Tolles Finale
William Warwick hat es fast geschafft. Sein Traum, Commissioner zu werden, kann in Erfüllung gehen, wenn London den Zuschlag für die Olympischen Spiele erhält und er für einen reibungslosen Ablauf sorgt. ...
William Warwick hat es fast geschafft. Sein Traum, Commissioner zu werden, kann in Erfüllung gehen, wenn London den Zuschlag für die Olympischen Spiele erhält und er für einen reibungslosen Ablauf sorgt.
Klingt einfach? Ist es nicht. Denn wir lesen einen Roman von Jeffrey Archer. Und dass der seine Protagonisten nicht schont, beweisen schon die 7 Vorgängerbände.
Auch im finalen Band „Endspiel“ bekommt William es mit seinem Gegenspieler Miles Faulkner zu tun. Der wurde von höheren Mächten angeworben, die Spiele zu sabotieren. Ich liebe es ja jedes Mal aufs Neue, die beiden gegeneinander antreten zu sehen. Archer gelingt es immer wieder, mich hier zum Schmunzeln und Staunen zu bringen.
Kurz hatte ich Angst, dass die Schilderungen rund um die Olympischen Spiele zu politisch oder sportlich werden könnten, aber dem war ganz und gar nicht so. Warwicks Bemühungen stehen im Vordergrund und auch seine Familie wird mit einbezogen.
Archers Schreibweise fesselt wieder von der ersten Seite an und hält bis zum Schluss. Ich konnte das Buch gar nicht zur Seite legen, bis ich es durchhatte.
Fazit: Mit „Endspiel“ bekommt die Reihe um William Warwick ein rundes Ende. Dennoch finde ich es schade, die Protagonisten jetzt zu verlieren. Ich bin schon sehr gespannt, was Archer als nächstes plant.