Cover-Bild Die Empathie-Tests
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21,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
  • Themenbereich: Biografien, Literatur, Literaturwissenschaft - Biografien und Sachliteratur
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 28.09.2015
  • ISBN: 9783446249257
Leslie Jamison

Die Empathie-Tests

Über Einfühlung und das Leiden anderer. Essays
Kirsten Riesselmann (Übersetzer)

Ist Empathie eine innere Qualität oder etwas, was man sagt und tut, eine Praxis? Hilft sie anderen oder steht sie uns nur gut zu Gesicht? Leslie Jamison schreibt über das Verhältnis von Ärzten und Patienten, über Elendstourismus, über weiblichen Schmerz, und sie stellt dabei die Frage nach den Möglichkeiten und den Grenzen der Einfühlung. Ihre radikal aufrichtigen Texte kombinieren Reportage, Kulturkritik und persönliches Erzählen in der Tradition von Autoren wie Susan Sontag, Joan Didion oder zuletzt David Foster Wallace und John Jeremiah Sullivan. Und während sie Antworten nur provisorisch akzeptiert, als Anlass für immer neue Fragen, führt sie buchstäblich ihren eigenen Körper ins Feld.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.01.2025

Wenig Empathie in den Texten

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Leslie Jamison wurde in einem Buch zitiert, das ich gelesen hatte, so wurde ich neugierig auf ihre Bücher. "Die Empathie-Tests: Über Einfühlung und das Leiden anderer“ klang vom Klappentext her recht interessant. ...

Leslie Jamison wurde in einem Buch zitiert, das ich gelesen hatte, so wurde ich neugierig auf ihre Bücher. "Die Empathie-Tests: Über Einfühlung und das Leiden anderer“ klang vom Klappentext her recht interessant. Leider hat mir das Buch dann aber so gar nicht gefallen. Weder der Schreibstil der Autorin noch die wahllos wirkende Aneinanderreihung der Essays haben mich angesprochen. Ein paar gute Gedanken gab es zwischendurch, aber insgesamt war mir das Buch zu kühl und empathielos, zu theoretisch und langatmig geschrieben. Offenbar hatte ich hier etwas anderes erwartet. Das Buch konnte mir nichts geben - da gibt es deutlich wertvollere Bücher zum Thema Empathie und ähnlichem. Am besten und empathischsten fand ich noch den Schlusssatz: "Ich will, dass unsere Herzen offen sind. Genau so." Doch davon war leider im Rest des Buches nach meinem Empfinden nicht viel zu spüren.

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