Cover-Bild Das Gurkerl
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: DuMont Buchverlag
  • Themenbereich: Belletristik - Kurzgeschichten
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 48
  • Ersterscheinung: 12.05.2026
  • ISBN: 9783755800781
Johanna Sebauer

Das Gurkerl

Illustrierte Erzählung | Zweifach ausgezeichnet beim Bachmann-Wettbewerb 2024
Nikolaus Heidelbach (Zeichner)

Sommerzeit in den Zeitungsredaktionen der Stadt. Ein wahrhaft bedeutender Redakteur schreitet zur Zubereitung seiner Frühstückssemmel. Beilage: knackige Gurkerl. Als er hineinbeißt, spritzt ihm das Essigwasser direkt ins Auge. Das Geschrei ist groß, der Redakteur kurz vor der Erblindung! Der Zwischenfall zieht Kreise: Aus dem Missgeschick wird eine Kolumne, dann ein Thema für Leserbriefe, Interviews, schließlich eine öffentliche Debatte. Gurkerl werden verboten, Proteste formieren sich, die Redaktion spaltet sich in Lager.
Mit beißender Ironie kommentiert Johanna Sebauer mit ›Das Gurkerl‹, kongenial illustriert von Nikolaus Heidelbach, unsere heutige Empörungskultur.

»Sebauer beweist, dass Literatur unterhaltsam und lustig und dennoch bedeutsam sein kann.« AUS DER JURY DES BACHMANN-WETTBEWERBS

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.06.2026

Brandrede auf das Gurkerl

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Einmal herzhaft in ein Gurkerl gebissen, und schon haben wir den Skandal!

Wer hätte auch ahnen können, welche Schäden ein Spritzer Essigbrühe anrichten kann. Und welche Kollateralschäden das erst mit ...

Einmal herzhaft in ein Gurkerl gebissen, und schon haben wir den Skandal!

Wer hätte auch ahnen können, welche Schäden ein Spritzer Essigbrühe anrichten kann. Und welche Kollateralschäden das erst mit sich zieht!

Die satirische Kurzgeschichte aus der Feder von Johanna Seebauer und mit köstlichen Illustrationen von Nikolaus Heidelbach kommt bissig daher – zum Reinbeißen und zum In-die-Tischkante-Beißen. Karikiert wird das vielbeschworene Sommerloch, aber auch die willige Bereitschaft der Bevölkerung zur Aufregung. Soweit bis man beinahe vergessen hat, worüber man sich doch gleich empört. Und weil die Posse um die brunzdepperten Gurkerl so herrlich wunderbar und kurz auf den Punkt erzählt ist, darf die Besprechung derselben auf keinen Fall ausarten und womöglich zum Ärgernis werden.

Das wollen wir auf jeden Fall vermeiden, nicht dass wir gleich den nächsten Skandal mit nicht absehbaren Folgen lostreten. Da lehnen wir uns lieber entspannt zurück und beißen krachend in ein Gurkerl und lassen uns das „scheißdrecksgschissene Hurnsgurkerlwasser“ genussvoll am Kinn hinablaufen. Besser so als dass es ins Auge geht, nicht wahr?

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