Beginn einer zweijährigen Irrfahrt durch Italien – denn der Vater hat sie entführt. Ständig wechselnde Hotels, die endlosen Stunden im Auto, auf unbeseelten Autobahnraststätten, Triest, Bologna, ein Internat in Rom, ein Bauernhof in Sizilien, und Ilaria denkt ständig an die Mutter und die Schwester und schwört sich, nicht mehr zu weinen. Manchmal sieht das alles aus wie eine normale Kindheit, dank der Spiele, die sie und der Vater unterwegs spielen, wie sie im Auto die Hits lauthals mitsingen. Aber der Vater trinkt, ist ständig nervös, viel zu impulsiv. Hin und wieder darf sie mit der Mutter telefonieren, Ilaria hat schmerzhafte Sehnsucht nach ihr, doch zugleich will sie den Vater schützen. Und bei alledem muss sie irgendwie versuchen, die andauernde Angst, den Zusammenbruch ihres Lebens, ihre stille Verzweiflung zu bewältigen.

Ilaria ist ein Roadtrip durch ein ungekanntes Italien und ein beeindruckend erzählter, autobiographisch grundierter Roman – über heikle Nähe, die elementare Schutzlosigkeit eines Kindes und die Notwendigkeit einer viel zu frühen Selbstbehauptung.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.02.2026

Vater und Tochter

0



Die Geschichte von Ilaria ist von der Schriftstellerin Gabriella Zalapi einfühlsam und ehrlich geschrieben.
Wir lernen die achtjährige Ilaria beim Schweinebummeln kennen. Sie ist ein glückliches Mädchen, ...



Die Geschichte von Ilaria ist von der Schriftstellerin Gabriella Zalapi einfühlsam und ehrlich geschrieben.
Wir lernen die achtjährige Ilaria beim Schweinebummeln kennen. Sie ist ein glückliches Mädchen, das auf ihre Schwester wartet.
Da kommt plötzlich unerwartet ihr Vater und sagt, das sie mit ihm eine kleine Reise machen soll.
Ja, und dann beginnt eine zweijährige Reise durch Italien. Der Vater telefoniert immer wider mit der Mutter, behauptet aber immer wieder, das die nicht mit Ilaria reden will.
Die Autorin schildert die Emotionen Ilarias genau so, das man das plastisch vor sich sieht.
Gut, der Vater will die Mutter zwingen, wieder mit ihm zusammen zu leben, aber dem Kind tut das nicht gut.
Ich hoffte immer wieder, das sich Ilarias Lage ändert, aber da ist noch alles offen.
Der Roman ist tragisch, aber lesenswert.