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Chrisi

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.01.2022

Spannend, aber wenig Krimi oder Thriller

Die Schwester
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Eines Abends wird dem Ehepaar Shipley (Caroline und Hunter) im Urlaub ihre kleine Tochter Samantha entführt.  Die Eltern waren essen bzw. ihren Hochzeitstag feiern,  und sie haben auf Rat des Ehemannes ...

Eines Abends wird dem Ehepaar Shipley (Caroline und Hunter) im Urlaub ihre kleine Tochter Samantha entführt.  Die Eltern waren essen bzw. ihren Hochzeitstag feiern,  und sie haben auf Rat des Ehemannes beide Kinder allein im Hotelzimmer zurückgelassen. Auch 3 befreundete Pärchen (eins davon Carolines Bruder Steve mit Frau) waren überraschenderweise dabei.

15 Jahre später meldet sich ein Mädchen (Lili) bei Caroline, das behauptet,  ihre entführte Tochter zu sein. Sie entschließen sich, einen Test zu machen, um herauszufinden,  ob sie die Tochter sein könnte. Ich verrate natürlich nicht,  was der Test ergab!

Ich finde die Geschichte zwar spannend geschrieben,  aber sie hat wenig von einem Krimi oder Thriller. 

Die Geschichte wechselte immer wieder zwischen Gegenwart und "vor 15 Jahren " hin und her, was noch nachzuvollziehen war. Schwieriger fand ich es dann, dass es auch mal "vor 5 Jahren" etc hieß. 

Ein bisschen nervig fand ich die größere Tochter Michele. Sie war schon ein bisschen respektlos ihrer Mutter gegenüber.  Und auch Carolines Mutter war nicht besonders freundlich zu ihrer Tochter. Sie hatte mehr ihren Sohn Steve bevorzugt.

Mit dem Ende hätte ich nicht gerechnet und fand es ein kleines bisschen enttäuschend.

Aber wegen der Spannung und dem angenehmen Schreibstil gebe ich 4 Sterne. 


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Veröffentlicht am 10.01.2022

Informativ und verständlich

Schlank und fit durch die Wechseljahre
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Ein informatives Buch mit theoretischem und praktischen Teil. Im Theorieteil hat mich überzeugt, dass er trotz Vermittlung von theoretischem Wissen verständlich geschrieben ist. Es geht u.a. um Hormone ...

Ein informatives Buch mit theoretischem und praktischen Teil. Im Theorieteil hat mich überzeugt, dass er trotz Vermittlung von theoretischem Wissen verständlich geschrieben ist. Es geht u.a. um Hormone und Ernährung. Im praktischen Teil werden erst alle Übungen zu den einzelnen Bereichen mit Fotos vorgestellt und dann folgen mehrere Trainingspläne. Manche Übungen sind auch in 2 Schwierigkeitsgraden angegeben.

Gefallen hat mir auch, dass man mit "du" von der Autorin angesprochen wird.

Ich habe alle Übungen einmal durchprobiert und habe schon meine "Lieblingsübungen" gefunden.

Veröffentlicht am 08.01.2022

Lustig, fast wie immer

Gregs Tagebuch 16 - Volltreffer!
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Auch als Erwachsene lese ich zwischendurch gerne mal Gregs Tagebuch,  auch wenn ich die Bücher immer meinem Sohn schenke🤭 

Greg muss dieses Mal in einen Sportverein eintreten, bzw. seine Mutter "überredet" ...

Auch als Erwachsene lese ich zwischendurch gerne mal Gregs Tagebuch,  auch wenn ich die Bücher immer meinem Sohn schenke🤭 

Greg muss dieses Mal in einen Sportverein eintreten, bzw. seine Mutter "überredet" ihn dazu. Nachdem Greg verschiedene sportliche Aktivitäten ausprobiert hat, landet er schließlich im Basketballverein. Sport ist aber nicht so sein Ding und sein Team auch nicht gerade sportlich hochbegabt. Trotzdem müssen sie einige Spiele bestreiten.  Ob sie wohl ihre gegnerischen Mannschaften besiegen können?

Das Buch ist wie alle Greg-Bücher wieder lustig und ich mag die lustigen Comics zwischendurch.  Trotzdem habe ich glaube ich etwas weniger schmunzeln müssen als bei den anderen Bänden. Das Buch hatte ich aber wieder in 2 Tagen durch, da es einen lockeren Schreibstil hat.

Ich kann das Buch allen Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen empfehlen,  die was Leichtes und Lustiges für Zwischendurch lesen möchten . 

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Veröffentlicht am 07.01.2022

Skurriles Märchen für Erwachsene

Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid
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Von F. Backman habe ich bereits „Ein Mann namens Ove“ gelesen und dachte, dieses Buch jetzt ist ähnlich. Aber es ist irgendwie sehr seltsam.
Elsa, fast 8 Jahre alt, hat als einzigen Freund ihre Oma. In ...

