Cover-Bild Wolfsblut
24,50
inkl. MwSt
  • Verlag: epubli
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Klassisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 244
  • Ersterscheinung: 21.12.2021
  • ISBN: 9783754934289
Jack London

Wolfsblut

Illustrierte Ausgabe
Walter Brendel (Illustrator)

Wolfsblut ist in mancher Hinsicht das Gegenstück zu Jack Londons früherem Roman Der Ruf der Wildnis. Während dort ein Hund in der Einöde Alaskas zum reißenden Wolf wird, ist es hier ein Halbwolf, der sich nach und nach zu einem angepassten „besten Freund“ seines Herrn entwickelt. Jack London war einer der Ersten, der die Bedeutung der Umwelt für die Entwicklung einer Persönlichkeit – und sei es die eines Tieres – in Romanform beschrieb. Trotz seiner psychologischen Finessen ist Wolfsblut über weite Strecken ein klassischer Abenteuerroman, der nicht zuletzt von den beeindruckenden Naturbeschreibungen der kanadischen Wildnis rund um den Yukon lebt. Hier herrscht das Gesetz des Stärkeren, und London schildert den brutalen Zyklus vom Fressen und Gefressen werden unverhohlen und oft kommentarlos. Daraus destilliert er die „Überlebensregeln“ seines tierischen Protagonisten, der dem Leser trotz der blutigen Spur, die er hinterlässt, ans Herz wächst.
Der Halbwolf Weißzahn überlebt als einziger Welpe seines Rudels eine schlimme Hungersnot und tritt seine Reise ins Leben an. Zunächst landet er bei einem Indianerstamm, wo er als Außenseiter behandelt wird. Er wird verkauft und muss sich in der Hundekampfarena gegen gefährliche Feinde zur Wehr setzen, bis er schließlich in dem jungen Weedon Scott einen freundlichen Herrn findet, dem er treu ergeben ist.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.12.2024

Leseempfehlung

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„Wolfsblut“ ist ein klassischer Abenteuerroman, der während des Goldrausches am Klondike gegen Ende des 19. Jahrhunderts spielt. Dabei geht es um einen jungen Wolf namens Wolfsblut, der im Verlaufe ...




„Wolfsblut“ ist ein klassischer Abenteuerroman, der während des Goldrausches am Klondike gegen Ende des 19. Jahrhunderts spielt. Dabei geht es um einen jungen Wolf namens Wolfsblut, der im Verlaufe der Geschichte von einem Wildtier zu einem dem Menschen untergeordneten Geschöpf wird. Man spürt als Leser, dass der Autor selbst viele Reisen unternommen hat, die ihn geprägt haben und eben auch für diese Geschichte aus seinem großen Erlebnisschatz schöpfen lassen konnten. Das wohl teils selbst Erlebte beschreibt er hier so lebendig, dass man sich förmlich in diese raue, kalte und menschenfeindliche Natur des hohen Nordens Amerikas versetzt fühlt. Aber vor allem ist man so in der Geschichte gefangen, dass einem das tragische Schicksal von Wolfsblut von Beginn an völlig in seinen Bann zieht.

Es ist ein Buch, dass man immer wieder mal lesen kann, und das nicht nur Hundeliebhaber begeistern wird. Mich hat es wunderbar unterhalten und deshalb gibt es von mir auch eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.