Cover-Bild Die Wütenden und die Schuldigen
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: DuMont Buchverlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Generationenroman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 19.07.2021
  • ISBN: 9783832166458
John Düffel

Die Wütenden und die Schuldigen

Roman
März 2020: Ein protestantischer Pfarrer in der Uckermark, der dem Tod ins Auge blickt. Eine Anästhesistin der Charité, die mit einem Rabbi zusammen in Quarantäne gerät. Ein Kunststudent, der heillos in seine Professorin verliebt ist und in eine Welt der Betäubung abdriftet. Und Selma, die Enkelin, Tochter und Schwester der Genannten, die diese Familie irgendwie zusammenhalten soll – keine leichte Aufgabe in Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln, in denen Distanz zur Tugend wird und Nähe zum Problem.
Die vier auseinandergerissenen Familienmitglieder sind weniger durch Ähnlichkeit miteinander verbunden als durch eine gemeinsame Leerstelle: Holger, Pfarrerssohn, Ex-Mann und Vater der Protagonisten befindet sich nach einem Suizidversuch in einer Klinik und ist nunmehr so gut wie unerreichbar. Für jede der Figuren bedeutet er eine Lücke, einen Phantomschmerz der anderen Art. Doch Holger ist nicht der einzige Abwesende, der im Leben der Familienmitglieder viel präsenter ist, als sie es wahrhaben wollen. Die Verschwundenen – Lebende wie Tote – und die Wut- und Schuldgeschichten, die zu ihnen führen, kommen immer mehr zum Vorschein in dieser extremen, brennglasartigen Zeit.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Chrisi in einem Regal.
  • Chrisi hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.01.2026

Verwirrend, teils spannend, am Ende eher philosophisch und langweilig

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Kathi, die Freundin von Maria, beide Ärztinnen,, fährt mit Selma, Marias Tochter zu Opa Richard, der an Krebs erkrankt ist. Maria selbst kann nicht hin, da sie in Quarantäne muss. So weit verständlich. ...

Kathi, die Freundin von Maria, beide Ärztinnen,, fährt mit Selma, Marias Tochter zu Opa Richard, der an Krebs erkrankt ist. Maria selbst kann nicht hin, da sie in Quarantäne muss. So weit verständlich. Dann wohnt plötzlich ein Rabbi im gleichen Haus, wo Maria wohnt und sie bleibt bei ihm -einem fremden Mann 🤔- während Jakob in ihrer Wohnung haust. Der wiederum ist Kunststudent und lässt sich nackt von seiner Professorin malen, auf die er heimlich steht…

Bei Opa Richard geht plötzlich eine Katze ein und aus, obwohl er Tiere nicht mag, und die ist plötzlich bei einem Tierarzt, weil sie auch krank ist. Richard, der übrigens Priester war, nimmt sich wiederum Kathis Arztkoffer und verschwindet damit in seiner Kirche…

Und dann gibt es da noch Holger, Selmas und Jakobs Vater, der nach einem Suizidversuch in einer Anstalt lebt…

Also irgendwie ein merkwürdiges und verworrenes Buch, das in der Corona-Zeit spielt.
Die Kapitelüberschriften sind quasi jeweils ein Teil des ersten Satzes und handeln von einem der Mitwirkenden. Der Schreibstil ist teilweise anstrengend und düster, genau wie das Cover.

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