Brandrede auf das Gurkerl
Einmal herzhaft in ein Gurkerl gebissen, und schon haben wir den Skandal!
Wer hätte auch ahnen können, welche Schäden ein Spritzer Essigbrühe anrichten kann. Und welche Kollateralschäden das erst mit ...
Einmal herzhaft in ein Gurkerl gebissen, und schon haben wir den Skandal!
Wer hätte auch ahnen können, welche Schäden ein Spritzer Essigbrühe anrichten kann. Und welche Kollateralschäden das erst mit sich zieht!
Die satirische Kurzgeschichte aus der Feder von Johanna Seebauer und mit köstlichen Illustrationen von Nikolaus Heidelbach kommt bissig daher – zum Reinbeißen und zum In-die-Tischkante-Beißen. Karikiert wird das vielbeschworene Sommerloch, aber auch die willige Bereitschaft der Bevölkerung zur Aufregung. Soweit bis man beinahe vergessen hat, worüber man sich doch gleich empört. Und weil die Posse um die brunzdepperten Gurkerl so herrlich wunderbar und kurz auf den Punkt erzählt ist, darf die Besprechung derselben auf keinen Fall ausarten und womöglich zum Ärgernis werden.
Das wollen wir auf jeden Fall vermeiden, nicht dass wir gleich den nächsten Skandal mit nicht absehbaren Folgen lostreten. Da lehnen wir uns lieber entspannt zurück und beißen krachend in ein Gurkerl und lassen uns das „scheißdrecksgschissene Hurnsgurkerlwasser“ genussvoll am Kinn hinablaufen. Besser so als dass es ins Auge geht, nicht wahr?