Eine bewegende Geschichte
Mein Fazit:
Die Autorin wird 1923 als Käthe Löwenthal geboren und in diesem Buch erzählt sie ihre tragische Lebensgeschichte in einer poetischen Sprache ,die faszinierend ist und sehr emotional zum Teil. ...
Mein Fazit:
Die Autorin wird 1923 als Käthe Löwenthal geboren und in diesem Buch erzählt sie ihre tragische Lebensgeschichte in einer poetischen Sprache ,die faszinierend ist und sehr emotional zum Teil. Sie bezeichnet sich selbst als " Unterkind " , weil sie sich als Mensch zweiter Klasse fühlt und es spätestens, als der zweite Weltkrieg ausbricht, es ja auch ist. Denn Käthe ist Jüdin …
Käthe hat noch zwei Schwestern und erlebt eine glückliche Kindheit. Sie sind nicht reich, aber für das Nötigste ist gesorgt. Erst als der Krieg beginnt, sie die Einschränkungen als Jude hinnehmen , das Umfeld sie nicht mehr als Mensch behandelt, ihre Familie um ihr Leben fürchten muss ... Ihre Mutter schickt sie mit einem Kindertransport nach England, was ihr das Leben rettet. Ein beeindruckendes Leben, geprägt von Verzicht und viel Leid.
Ihre Ausführungen am Ende des Buches sind sehr berührend und emotional. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, modern gehalten, spannend geschrieben und lässt den Leser nachdenklich zurück. Eine Geschichte, die sehr berührt und tief beeindruckt. Die enthaltenen Schwarz /Weiß Fotos sprechen eine lebendige Sprache und bereichern dieses Buch.