Cover-Bild Bildproteste
Band der Reihe "Digitale Bildkulturen"
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Wagenbach, K
  • Themenbereich: Gesellschaft und Sozialwissenschaften - Kultur- und Medienwissenschaften
  • Genre: Sachbücher / Film, Kunst & Kultur
  • Seitenzahl: 80
  • Ersterscheinung: 26.09.2019
  • ISBN: 9783803136886
Kerstin Schankweiler

Bildproteste

Spätestens seit dem Arabischen Frühling im Jahr 2011 sind die Sozialen Medien als Orte politischen Protests sichtbar geworden. Erfolgreiche Protestkampagnen bestehen aus intelligenten Verknüpfungen zwischen dem realen öffentlichen Raum und den Räumen des Internet. Dabei spielen Bilder oft eine zentrale Rolle, denn mit ihnen lassen sich Botschaften besonders prägnant und emotional formulieren. Bilder, die in den Sozialen Medien rasch verbreitet werden, können einer politischen Bewegung ungeahnte Dynamik verleihen. Sie verbinden Menschen für kurze oder längere Zeit zu Affektgemeinschaften.
Die Kunstwissenschaftlerin Kerstin Schankweiler analysiert an einer Vielzahl von Beispielen, wie solche Gemeinschaften mithilfe von Bildern entstehen – und wann Bildproteste erfolgreich sein können.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.09.2025

Das kleine Buch des großen Protests

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65 / 100
Ein Problem, das ich mit den Essays der Reihe „Digitale Bildkulturen“ habe (und sich wohl auch fortsetzen wird): Die Abhandlungen greifen allesamt zu kurz. Das gilt auch für diesen Teil, obgleich ...

65 / 100
Ein Problem, das ich mit den Essays der Reihe „Digitale Bildkulturen“ habe (und sich wohl auch fortsetzen wird): Die Abhandlungen greifen allesamt zu kurz. Das gilt auch für diesen Teil, obgleich das Thema etwas spezifischer ist als etwa bei „Selfies“.

Die Erläuterung des (modernen) Protests durch Bilder bzw. Videos gelingt der Autorin ziemlich gut. Interessant fand ich die anschauliche Veränderung, wie schnell Bilder heute im Vergleich zu früher ihren Weg an die Öffentlichkeit finden. Untermauert werden ihre Untersuchungen durch ausgewählte Beispiele, die historischen Eindruck hinterlassen haben, auch wenn ich mir eben gewünscht hätte, sich ein Stück länger mit einzelnen Ereignissen auseinanderzusetzen.

Ein Nachsatz, den ich wohl häufiger in dieser Reihe einfügen werde: Für den Einstieg nutzbar, aber für ausführlichere Untersuchungen muss man sich woanders umschauen.

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