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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.05.2026

Pageturner

Die Tiefe: Verloren
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Bereits der 9. Fall für Engelhardt und Krieger

Und einer der persönlichsten. Denn Mascha und Tom geraten selbst in Gefahr beim Aufklären der 8 Todesfälle.

Das Buch startet wo der Vorgängerband „Verblendet“ ...

Bereits der 9. Fall für Engelhardt und Krieger

Und einer der persönlichsten. Denn Mascha und Tom geraten selbst in Gefahr beim Aufklären der 8 Todesfälle.

Das Buch startet wo der Vorgängerband „Verblendet“ geendet hat. Die Toten häufen sich und Mascha und Tom finden keinen Ansatz. Das macht das Buch von der ersten Seite an spannend. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Sanders Schreibweise ist klar und ausdrücklich, niemals langweilig und sehr strukturiert. Auch das private Umfeld der Protagonisten sowie der Opfer, wird kurz und prägnant aufgegriffen und macht die Handlung lebendig.

„Verloren“ ist Teil der „Die Tiefe“-Trilogie und man sollte die ersten beiden Bände gelesen haben, sonst tut man sich beim

Fazit: Ich freue mich schon auf den nächsten Band, der im Epilog bereits angekündigt wurde.

Veröffentlicht am 11.05.2026

sehr empfehlenswert

Nebelbeute
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Milas Mission: Romy und Mathilda aufspüren, wie sie es versprochen hat. Hierfür fährt sie in ein einsames Bergdorf und will Toblach zur Strecke bringen. Was sie nicht ahnt: Toblach weiß bereits, dass sie ...

Milas Mission: Romy und Mathilda aufspüren, wie sie es versprochen hat. Hierfür fährt sie in ein einsames Bergdorf und will Toblach zur Strecke bringen. Was sie nicht ahnt: Toblach weiß bereits, dass sie da ist. Und dann wird auch noch eine brutal zugerichtete Leiche im Wald gefunden.
Das Buch ist in drei Abschnitte aufgeteilt und alle 3 haben mich geflasht. Bereits der Prolog beginnt spannend und als die Ermittlungen begannen, begann ich automatisch, den Täter zu suchen. Doch Cors wäre nicht Cors, wenn alles so einfach wäre. Alle meine Verdächtigen haben sich nichtig erwiesen.
Cors schreibt mitreißend und anschaulich. Manchmal sehr anschaulich. Aber immer menschlich. Man bangt mit, man hofft mit, man rätselt mit. Aber die tiefen Abgründe gelingt es nicht zu überwinden, das schafft er nur alleine. Und dann ist da ja auch noch der etwas düstere Schauplatz hoch in den verschneiten Bergen, was zusätzlich für atemberaubende Momente sorgt.
Die Erzählweise ist packend und unaufdringlich, mit vielen Wendungen, die den Leser immer wieder in die Irre führen.
Fazit: Nebelbeute ist ein sehr gelungener Thriller, den ich allen Krimi- und Thrillerleser*innen als Lesetipp empfehle.

Veröffentlicht am 11.05.2026

4,5 Sterne

Komm spielen
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Annie ist Kinderbuchautorin und gibt sich die Schuld am Tod eines 10jährigen Jungen. Als auch noch ihr Mann stirbt, muss sie raus aus New York und landet mit ihrem Sohn Charlie in einer Kleinstadt. Doch ...

Annie ist Kinderbuchautorin und gibt sich die Schuld am Tod eines 10jährigen Jungen. Als auch noch ihr Mann stirbt, muss sie raus aus New York und landet mit ihrem Sohn Charlie in einer Kleinstadt. Doch die Idylle trügt und bald steckt Annie tief in Schwierigkeiten.
Linwood Barclay hat sich mit „Komm spielen“ wieder einmal als meisterhafter Thriller-Autor bewiesen. Stellenweise liest sich Barclays neues Buch tatsächlich wie ein Stephen King. Die Geschichte entfaltet sich in rasantem Tempo und fesselt von Anfang an. Die Mischung aus Spannung und Horrorelementen ist wirklich gut gelungen.
Die Handlung spielt auf zwei Ebenen: Annie und Charlie in Castle Creek und Sheriff Hook und Eisenbahnverkäufer Napler in Lucknow. Beide Ebenen haben mich fasziniert und gefesselt und erst am Ende laufen die beiden Stränge zusammen und enden in einem furiosen Showdown.
Die Charaktere sind toll gewählt und hatten alle Ecken und Kanten, konnten aber überzeugen. Auch die Nebendarsteller tragen zu einer runden Handlung bei. Charlie hatte es mir hier besonders angetan, aber auch Dylan; also die beiden jüngsten Protagonisten. Aber auch Annie fand ich sehr gelungen.
Barclays Schreibweise ist unaufgeregt, aber – oder gerade deshalb – sehr mitreißend. Er lässt sich genügend Zeit, die Handlung zu entwickeln und fährt dann mit Vollgas ins Finale.
Fazit: Linwood Barclay geht andere Wege – und die funktionieren.

