Ist unsere Erde noch zu retten?
In seinem Buch „Die zweite Sintflut“ beschäftigt sich der Autor Hermann Knapp mit einem sehr brisanten Thema.
Lukas Wächter ist ein verwitweter Buchalter, er lebt alleine mit seiner Tochter auf einem abgelegenen ...
In seinem Buch „Die zweite Sintflut“ beschäftigt sich der Autor Hermann Knapp mit einem sehr brisanten Thema.
Lukas Wächter ist ein verwitweter Buchalter, er lebt alleine mit seiner Tochter auf einem abgelegenen Bauernhof. Als seine Tochter Mara an ihrem 13. Geburtstag nicht aufwacht, denkt er erst, seine Tochter wäre tot, sie ist jedoch die erste von vielen Kindern, die an ihrem 13. Geburtstag in die sogenannte Schneewittchen-Starre fallen.
Es stellt sich heraus, dass die Kinder gegen die Situation auf der Erde rebellieren, wobei für sie nicht nur die Klimakrise untragbar ist, sondern auch das Zusammenleben der Menschen an sich, das sich unter anderem in Kriegen widerspiegelt. Ziel ist es eine neue Menschengattung zu erschaffen, den Homo empathicus.
Der eher introvertierte Buchhalter Wächter muss sich einer großen Herausforderung stellen, er fungiert als Vermittler zwischen den Kindern, die in der Anderswelt ihr Dasein fristen, bis die übrige Menschheit ausgestorben ist, außerdem muss er die Kinder vor der geheimnisvollen Siegfrieds Bruderschaft schützen.
Wem kann er vertrauen, wie korrupt ist der Innenminister und was hat Wächters verstorbene Ex-Frau, eine Künstlerin, mit der Situation zu tun?
Eine spannende, aufregende und teils fantastische Jagd beginnt.
Die Geschichte hat zwar fantastische Züge, aber dadurch, dass der Bezug zur Wirklichkeit gegeben ist, hat es mich angeregt, über die aktuelle Lage der Welt nachzudenken. Angesichts der Zustände auf unserer Welt braucht man viel positives Gedankengut, um nicht zu verzweifeln und jeder einzelne kann etwas zur Linderung der Lage beitragen, sei es einfach dadurch alte Zwistigkeiten zu beseitigen.
Auf jeden Fall ein Buch das in Erinnerung bleibt!