Krimi mit Humor
Und wieder einmal begeben wir uns in das gefährliche München und werden Zeuge von wirklich kuriosen Verbrechen. Der Einstieg ist explosiv: Eine Geiselnahme eskaliert, das SEK greift ein, und am Ende stehen ...
Und wieder einmal begeben wir uns in das gefährliche München und werden Zeuge von wirklich kuriosen Verbrechen. Der Einstieg ist explosiv: Eine Geiselnahme eskaliert, das SEK greift ein, und am Ende stehen Verwüstung und mehrere Tote. Inmitten dieses Chaos' trifft Kriminalhauptkommissar Hummel auf seine neue Kollegin Andrea Mangfall – ein unkonventioneller Neuzugang im Team von Mader, der selbst vor der Herausforderung steht, eine neue Dynamik zu formen.
Die Figuren in "Fernschuss"" sind altbekannt. Mittlerweile ist das Team um Hummel und Co. schon tief in meinem Herzen angelangt. Von dem toughen urbayrischen Kommissar bis hin zu den zwielichtigen Verdächtigen sind sie alle auf ihre eigene Weise faszinierend und authentisch. Ihre Motive und Geheimnisse halten die Leserinnen in Atem, während sie versuchen, die dunklen Machenschaften hinter den Morden aufzudecken.
Die Spannungskurve in "Fernschuss" ist meisterhaft konstruiert. Der Schreibstil von Harry Kämmerer ist einzigartig. Der Autor schreibt kurze und knappe Sätze, mit maximal 6 Worten. Nach den ersten beiden Bänden der Reihe bin ich es nun jedoch gewohnt und fange an seinen Schreibstil zu lieben. Mit geschickten Plot-Twists und überraschenden Enthüllungen gelingt es dem Autor, die Spannung aufrechtzuerhalten und den Leser*innen immer wieder aufs Neue zu überraschen und hier und da ein Schmunzeln über die Lippen zu entlocken.