überraschend gut
„Der gestohlene Kuss: Liebe am Exilhof“ von Julia Stirling hat mich wirklich überrascht. Weißt du, manchmal liest man einen Klappentext und denkt: „Okay, das klingt nach einer typischen Liebesgeschichte.“ ...
„Der gestohlene Kuss: Liebe am Exilhof“ von Julia Stirling hat mich wirklich überrascht. Weißt du, manchmal liest man einen Klappentext und denkt: „Okay, das klingt nach einer typischen Liebesgeschichte.“ Aber hier? Da steckt so viel mehr drin! Lady Sophia Eastham, dieser Freigeist, der sich trotz der strengen gesellschaftlichen Regeln so viel mehr herausnehmen kann als ihre Schwestern – das hat mich gleich neugierig gemacht. Vielleicht, weil es mich an meine eigene Jugend erinnert hat, als ich manchmal das Gefühl hatte, gegen den Strom zu schwimmen.
Und dann ist da Sir Thomas Hartfort, ein Mann, der die Musik liebt. Ich meine, wer kann schon einem Musiker widerstehen, oder? Aber dann diese fast schon zermürbende Spannung, wann es endlich zu diesem lang ersehnten Kuss kommt. Ich gebe es zu, ich war fast versucht, ein paar Seiten zu überspringen, nur um zu sehen, wann es endlich passiert. Kennst du das Gefühl, wenn die Spannung fast unerträglich wird?
Was mich besonders fasziniert hat, ist, wie geschickt Julia Stirling die historischen Ereignisse in die Geschichte einflicht. Man fühlt sich fast wie ein Zeitreisender, der hautnah die Wirren Englands erlebt. Ob alles historisch korrekt ist? Ehrlich gesagt, das war mir fast egal, weil die Erzählung an sich so fesselnd war.
Und die Liebesgeschichte? Ach, diese beiden Charaktere passen einfach perfekt zusammen. Es ist fast so, als würde man einen Tanz beobachten, bei dem sie langsam, aber sicher die richtigen Schritte finden. Ich kann es kaum erwarten, mehr von dieser Reihe zu lesen. Hast du es schon gelesen? Wenn nicht, könnte es eine schöne Bereicherung für deine Leseliste sein!