Cover-Bild Sag Mami Good-bye
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 20.01.2020
  • ISBN: 9783442491131
Joy Fielding

Sag Mami Good-bye

Roman
Günter Panske (Übersetzer)

Für Donna wird ein Albtraum wahr: Nach der Scheidung entführt ihr Exmann die beiden Kinder. Von nun an sind Adam und Sharon Spielbälle in einem Psychokrieg. Donna ist entschlossen, sie zurückzuholen, und macht sich auf eine verzweifelte Suche quer durch Amerika.

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Lesejury-Facts

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.08.2025

Spannendes Psychodrama mit Schwächen

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Sag Mami Good-Bye handelt von Donna und Victor. Sie heiraten nach sehr kurzer Kennenlernzeit und führen eine furchtbare Ehe. Victor ist manipulativ und toxisch und Donna kann dem nichts entgegen setzen. ...

Sag Mami Good-Bye handelt von Donna und Victor. Sie heiraten nach sehr kurzer Kennenlernzeit und führen eine furchtbare Ehe. Victor ist manipulativ und toxisch und Donna kann dem nichts entgegen setzen.
Im Gegensatz zum Text auf dem Klappentext handelt ein sehr großer Teil des Romans nicht davon, wie Donna ihre Kinder sucht, die ihr Victor nicht zurück bringt, sondern es geht vor allem darum, wie die beiden ihre Ehe führen. Beginnend mit der Scheidungsverhandlung springen wir immer wieder in der Zeit zurück und die Streitgespräche der Eheleute während ihrer Ehe nehmen einen großen Teil der Handlung ein. Hier muss ich leider sagen, dass mich das beim Lesen manchmal wirklich sehr gestresst hat. Einige Dialoge habe ich meiner Tochter vorgelesen, so extrem waren sie!
Nachdem sich Victor und Donna scheiden lassen, scheint es endlich besser zu laufen und sie sind ein wirklich klassisches Beispiel für ein Paar, das besser nicht hätte heiraten und eine Familie gründen sollen - und ich bin immer skeptisch, wenn Paare nach sehr kurzer Zeit bereits heiraten, das geht leider selten gut...
Als Victor die beiden noch sehr jungen Kinder Adam (4 Jahre) und Sharon (knapp 2 Jahre alt) nicht nach Hause bringt und verschwindet, hat es mich erwartungsgemäß zerrissen beim Lesen (ich bin 3fache Mutter).
Der weitere Verlauf ist allerdings heute etwas seltsam zu lesen, daher habe ich extra nochmal nachgesehen - das Buch ist Anfang der 1990er Jahre erschienen, also noch bevor Internetsuchen normal waren, es Smartphones gab usw.
Das erklärt die etwas mühselig erscheinende Suche nach den Kindern mithilfe von Detektiven und Fotos, die verschickt werden.
Alles in allem war das Buch spannend zu lesen, wenn mich auch die Streitgespräche, die auch nach den Eheschilderungen des Paares leider nicht aufhören, irgendwann echt genervt haben und die Handlung gegen Ende heute wirklich altmodisch anmutet und das Ende ein bisschen zu kitschig ist.

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