Cover-Bild Der letzte Deich
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14,99 €
inkl. MwSt
  • Verlag: tolino media
  • Themenbereich: Belletristik - Dystopische und utopische Literatur
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Science Fiction
  • Seitenzahl: 268
  • Ersterscheinung: 13.11.2024
  • ISBN: 9783759261311
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Gerd E. Küster

Der letzte Deich

**Inhaltsbeschreibung:** "Der letzte Deich", erzählt die bewegende Geschichte von Lena van Rijn und ihrer Familie, die inmitten eines Klimakatastrophenszenarios ums Überleben kämpfen. Die niederländische Küste wird seit Jahren von immer stärkeren Stürmen und steigenden Meeresspiegeln bedroht. Trotz technischer Fortschritte und massiver Investitionen in den Küstenschutz werden die Deiche zunehmend brüchiger. Die Lage spitzt sich dramatisch zu, als ein Jahrhundertsturm droht, die ohnehin angegriffenen Schutzmauern endgültig zu brechen. Lena lebt mit ihrem Mann Bram und ihren Kindern Emma und Jasper auf einem alten Familienhof in Küstennähe. Bram, Ingenieur im "Deich-2040-Projekt", ist Teil des verzweifelten Versuchs, die Küste vor der drohenden Überflutung zu schützen. Doch als erste Deichabschnitte nachgeben und das Wasser unaufhaltsam ins Land dringt, steht Lena vor einer erschütternden Entscheidung: Soll sie fliehen und ihre Heimat aufgeben oder auf das Versprechen ihres Mannes vertrauen, dass die Deiche halten werden? Während Lena und ihre Kinder das Haus verlassen und sich auf eine gefährliche Flucht ins Landesinnere begeben, kämpfen sie nicht nur gegen die unbarmherzige Gewalt der Natur, sondern auch gegen ihre eigenen Ängste und Zweifel. Die familiären Spannungen nehmen zu, insbesondere zwischen Lena und ihrer Tochter Emma, die den Klimawandel als Mahnung für das Versagen der Erwachsenen sieht und mit Wut und Verzweiflung auf die Zukunft blickt. Der Roman ist eine packende Mischung aus Überlebensdrama und Gesellschaftskritik, die aufzeigt, wie sehr das Schicksal der Menschen von der Natur abhängig ist. Gleichzeitig wird die fragile Grenze zwischen dem Menschlichen und dem Unberechenbaren beleuchtet, während die Familie gezwungen ist, sich ihren eigenen Grenzen und Verlustängsten zu stellen. In "Der letzte Deich" prallen generationsübergreifende Hoffnungen und Ängste aufeinander, während die Frage im Raum steht, ob der Mensch die Kraft der Natur wirklich zähmen kann – oder ob er für seinen Hochmut einen hohen Preis zahlen muss. Ein eindringlicher Roman über die Naturgewalt, die Zerbrechlichkeit der menschlichen Existenz und den unerschütterlichen Willen, auch in der größten Katastrophe einen Funken Hoffnung zu bewahren.

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Lesejury-Facts

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.01.2025

Kampf gegen Naturgewalten

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„...Ihr Blick glitt über die Deiche, die seit ihrer Kindheit wie standhafte Wächter das Land beschützt hatten. Doch die Nachrichtenberichte und die blinkenden Warnungen auf ihren mobilen Gerät hatten jede ...

„...Ihr Blick glitt über die Deiche, die seit ihrer Kindheit wie standhafte Wächter das Land beschützt hatten. Doch die Nachrichtenberichte und die blinkenden Warnungen auf ihren mobilen Gerät hatten jede Illusion zerstört...“

Das Zitat stammt aus dem Prolog des Buches. Lena van Rjln lebt mit ihrer Familie in den Niederlanden im Jahre 2045. Ihr Mann ist als Ingenieur bei der Verstärkung der Deiche eingesetzt. Es droht eine Sturmflut.
Der Autor hat ein sehr realistisches Zukunftsszenarium kreiert. Die Geschichte ist spannend. Der Schriftstil ist leicht lesbar. Allerdings fällt auf, dass sich einige wenige Stellen wiederholen.
Kurz bevor der Deich bricht, gelingt Lena mit ihren Kindern die Flucht. Es sind dramatische Augenblicke, bis sie in Sicherheit sind. Allerdings haben sie alles verloren. Im Gegensatz zu anderen aber haben sie eine Tante in der Nähe von Utrecht. Die nimmt sie auf ihren Bauernhof auf.

„...Das Anwesen, umgeben von sanften Hügeln und stillen Wäldern, war ein Ort der Sicherheit und Vertrautheit. Ein Lichtstrahl der Hoffnung brach durch die Wolken ihrer Verzweiflung….“

Kurze Zeit später zieht Tante Margriet zu ihrer Tochter nach Köln. Jasper, den Sohn von Bram und Lena, nimmt sie mit. Er soll dort eine Schule besuchen. Den Hof überschreibt sie Lena und Bram.
Im Ort aber zeigt sich schnell eine neues Problem. Auf Grund der Hitzewelle in weiten Teilen der Welt kommen immer mehr Flüchtlinge nach Europa. Auch das Dorf soll einige aufnehmen. Doch die eingesessenen Bauern sehen nicht ein, dass sie ihre kargen Vorräte mit den Neuankömmlingen teilen sollen. Es sind Bram, Lena und ihre Tochter Emma, die versuchen zu schlichten.
Dann scheint sich die Situation zu wiederholen. Eine neue Sturmflut wird angekündigt. Wird der Ort es schaffen, gemeinsam gegen die Bedrohung zu kämpfen?
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Es geht um Gemeinschaftssinn. Außerdem lernen die Einwohner, neue Wege zu gehen und sich auf ihre eigenen Kräfte zu besinnen.

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