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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.12.2025

Geradewegs in die Sackgasse

Sprengstoff
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56 / 100
Mein 5. Buch von Stephen King und das dritte, welches er unter seinem Pseudonym Richard Bachman geschrieben hat. Eines eint diese drei Bachman-Bücher: Sie enthalten wenig bis keine Fantasy-Elemente, ...

56 / 100
Mein 5. Buch von Stephen King und das dritte, welches er unter seinem Pseudonym Richard Bachman geschrieben hat. Eines eint diese drei Bachman-Bücher: Sie enthalten wenig bis keine Fantasy-Elemente, dafür umso mehr Psychosen.

Die erste Hälfte gefiel mir überraschend gut, weil die Zeichnung des Zerfalls einer menschlichen Existenz ziemlich scharf abgegrenzt beschrieben ist. Dann wird die Story etwas zu wild, etwas zu willkürlich, etwas zu sehr: King macht mit der Figur, was er will und so zündet (!) das Finale leider nicht wie erhofft. Insgesamt bleibt das Psychogramm lückenhaft und in manchen Teilen einfach im Dunkeln; der Hauptcharakter wird dadurch zunehmend ungreifbarer. Daneben gefiel mir erneut nicht, dass einer der Hauptgründe, weswegen die Story so verläuft, wie sie verläuft, über das gesamte Buch verteilt in winzigen Fitzelchen dargereicht wird. Mag (seinerzeit) der gewünschte Stil (gewesen) sein, mich holt das so leider weniger gut ab.

Außerdem ist die Übersetzung der mir vorliegenden Ausgabe wie auch bei den beiden anderen Bachman-Büchern unterirdisch (Orthografie, sinnentfremdete Übersetzung,...).

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Veröffentlicht am 26.12.2025

An der Nische vorbei geschrieben

Screenshots
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60 / 100
Zum fünften und letzten Mal: Es – ist – zu – wenig. All diese großen Themen und immer so knapper Platz! In diesem Fall wird das Thema gar nicht so richtig abgedeckt, weil es auch viel um Fotografie, ...

60 / 100
Zum fünften und letzten Mal: Es – ist – zu – wenig. All diese großen Themen und immer so knapper Platz! In diesem Fall wird das Thema gar nicht so richtig abgedeckt, weil es auch viel um Fotografie, Farben und Malerei geht und weniger um die soziologischen Aspekte von Screenshots im bodenständigen Sinne. Stattdessen wird es sehr philosophisch, was in einer sachlichen Untersuchung eher hinderlich ist, auch wenn an mancher Stelle intensiv in Informationen gewühlt wird – nur gefühlt an den falschen Stellen.

Was soll's, jetzt war's das. Ich empfehle andere Literatur dazu.

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Veröffentlicht am 26.12.2025

Gebt ihr mehr Platz!

Netzfeminismus
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66 / 100
Wieder zu wenig Umfang... na ja, ich schrieb es bereits dreimal (und einmal kommt noch). Allein über die ganzen „Gazes“ und die im Büchlein erwähnten Feminismen hätten sich wohl sogar mehrere ...

66 / 100
Wieder zu wenig Umfang... na ja, ich schrieb es bereits dreimal (und einmal kommt noch). Allein über die ganzen „Gazes“ und die im Büchlein erwähnten Feminismen hätten sich wohl sogar mehrere Bände verfassen lassen und die Autorin hat auch die Sprachgewandtheit, mit der sich ein solches Kompendium durchaus realisieren ließe... jedoch, hier sind die Seiten einfach schnell vollgeschrieben.

Ich hätte – wie so oft – gern mehr davon gelesen.

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Veröffentlicht am 26.12.2025

Das (zu) kurze Abbild der Inhumanen

Hassbilder
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64 / 100
Wieder ist der Umfang viel zu klein für diese Thematik (man merkt, ich wiederhole mich), wieder könnten allenfalls Unbedarfte wirklich neue Informationen aus diesem Essay ziehen... es ist sehr ...

64 / 100
Wieder ist der Umfang viel zu klein für diese Thematik (man merkt, ich wiederhole mich), wieder könnten allenfalls Unbedarfte wirklich neue Informationen aus diesem Essay ziehen... es ist sehr tragisch, denn auch das Themabilder Hassbilder samt der (Un)Menschen, die sie für manipulative Zwecke verwenden und solchen, die darauf hereinfallen, hat eine große Tragweite und verdient mehr Platz als 80 läppische Seiten.

Beim nächsten Mal bitte tiefgehendere Untersuchungen, danke.

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Das kleine Buch des großen Protests

Bildproteste
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65 / 100
Ein Problem, das ich mit den Essays der Reihe „Digitale Bildkulturen“ habe (und sich wohl auch fortsetzen wird): Die Abhandlungen greifen allesamt zu kurz. Das gilt auch für diesen Teil, obgleich ...

65 / 100
Ein Problem, das ich mit den Essays der Reihe „Digitale Bildkulturen“ habe (und sich wohl auch fortsetzen wird): Die Abhandlungen greifen allesamt zu kurz. Das gilt auch für diesen Teil, obgleich das Thema etwas spezifischer ist als etwa bei „Selfies“.

Die Erläuterung des (modernen) Protests durch Bilder bzw. Videos gelingt der Autorin ziemlich gut. Interessant fand ich die anschauliche Veränderung, wie schnell Bilder heute im Vergleich zu früher ihren Weg an die Öffentlichkeit finden. Untermauert werden ihre Untersuchungen durch ausgewählte Beispiele, die historischen Eindruck hinterlassen haben, auch wenn ich mir eben gewünscht hätte, sich ein Stück länger mit einzelnen Ereignissen auseinanderzusetzen.

Ein Nachsatz, den ich wohl häufiger in dieser Reihe einfügen werde: Für den Einstieg nutzbar, aber für ausführlichere Untersuchungen muss man sich woanders umschauen.

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