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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Nagel & Kimche
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 496
  • Ersterscheinung: 27.12.2024
  • ISBN: 9783312013203
Jacqueline Maley, Jacqueline Maley

Nur eine weitere Geschichte

Roman
Wibke Kuhn (Übersetzer)

Gehört die Geschichte deines Lebens dir oder denen, die sie schreiben?

Die Journalistin und alleinerziehende Mutter Suzy Hamilton erfährt eines Morgens, dass die Wellness-Bloggerin Tracey Doran, die Gegenstand einer ihrer Enthüllungsgeschichten war, Suizid begangen hat. Suzy ist erschüttert und fühlt sich schuldig, doch anstatt sich ihren Gefühlen zu stellen, sucht sie Ablenkung: in ihrer Arbeit, ihrer Mutterrolle und ihren Affären.

Aber die Folgen ihres Artikels holen Suzy ein Jahr später ein. Sie erhält anonyme Drohbriefe, wird von Traceys Mutter kontaktiert und aufgesucht. Diese verlangt von ihr, eine weitere Geschichte zu erzählen – Traceys wahre Geschichte.

Eine zärtliche, fesselnde und intelligente Erkundung von Schuld, Scham, weiblicher Wut und vor allem von Mutterschaft mit all ihren Schwierigkeiten und Schätzen.


»Elektrisierend, zutiefst beunruhigend und so, so zufriedenstellend« Meg Mason

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.08.2026

Das umfassende Thema von Schuld

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In drei Teilen beschreibt die australische Autorin das Leben der Hauptfigur Suzy Hamilton, 40, zunächst erfolgreiche Journalistin und alleinerziehende Mutter in Sydney. Neben dem Hauptstrang um die Wellness-Bloggerin ...

In drei Teilen beschreibt die australische Autorin das Leben der Hauptfigur Suzy Hamilton, 40, zunächst erfolgreiche Journalistin und alleinerziehende Mutter in Sydney. Neben dem Hauptstrang um die Wellness-Bloggerin Tracey Doran, deren gefährlichen, verantwortungslosen Lügen über ihre Wunderheilung eines angeblichen Krebsleidens auf sozialen Medien und Selbstmord direkt nach Erscheinen von Suzys Enthüllungsgeschichte über sie, geht es auch um Suzys Alltag mit allen finanziellen, emotionalen, sexuellen und beruflichen Herausforderungen. Nicht nur sie wird geplagt von Schuldgefühlen, unwissentlich in Traceys Leben Schaden angerichtet zu haben, nein, auch Jan Doran, deren Mutter, kämpft mit der Schuldfrage, aus Überforderung in ihrem Krankenhausjob nicht rechtzeitig an Traceys unverantwortlichem Verhalten erfolgreich gerüttelt zu haben. Über den Vater Terry, auch ein notorischer Lügner, wird sein Einfluss auf die kindliche Entwicklung Traceys erörtert. Schließlich könnte auch Tracey selbst eine gewisse Schuld und Mitverantwortung treffen, sollte sie durch ihre erfundene Heilung ihrer vorgetäuschten Krebserkrankung anderen Menschen geschadet haben. Eine weitere Geschichte über Tracey Doran mit ihren positiven Lebensdaten soll die belastenden Schuldgefühle aller Beteiligten schließlich dämpfen. Ein kritischer Blick wird nicht nur auf den prestigeträchtigen Journalismus unter Verarbeitung anonymer Informationen und Gerüchten geworfen, angeschnitten werden auch Missbrauch in der katholischen Kirche, Homosexualität, dissoziales verbales Verhalten auf sozialen Medien.
Der reflektierte, respektvolle Schreibstil erschafft lebensnahe Personen in verschiedenen, auch sehr stressigen Alltagssituationen und Beziehungen. 4*

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