Cover-Bild Nervosipopel
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inkl. MwSt
  • Verlag: marix Verlag ein Imprint von Verlagshaus Römerweg
  • Themenbereich: Biografien, Literatur, Literaturwissenschaft - Biografien und Sachliteratur
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 192
  • Ersterscheinung: 20.09.2016
  • ISBN: 9783737410304
Joachim Ringelnatz

Nervosipopel

Elf Angelegenheiten und weitere Prosa
»Nervosipopel« und andere Erzählungen und Grotesken aus dem Frühwerk zeigen Joachim Ringelnatz als modernen Prosaschriftsteller. Natürlich fehlen auch in seinem Erzählwerk nicht der für ihn so typische Humor und die feine Ironie, die seinen Gedichten ihren außergewöhnlichen Charme verleihen. »Nervosipopel« enthält die Erzählungen: »Abseits der Geographie, Der arme Pilmartine, Vom Zwiebelzahl, Vom Baumzapf, Das halbe Märchen Ärgerlich, Die Walfische und die Fremde» u.v.m. In »... liner Roma ...«, einem der ersten Großstadtroman der deutschen Sprache, versucht sich der Schriftsteller Gustav Gastein im Berlin der Goldenen Zwanziger über Wasser zu halten. Doch der wahre Protagonist ist Berlin, ein wunderbarer Moloch, bevölkert von Künstlern, Bohemes und anderen Traumtänzern.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei ameliebe in einem Regal.
  • ameliebe hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2026

Vollkommen absurd!

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Dieses Buch entählt mit "Nervosipopel" mehrere Kurzgeschichten (also wirklich "kurz", d.h. 2-4 Seiten) und die Novelle "...liner Roma...".

Die Kurzgeschichten sind komplett verrückt, die Handlungen lassen ...

Dieses Buch entählt mit "Nervosipopel" mehrere Kurzgeschichten (also wirklich "kurz", d.h. 2-4 Seiten) und die Novelle "...liner Roma...".

Die Kurzgeschichten sind komplett verrückt, die Handlungen lassen sich kaum zusammenfassen und überbieten sich an Absurdität. Man wird hineingeworfen und vollkommen überrascht. Gleichzeitig lassen sich diese Geschichten leicht lesen (wenn man die Verwirrung, die diese auslösen, außer Acht lässt) und sind durchaus unterhaltsam in ihrer Absurdität. Ich frage mich wirklich, wie Ringelnatz auf sowas gekommen ist... Diese Kreativität und das Talent sind schon beeindruckend.

Die Novelle "...liner Roma..." ("Berliner Romane haben keinen ordentlichen Anfang und kein rechtes Ende.
") ist etwas leichter zu fassen und handelt von dem Künstler Gustav, der nach Berlin gezogen ist und dort allerlei erlebt. Das Chaos und die grenzenlosen Möglichkeiten in der entfremdeten und lauten Stadt Berlin werden eindrücklich und gehetzt beschrieben. Auch hier wird Ringelnatz' Hang zur Absurdität deutlich, die diese Novelle an manchen Stellen schwer verständlich macht. Auf sprachlich-stilistischer Ebene wird viel aufgefahren, was vermutlich auch der Grund ist, warum "...liner Roma..." eine Abilektüre ist. Nicht das, was ich normalerweise lesen würde, aber im Deutschunterricht macht es Spaß!

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