Abtauchen im Schwimmbad und Ruhe während 23 Bahnen von Tilda und Victor geschwommen werden
22 BahnenIch habe diese Woche "22 Bahnen", den erfolgreichen Debüt-Roman von Caroline Wahl gelesen, hab ihn ebenso beeits als Hörbuch gehört sowie auch schon vor einigen Wochen die Verfilung des Buches unter der ...
Ich habe diese Woche "22 Bahnen", den erfolgreichen Debüt-Roman von Caroline Wahl gelesen, hab ihn ebenso beeits als Hörbuch gehört sowie auch schon vor einigen Wochen die Verfilung des Buches unter der Regie von Mia Maariel Meyer im Kino gesehen. Der Film war tatsächlich sehr genau am original angelegt und hat mir gut gefallen. Die Geschichte von Tilda, ihrer kleinen Schwester Ida und ihrer alkoholkranken Mutter hat mich sofort in den Bann gezogen. Tilda ist am Ende ihrer Studiums, sie schreibt gerade an ihrer Masterarbeit für Mathemathik und kümmert sich hingegbunsvoll um ihre jüngere Schwester Ida, die Tildas Mutter in einer ihrer schrecklichen, kurzzeitlichen Beziehungen be"kam, da es nach 5 Monaten zu spät für eine Abtreibung war. Von Tildas Vater erfahren wir hingegen nichts und allgemein werden die Beziehungen und Jobs der Mutter negativ dargestellt. Tilda hat kein gutes Bild von ihrer Mutter und sagt sie ihr das auch offen ins Gesicht. Immer wieder schwört die Mutter sich zu bessern, doch das passiert nicht. Ein Seitenstrang der Geschichte ist Tildas Freundin Marlene, deren Freund Iwan in der Nacht vor seinem Tod bzw. dem Autounfall seiner Familie mit Tilda und Marlene Pilze genommen hatte, um danach in den Urlaub zu fahren und dabei tödlich verunglückte. Davor fragte er jedoch Tilda und nicht Marlene, ob sie mitfahren wolle. Plötzlich taucht nun Iwans älterer Bruder Victor wieder auf der Bildfläche auf, da er das Haus seiner Familie ausräumen muss und beginnt sich für Tilda zu interessieren.
Tilda erhält von einem Professor das Angebot einer Promotionsstelle in Berlin, ist aber vollkommen überzeugt davon, Ida nicht bei ihrer Mutter alleine lassen zu können, außerdem arbeitet sie an der Supermarkt-Kassa und geht regeläßig ins Schwimmbad, um 22 Bahnen zu schwimmen - das ist Tildas Save-Space, ihr Rückzugsort vor dem Wahnsinn des Alltags und dem "Monster". 22 Bahnen, dies ist die Länge und die Zeit, die sie hat um vor der Welt abzutauchen, dort wo es ruhiger wird und sie abschalten kann. Denn wenn sie nach Hause kommt, wartet wieder ein neues Drama erwartet. Sie und Ida sind Teil eines funktionieren Teams, einer Familie und kann man die außeinanderreißen? Kann Tilda nach Berlin gehen und Ida in nur 5 Monaten zu einer Kämpfer zu machen, die mit ihrer Mutter zurecht kommt, die plötzlich auch noch bewustlos am Boden liegt."