Cover-Bild Liebe: Dunkler Erdteil

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8,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper ebooks in Piper Verlag
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Ersterscheinung: 14.10.2019
  • ISBN: 9783492974615
Ingeborg Bachmann

Liebe: Dunkler Erdteil

Gedichte aus den Jahren 1942-1967
Zu den beiden Lyrikbänden »Die gestundete Zeit« und »Anrufung des Großen Bären«, die noch zu Lebzeiten Ingeborg Bachmanns erschienen, gehört als dritter Band »Liebe: Dunkler Erdteil«, der auch Gedichte aus dem Nachlass enthält. Er gibt durch die chronologische Folge der Gedichte einen Einblick in die Entwicklung der großen Lyrikerin: Schon in den Jugendjahren kristallisiert sich eine eigene Intensität heraus, die sich dann durch ihr ganzes Schaffen hindurch fortsetzt und verdichtet. Dabei berührt Ingeborg Bachmann nicht nur die menschlichen Existenzialien wie Liebe und Tod, sondern es gelingt ihr, sie durch eine Sprache der Empfindsamkeit neu zu definieren.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.10.2019

Gedichte mit Strahlkraft

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Liebe: Dunkler Erdteil - Gedichte aus den Jahren 1942-1967

Die österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann ist schon 1973 verstorben und spielt dennoch immer noch eine große Rolle für die deutschsprachige ...

Liebe: Dunkler Erdteil - Gedichte aus den Jahren 1942-1967

Die österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann ist schon 1973 verstorben und spielt dennoch immer noch eine große Rolle für die deutschsprachige Lyrik. Natürlich ist es teilweise auch der jährliche Bachmann-Wettbewerb, der den Namen präsent hält. dennoch haben ihre Gedichte weiterhin große Wirkung und Strahlkraft. Auch viele der Gedichte dieses Bandes, obwohl viel Jugendgedichte und Posthumes enthalten ist.

Einige Texte und Gedichte (zum Beispiel die aus Die gestundete Zeit) von Ingeborg Bachmann haben eine große Wirkung auf mich gehabt, mir fast die Beine weggeschlagen. Das kann ich jetzt bei diesem Band nicht gleich sagen, dennoch wirken auch diese Gedichte. Von den Jugendgedichten möchte ich unter anderen „Im Sommer“, „Dem Abend gesagt“, „Vision“ oder „Wie soll ich mich nennen“ herausstellen.

Ich bevorzuge ansonsten die etwas späteren Gedichte in diesem Band, 1964-1967. Gleichwohl gibt es durchgängig Gedichte, die voller Bildsprache sind und Bewegung in die Gedankenwelt des Lesers bringt. Immer wieder bringen mich einzelne Sätze zum Erstaunen, oft bleibt Ingeborg Bachmann aber auch rätselhaft.

Es gibt Gedichte, die Ingeborg Bachmann selber sprach und die man im Internet finden und hören kann. Ihre Stimme und Art des Vortrags überträgt sich beim lesen ihrer Gedichte und das verstärkt nochmals die Wirkung.

Die ihr eigene, berühmte Aura bleibt bestehen!