Der Drache muss weg
Drehte sich Band 1 noch weitgehend darum, den Drachen heraufzubeschwören, geht es in Band 2 darum, ihn wieder loszuwerden. Denn King Sorrow wird immer gieriger und mit jedem Jahr blutrünstiger. Doch der ...
Drehte sich Band 1 noch weitgehend darum, den Drachen heraufzubeschwören, geht es in Band 2 darum, ihn wieder loszuwerden. Denn King Sorrow wird immer gieriger und mit jedem Jahr blutrünstiger. Doch der Drache ist viel mächtiger als die Freunde ahnen.
Ein bisschen hat sich die Handlung dieses Mal gezogen. Der Einsturz des Gefängnisses und die Folgen haben die Handlung nicht so wirklich vorangebracht und der Start mit den Experimenten war etwas lang, wenn auch interessant. Dennoch hat mir das Buch wieder sehr gut gefallen und die Story fand ich auch sehr gelungen. Mysteriöse Momente wechseln sich ab mit grausamen, fröhliche mit traurigen und Hill schont seine Protagonisten nicht. Im Gegenteil – ohne zu viel zu verraten, sie werden weniger.
Der zweite Band von King Sorrow setzt die düstere und packende Geschichte von Arthur, Donna, Gwen und Colin beeindruckend fort. Hill schafft es erneut, mit seinem charakteristischen, sehr ausführlichen Stil eine beklemmende Atmosphäre zu erzeugen, die zu fesseln weiß. Die Figuren entwickeln sich im zweiten Band weiter und gewinnen an Tiefe. Die Handlung ist mitreißend und gut durchdacht und die Mischung aus Horror, Mystery und Drama ist gut ausbalanciert. Die mysteriösen Elemente werden dezent eingestreut, die Spannung überwiegt.
Fazit: Mit King Sorrow 2 endet die Dilogie. Alle losen Enden sind verwoben und alle Fragen geklärt. Insgesamt war die Lektüre der beiden Bücher ein sehr interessantes und mitreißendes Leseerlebnis.