Verwirrend, teils spannend, am Ende eher philosophisch und langweilig
Kathi, die Freundin von Maria, beide Ärztinnen,, fährt mit Selma, Marias Tochter zu Opa Richard, der an Krebs erkrankt ist. Maria selbst kann nicht hin, da sie in Quarantäne muss. So weit verständlich. ...
Kathi, die Freundin von Maria, beide Ärztinnen,, fährt mit Selma, Marias Tochter zu Opa Richard, der an Krebs erkrankt ist. Maria selbst kann nicht hin, da sie in Quarantäne muss. So weit verständlich. Dann wohnt plötzlich ein Rabbi im gleichen Haus, wo Maria wohnt und sie bleibt bei ihm -einem fremden Mann 🤔- während Jakob in ihrer Wohnung haust. Der wiederum ist Kunststudent und lässt sich nackt von seiner Professorin malen, auf die er heimlich steht…
Bei Opa Richard geht plötzlich eine Katze ein und aus, obwohl er Tiere nicht mag, und die ist plötzlich bei einem Tierarzt, weil sie auch krank ist. Richard, der übrigens Priester war, nimmt sich wiederum Kathis Arztkoffer und verschwindet damit in seiner Kirche…
Und dann gibt es da noch Holger, Selmas und Jakobs Vater, der nach einem Suizidversuch in einer Anstalt lebt…
Also irgendwie ein merkwürdiges und verworrenes Buch, das in der Corona-Zeit spielt.
Die Kapitelüberschriften sind quasi jeweils ein Teil des ersten Satzes und handeln von einem der Mitwirkenden. Der Schreibstil ist teilweise anstrengend und düster, genau wie das Cover.