Cover-Bild Die Eismalerin
(1)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
8,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER E-Books
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Ersterscheinung: 24.01.2013
  • ISBN: 9783104027821
Kristín Marja Baldursdóttir

Die Eismalerin

Roman
Coletta Bürling (Übersetzer)

Die Eismalerin - Eine ergreifende Liebesgeschichte und ein spannendes Porträt einer tapferen Frau in Island um 1900.
Karitas, die jüngste Tochter der verwitweten Steinunn Olafsdóttir, entdeckt trotz der harten Lebensumstände in Island um 1900 ihr künstlerisches Talent als Malerin. Ihre Mutter hat es geschafft, dass alle sechs Kinder - auch die Mädchen - die Schule besuchen konnten. Doch als Karitas den gutaussehenden Sigmar kennenlernt, steht sie vor der folgenschwersten Entscheidung ihres Lebens.
Kristín Marja Baldursdóttir erzählt lebendig vom Schicksal einer selbstbestimmten Frau, die sich in einer von Männern dominierten Welt behaupten muss. Die Eismalerin ist ein fesselnder historischer Roman, der die Leser in das Island der Jahrhundertwende entführt - mit seinem rauen Klima, der harten Arbeit in der Fischfabrik beim Heringsfang und dem Kampf um Frauenrechte. Eine ergreifende Liebesgeschichte und ein spannendes Porträt einer ganzen Nation.
»Die Eismalerin ist ein wunderbares und spannendes Portrait einer tapferen Frau sowie einer ganzen Nation. Und eine Liebesgeschichte der ergreifendsten Art.« Neue Presse
»Kristín Marja Baldursdóttir erzählt von Island vor 100 Jahren so lebendig, dass man meint, mittendrin zu sein: Man riecht förmlich Meer und Fisch - und findet's großartig.« Für Sie

Weitere Formate

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.02.2025

Ein außergewöhnliches Leseerlebnis

0

Dieses Buch ist sehr besonders. Wir sind in Island 1915 und es ist kalt, windig, ursprünglich, ein Land, wo man an Fjorden lebt mit Blick auf Gletscher, wo man entweder Fische fängt oder verarbeitet, Seehundspeck ...

Dieses Buch ist sehr besonders. Wir sind in Island 1915 und es ist kalt, windig, ursprünglich, ein Land, wo man an Fjorden lebt mit Blick auf Gletscher, wo man entweder Fische fängt oder verarbeitet, Seehundspeck eine Delikatesse ist, Elfen und Trolle in den Wäldern hausen und die Menschen sehr ungewöhnliche Namen haben.

Hier wächst Karitas auf, die eine besondere Begabung zum Malen hat, was einerseits erstaunlich, interessant und ungewöhnlich ist, andererseits in dieser naturverbundenen, von Arbeit beherrschten Welt keinen praktischen Nutzen hat und deswegen von den meisten Menschen eher belächelt wird. Auch wenn inzwischen Frauen ab 40 wählen dürfen, Automobile und Telefone in den Städten Einzug halten, hat das für die Frauen der Westfjorde nur wenig Bedeutung. Man muss arbeiten, um zu überleben, Männer fangen Fisch, Frauen verarbeiten ihn, so ist das seit Jahrhunderten und es hat sich bewährt. Kunst ist was für Reiche.

Mit diesem Zwiespalt muss Karitas leben. Die Kunst ruft sie, aber sie kann sie sich eigentlich nicht leisten. Über 20 Jahre hinweg begleitet der Leser ihr Leben und das ist kein Zuckerschlecken, obwohl es auch schöne Momente gibt.

Mit diesem Buch macht man eine Reise. Es lässt einen ganz tief eintauchen in das Island vor 100 Jahren, erzählt vom aufregenden Leben einfacher Leute und schafft ganz viel Atmosphäre. Man riecht das Meer und den Fisch, fühlt die Erhabenheit der Gletscher, bisweilen glaubt man fast an Elfen. Es erzählt von unterschiedlichsten Frauenschicksalen, von Dorfgemeinschaft, Hilfsbereitschaft und von Fortschritt, den man sich erkämpfen muss auf dem Land.
Ein außergewöhnliches Leseerlebnis.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere