Ramona Blue: Das Schicksal ist, was man selbst draus macht
Ich liebte schon „Dumplin“ von Julie Murphy sehr und habe seitdem alles von ihr gelesen.
„Ramona Blue“ hat mich ebenso begeistert!
Mit ihrer außergewöhnlichen Größe von 1,80m und ihren auffälligen blauen ...
Ich liebte schon „Dumplin“ von Julie Murphy sehr und habe seitdem alles von ihr gelesen.
„Ramona Blue“ hat mich ebenso begeistert!
Mit ihrer außergewöhnlichen Größe von 1,80m und ihren auffälligen blauen Haaren kann man Ramona nicht übersehen. Als sie 5 Jahre alt war, hat Hurrikan Katrina ihr Leben stark verändert. Seitdem haben sie und ihre Familie es niciht einfach.
Ramona ist ein Familienmensch, sie steht auf Mödchen und sie glaubt, dass sie für etwas Größeres b estimmt ist als das Leben in einem Wohnwagen. Sie hat mehrere Jobs und viel Stress mit ihrer Familie; ihre Schwester Hattie ist schwanger. Als Ramonas Jugendfreund Freddie zurückkommt, knüpfen sie an ihre Freundschaft an, wo sie damals aufhörte. Der ehemalige Wettkampfschwimmer weckt Ramonas Leideschaft fürs Schwimmen – und auch ihre Gefühle für ihn beginnen sich zu ändern, was sie so nicht erwartet hätte. Ramona stellt ihre sexuelle Identität in Frage und muss auch so feststellen: „Das Leben steht nicht immer in den Sternen festgeschrieben. Das Schicksal ist, was man selbst daraus macht.“
Die Liebesgeschichte ist wirklich originell, es werden aktuelle und wichtige themen wie Sexualität, Queerness, Armut, Rassismus, frühe/ungeplante Schwangerschaft behandet. Das Buch ist sehr lebensnah und leichtgängig geschrieben; ich mag Julie Murphys Schreibstil sehr.
Mit Ramona Blue ist ihr eine sehr sympathische und starke Protagonistin gelungen.
Das Buch ist eigentlich ein Jugendroman, den ich als Erwachsene jedoch auch sehr gerne gelesen habe und mit 5⭐️ definitiv weiterempfehle!