Cover-Bild Hätt ich ein Kind
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: SATYR Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 16.02.2026
  • ISBN: 9783910775565
Lea Streisand

Hätt ich ein Kind

Roman
Die Berliner Schriftstellerin und radioeins-Kolumnistin bearbeitet in ihrem dritten Roman mit leichter Feder und trotzigem Humor ein schweres Thema: Was tun, wenn der Kopf ein Kind will, aber der Körper nicht kann? – Nun endlich als ansprechendes Taschenbuch.
Kathi doktert an ihrer Promotion in Literaturwissenschaft zu den Brüdern Grimm rum und kommt nicht recht vom Fleck. Ihre beste Freundin Effi ist eine äußerst bodenständige Kinderärztin. Als diese schwanger wird, fasst Kathi einen Entschluss: Sie will auch ein Kind – und wenn es auf biologischem Wege nicht geht, dann geht sie eben den bürokratischen: Adoption!
Das Warten auf ihre Babys schweißt die beiden Frauen zusammen und mit ihnen entzaubern sich den Leserinnen und Lesern sowohl das Märchen von der natürlichen Geburt, der Mythos von der Mutterliebe und das Märchen vom Schneewittchen.
Lea Streisands jüngster Roman ist ein launiges Werk übers Kinderwünschen und -bekommen, übers Frau- und Freundinsein und nicht zuletzt über die große Frage, welcher Hornochse eigentlich die Idee der »guten Mutter« in die Welt gesetzt hat. Was soll das überhaupt sein?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.02.2026

Empfehlenswerter Roman zum Thema Eltern-Werden durch Adoption

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In "Hätt' ich ein Kind", dem neuen Roman von Lea Streisand, geht es um Kathi, 35 Jahre alt, die seit mehreren Jahren mit David zusammenlebt und sich sehnlichst mit ihm ein Kind wünscht. Doch auf biologischem ...

In "Hätt' ich ein Kind", dem neuen Roman von Lea Streisand, geht es um Kathi, 35 Jahre alt, die seit mehreren Jahren mit David zusammenlebt und sich sehnlichst mit ihm ein Kind wünscht. Doch auf biologischem Weg ist es aussichtslos, die Frauenärztin verkündet ihr die niederschmetternde Diagnose vorzeitiger Wechseljahre und dass es mit ihren eigenen Eizellen nichts mehr werden würde. Niedergeschlagen begibt sich das Paar auf den langen Weg hin zur Adoption.

Sehr gut gefallen hat mir, dass der steinige und nur manchmal mit Erfolg verbundene Weg der Adoption sehr realistisch dargestellt wird: schon, um als Adoptionswerber in Betracht zu kommen, muss eine aufwendige Prozedur auf sich genommen werden, und darauf folgt erst einmal eine jahrelange Wartezeit in Ungewissheit, ob es jemals klappen könnte mit der Vermittlung eines Adoptivkindes. Denn es gibt nicht viele davon und es werden Eltern für Kinder gesucht, nicht umgekehrt.

In dem Buch begleiten wir das sympathische Paar auf diesem Weg. Toll ist, wie Kathi sich trotz des eigenen Unglücks mit ihrer besten Freundin über deren Schwangerschaft freuen kann und sie liebevoll dabei begleitet. Überhaupt waren es sehr sympathische, freundliche und reflektierte Charaktere, deren Schicksal ich sehr gerne in diesem unterhaltsamen und leicht zu lesenden, gleichzeitig aber realistisch dargestellten Buch miterlebt habe.

Ich kann das Buch allen, die sich eine gute Unterhaltung mit durchaus so einigen tiefsinnigen Gedanken zum Thema Wahlverwandtschaft und Elternschaft wünschen, aber auch allen, die sich für das Thema Adoption interessieren, sehr empfehlen - es hat mein Herz berührt.

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