Von F. Backman habe ich bereits „Ein Mann namens Ove“ gelesen und dachte, dieses Buch jetzt ist ähnlich. Aber es ist irgendwie sehr seltsam.
Elsa, fast 8 Jahre alt, hat als einzigen Freund ihre Oma. In der Schule wird Elsa gejagt und geärgert, weil sie etwas anders ist, aber bei und mit Oma fühlt sich Elsa wohl. Oma erzählt ihr von verschiedenen Traumwelten, von Worsen und einem Monster. Später stellt sich dann auch heraus, wer oder was ein Wors ist (er isst nur Süßigkeiten!!!) und wer das Monster ist (es hat einen krankhaften Sauberkeitswahn). Als Elsa von Oma verlassen wird, muss sich Elsa auf eine Art Schatzsuche begeben, lauter Briefe, die Oma geschrieben hat und die Elsa verteilen muss. Nach und nach lernt man dann die Bewohner des Mehrfamilienhauses, in dem Elsa wohnt, kennen und man versteht (zum Teil), was die Märchen von Oma über die Traumwelten mit der Realität zu tun haben, warum diese Menschen genau in diesem Haus wohnen und was sie alle miteinander zutun haben.

Alle Bewohner des Hauses haben irgendwie eine Macke: einer kocht ständig Kaffee, ein anderer macht ständig Eier, eine wischt ständig an ihren Klamotten herum und meckert andauernd, einer flucht ständig, eine ist ständig betrunken, eine verliert ständig Dinge usw…

Auch interessant sind die einzelnen Überschriften; sie sind immer irgendwelche Gegenstände oder Lebensmittel, die riechen, z.B. Seife, Eis, Glühwein, Traumkekse, Kaffee, Wachs etc…

Während des Lesens hätte ich ständig versch. Anzahlen von Sternen vergeben, von 1 bis 5 waren alle drin, da ich das Buch einfach seltsam fand. Anfangs hätte ich es fast unfertig weggelegt, aber dann wollte ich doch wissen, wie es weitergeht und was die Märchengeschichten von Oma denn nun bedeuten sollen. Also habe ich mich doch weitergequält, und je weiter ich war, desto besser und spannender fand ich es eigentlich. Manchmal musste ich auch lachen, und leider wurde es auch mal traurig. 😢 (Alle Geschehnisse habe ich trotzdem nicht verstanden !)

Der Schreibstil ist in Ordnung, das Buch ließ sich gut lesen.

Aber wem könnte ich das Buch empfehlen? Jemandem, der skurrile Geschichten mag und der sich durch ein Buch durchbeißt… Oder jemand, der Märchen für Erwachsene mag🤔😉

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Veröffentlicht am 26.12.2021

Packende Geschichte

Die Sehnsuchtsfalle
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Wow, was für eine Geschichte.  Und wenn man bedenkt,  dass diese Geschichte auch noch (zum Großteil) wahr ist... Hera Lind schreibt ja hier wieder über eine wahre Begebenheit,  und die Hauptperson,  Rita, ...

Wow, was für eine Geschichte.  Und wenn man bedenkt,  dass diese Geschichte auch noch (zum Großteil) wahr ist... Hera Lind schreibt ja hier wieder über eine wahre Begebenheit,  und die Hauptperson,  Rita, hatte in Wahrheit ca. 1000 Seiten über ihre eigene Geschichte geschrieben!!!!

Ich versuche,  die Geschichte knapp zusammenzufassen ( was gar nicht so einfach ist!!!). Rita hat mit dem aus Ghana stammenden Tony einen Sohn, Benni. Nur leider will Tony nichts von Benni wissen und kehrt in seine Heimat zurück,  um eine für ihn auserwählte Frau zu heiraten. Rita ist natürlich traurig,  lernt aber immer wieder dunkelhäutige Männer kennen, um nicht allein zu sein bzw für Benni einen Vater zu haben. Einer von denen ist Raymond, den sie eigentlich nicht liebt, ihn aber trotzdem bei sich wohnen lässt. Als Tony plötzlich nach Jahren wieder auftaucht,  scheint das Glück perfekt.  Doch Tony kommt bei einem Autounfall ums Leben. Angeblich!  Denn Rita bekommt vom angeblichen Bruder Tonys eine Nachricht,  dass sie nach Brasilien kommen soll, weil dort angeblich Tony steckt. (Ihren Sohn ließ sie bei Raymond! Mit ihrer Familie hatte sie kein gutes Verhältnis. ) Als sie in Brasilien Bettwäsche für ihren Sohn von dem "Bruder" bekommt, nimmt das Schicksal seinen Lauf: sie wird am Flughafen wegen ordentlichen Drogenbesitzes festgenommen.  Was dann in den nächsten 4 Jahren in den versch. Gefängnissen passiert, ist unglaublich und hat mich manchmal ziemlich fassungslos und wütend gemacht, auch Ritas naive Art und "Herzlosigkeit", was ihren Sohn betrifft . Auf der anderen Seite hat sie mir auch wieder leid getan. Und dann hab ich sie wieder für ihren Kampfgeist bewundert. 

Gut fand ich auch die beiden Nachworte von Hera Lind und Rita selbst. 

Ein sehr bewegendes Buch mit einem (wie immer) guten Schreibstil, das ich gerne gelesen habe, nie langweilig wurde und das ich gerne weiterempfehle. 

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