Cover-Bild Madame Bovary
Band 7 der Reihe "Alfred Wolfensteins Kleine Bibliothek der Weltliteratur"
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26,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Büchner-Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: erzählerische Themen, Stoffe, Motive
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Ersterscheinung: 23.08.2023
  • ISBN: 9783963178832
Gustave Flaubert

Madame Bovary

Alfred Wolfenstein (Herausgeber & Übersetzer)

Mit Gustave Flauberts Roman »Madame Bovary« wird »Alfred Wolfensteins Kleine Bibliothek der Weltliteratur« fortgesetzt. Die deutsche Übersetzung durch den Expressionisten und Sprachkünstler Wolfenstein erschien 1938 während seines Pariser Exils in der Büchergilde Gutenberg in Zürich.
Der Jude Wolfenstein emigrierte 1933 im Alter von 61 Jahren zunächst nach Prag, um dann weiter in die französische Metropole zu flüchten. Dort lebte er in prekären und ärmlichen Verhältnissen. Ab 1940, nach der Besetzung von Paris durch die deutschen, faschistischen Truppen, hielt sich Wolfenstein im Untergrund versteckt. Seelisch und durch eine schwere Herzerkrankung zermürbt, beendet er sein Leben am 22. Januar 1945.
»Wenn wir Flauberts herrlichen Roman heute von neuem in deutscher Sprache bieten, so hat dies seinen guten Grund. Die Weltliteratur bewahrt ihren zusammenhängenden Wert, wenn auch die Weltpolitik in Scherben geht. Aus der chaotischen Gegenwart sich wieder in eine so vollkommene Kunst zu versenken, wenn die Erde die krasse Unvollkommenheit ihrer sonstigen Einrichtungen beweist, das wird jedem einen unmittelbaren Genuß, einen festen Halt, ein unerwartetes Glück verschaffen.« (Wolfenstein, 1939)
Eine Würdigung des Romanciers Gustave Flaubert durch Heinrich Mann beschließt den Band. Dem Roman sind die ganzseitigen Illustrationen von Charles Hug aus der Erstausgabe beigegeben.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2026

Emma die Ehefrau, die keiner daheimhaben möchte

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Dieses Buch musste ich nach etwa der Hälfte abbrechen, da ich die Geschichte nicht wirklich fühlen konnte und genossen habe.
Ich bin nicht so gut reingekommen und auch Flauberts Schreibstil hat mir etwas ...

Dieses Buch musste ich nach etwa der Hälfte abbrechen, da ich die Geschichte nicht wirklich fühlen konnte und genossen habe.
Ich bin nicht so gut reingekommen und auch Flauberts Schreibstil hat mir etwas Schwierigkeiten bereitet, da ich gefühlt habe, aus welcher Zeit das Buch stammt und er etwas langatmig, zu beschreibend und etwas antiquiert in meinen Augen war. Bei Jane Austin ging es mir etwa nicht ganz so wie bei Faulbert. Austin scheibt humorvoller und flüssiger.

Emma wirkt sehr egoistisch, kümmert sich nicht um ihre Tochter, da sie sich einen Sohn gewünscht hatte und vernachlässigt auch ihren Mann. Stattdessen schmachtet sie in der Ehe anderen Männern hinterher, die für sie ja unerreichbar sind, oder unerreichbar sein sollten. Sie hat mir als Protagonistin nicht gefallen. Sympatisch fand ich nur, dass sie Literatur, Autoren und lesen so mochte, so geht es mir ja auch.

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