Veröffentlicht am 26.04.2026

mein Lesehighlight 2026

Vermisst - Der Fall Lucas
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Bereits der dritte Band um Privatdetektivin Malou Löwenberg und mein bisheriges Lesehighlight in 2026.

Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, es war wieder so stark und spannend geschrieben.

Malou ...

Bereits der dritte Band um Privatdetektivin Malou Löwenberg und mein bisheriges Lesehighlight in 2026.

Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, es war wieder so stark und spannend geschrieben.

Malou wird an das Sterbebett von Lana gerufen. Deren letzter Wunsch ist es, ihren vor 26 Jahren verschwundenen Bruder noch einmal zu sehen. Doch Lucas hatte einen guten Grund zu verschwinden: er hat zwei Mädchen ermordet und will nicht gefunden werden. Wo soll Malou da mit der Suche beginnen?

Der Fall scheint hoffnungslos, doch dann findet Malou eine kleine Spur und hangelt sich an dieser Schnur entlang. Und genau das fand ich so megaspannend: wie bei einem Puzzle setzt Malou diese kleinen Hinweise zusammen und taucht immer tiefer in die damaligen Vorkommnisse ein. So rast man beim Lesen förmlich durch die Seiten, weil man sich die Auflösung ersehnt. Selten ist es mir so schwergefallen, NICHT gleich am Ende des Buches zu lesen, ob Lucas gefunden wird.

Brand schreibt emotional und mitreißend und baut teilweise wahre Geschehnisse in die Handlung ein, was zu einem noch spannenderen Lesevergnügen beiträgt. Dabei verzichtet sie auf überflüssige Dramatik und setzt auf sauber recherchierte Details.

Einschübe aus der Vergangenheit und die Suche Malous nach ihren Eltern machen das Buch noch mitreißender. Malou als Charakter gefällt mir ausnehmend gut, aber auch die Nebendarsteller, allen voran Bettina, die im Gefängnis sitzt, tragen zu einem runden Erlebnis bei.

Fazit: unbedingt lesen

Veröffentlicht am 25.04.2026

Atemloser Lesegenuss

Finsterherz
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Die Morde an 2 Frauen geben Kommissar a.D. Brekke ein ganz schönes Rätsel auf. Wie hängen die beiden Frauen zusammen und wo ist das Motiv?

Brekke nimmt die Untersuchungen auf und kämpft noch mit seiner ...

Die Morde an 2 Frauen geben Kommissar a.D. Brekke ein ganz schönes Rätsel auf. Wie hängen die beiden Frauen zusammen und wo ist das Motiv?

Brekke nimmt die Untersuchungen auf und kämpft noch mit seiner Verletzung aus dem letzten Fall. Ich verfolge die Reihe schon lange und freue mich, dass jetzt auch die ersten Bände übersetzt werden. Finsterherz ist allerdings noch eine Fortsetzung.

Der Fall ist das Eine, das Andere ist Alfred Brekkes „Kampf“ mit der Arbeitsagentur. Die Szenen fand ich irgendwie immer zum Schmunzeln. Sie stören den Lesefluss in keiner Weise, im Gegenteil, sie ergänzen die Handlung perfekt.

Bereits der Prolog hat es in sich. Und die Spannung nimmt nicht ab. Fjells Schreibweise ist einfach klasse. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und empfand es als richtigen Pageturner.

Fazit: Fjell zu lesen ist jedes Mal wieder eine Achterbahn der Gefühle. Spannung, Herzrasen und gute Unterhaltung sind garantiert.