Cover-Bild Das Universum der Dinge
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20,00 €
inkl. MwSt
  • Verlag: Zsolnay, Paul
  • Themenbereich: Philosophie und Religion - Philosophie
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 16.08.2010
  • ISBN: 9783552055117
Konrad Paul Liessmann

Das Universum der Dinge

Zur Ästhetik des Alltäglichen
Einst schuf man mit den eigenen Händen die Dinge, die zum Leben notwendig waren. Schneider, Schlächter, Schmiede und Gerber arbeiteten um die Ecke, waren sichtbar und hörbar. Dann brachten Mechanisierung und Industrialisierung zuerst das Handwerk zum Verschwinden, später zogen die Fabriken weg; in der heutigen Gesellschaft bewirken Automatisierung und Globalisierung, dass niemand mehr zu sagen weiß, wie die Dinge unseres täglichen Bedarfs überhaupt zustande kommen. Der durch seine "Theorie der Unbildung" bekannt gewordene Philosoph Konrad Paul Liessmann beschreibt in seinem neuen Buch das Universum der Dinge in unserem Alltag - eine Philosophie der Alltagserfahrung.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei GAIA_SE in einem Regal.
  • GAIA_SE hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.08.2025

Bis zur Hälfte gut, danach eher vernachlässigbar.

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In diesem Buch habe ich offengestanden eher eine Sammlung von Essays zum Thema "Universum der Dinge" und der "Ästhetik des Alltäglichen" erwartet. Liessmann schreibt jedoch ein durchgängig philsophisches ...

In diesem Buch habe ich offengestanden eher eine Sammlung von Essays zum Thema "Universum der Dinge" und der "Ästhetik des Alltäglichen" erwartet. Liessmann schreibt jedoch ein durchgängig philsophisches Werk über alltägliche und auch weniger alltägliche Dinge. So setzt er sich zunächst mit der Herkunft unserer in der Überflussgesellschaft existierenden Dinge auseinander. Die Verbindung, die im Industriezeitalter zwischen Herstellung, Produkt und Besitzer immer weiter auseinander gewandert ist, wird - wie im Klappentext beschrieben - recht interessant aufgearbeitet. Auch die Betrachtung bzw. Unterscheidung von Kunst und Kitsch bleibt noch interessant in der Lektüre. Mit zunehmenden Abklappern verschiedener Themenbereiche wurde mit das Buch jedoch nach den ersten 80 bis 100 Seiten zunehmend uninteressant. Hier fehlte mir dann der genannte essayistische Touch, die persönliche Auseinandersetzung des Autors mit den Dingen des Alltags.

Insgesamt mal eine nette Lektüre aus dem Bereich "Philosophie des Alltäglichen", jedoch auch nicht zwingend der Rede wert.

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