Cover-Bild Englische Renaissance
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98,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Geschichte und Archäologie - Geschichte
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 09.10.2025
  • ISBN: 9783869713267
Manfred Pfister

Englische Renaissance

Epoche der Widersprüche und des Aufbruchs – die ganze Welt der englischen Renaissance

Kaum eine Epoche zeigt die Entwicklung der modernen europäischen Welt mit ihren Höhen und Tiefen konzentrierter als die englische Renaissance. Innerhalb kürzester Zeit mutiert die Insel aus halber Barbarei zum europäischen Motor von Kapitalismus, Kunst und Wissenschaft.

In über 500 von ihm ausgewählten, eingeleiteten und übersetzen Originaltexten entfaltet Manfred Pfister ein immens vielfältiges Panorama, das von Chaucer und Erasmus über Shakespeare bis zu Milton reicht.

Er porträtiert u. a. dichtende Königinnen, hexengläubige Herrscher, den Tabak nach Europa importierende Staatspiraten, Theatergiganten wie Ben Jonson und Shakespeare, grandiose Lyriker, Musiker wie John Dowland, Erfinder der Zukunft (Thomas Morus; Utopia ) und Philosophen wie Francis Bacon ( Der Fortschritt der Wissenschaft ).

Zudem findet sich auch Ungewöhnliches wie der Biograf der Melancholie (Robert Burton), Radikalkommunisten wie die »Levellers«, eine Hebamme, die als erste die Funktion der weiblichen Geschlechtsteile unvoreingenommen beschreibt (Jane Sharp), oder John Greene, der Kartentricks und Kleingaunereien aus dem Londoner Untergrund aufdeckt. 

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Alrik in einem Regal.
  • Alrik hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.10.2025

Ein Buch wie ein Zeitsprung – und ich mittendrin!

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Kaum aufgeschlagen, und schon hat mich dieses Buch in einen Strudel aus Tinte, Intrigen und Genie gezogen. Manfred Pfister hat kein Buch geschrieben – er hat ein Zeitportal gebaut. Einmal reingesogen, ...

Kaum aufgeschlagen, und schon hat mich dieses Buch in einen Strudel aus Tinte, Intrigen und Genie gezogen. Manfred Pfister hat kein Buch geschrieben – er hat ein Zeitportal gebaut. Einmal reingesogen, hänge ich zwischen Shakespeare, höfischer Dichtung, schmutzigen Tavernen, Königinnen mit Schreibfeder und Alchemisten mit Größenwahn. Und ehrlich: Ich hab mich VERLOVED!

Pfister kuratiert hier nicht einfach Texte – er serviert ein königliches Renaissance-Buffet, bei dem sich jede Seite wie ein eigener Gang anfühlt: von Thomas Morus’ „Utopia“ bis zu Ben Jonsons Theater-Revolten, von Jane Sharp, der Hebamme mit mehr Aufklärung als halb Europa, bis zu John Greene, der Kartentricks und Kleingaunerei zum literarischen Feuilleton erhebt. Das ist kein Lesebuch, das ist ein Festbankett für Hirn, Herz und Humor.

Man spürt, dass Pfister ein Kenner ist – aber einer mit Augenzwinkern. Wo andere Wissenschaft wälzen, tanzt er mit den Quellen. Zwischen prachtvollen Zitaten, Kommentaren und Anekdoten entfaltet sich ein wildes, chaotisches, geniales England, das sich gerade selbst erfindet. Kapitalismus, Kunst, Kirche, Chaos – alles explodiert gleichzeitig, und ich sitze da mit offenem Mund und denke: Genau hier fängt unsere moderne Welt an.

Und das Ganze noch in einer Ausstattung, die jedem Sammler Tränen in die Augen treibt: zweifarbig gedruckt, bebildert, mit Vignetten und Schmuckleisten – ein Buch, das nicht nur gelesen, sondern bestaunt werden will.
Wer wissen will, warum ausgerechnet diese kleine, regenverhangene Insel das Denken, Dichten und Forschen der Neuzeit befeuert hat – hier ist die Antwort.
Pfister hat die Renaissance neu zum Leben erweckt – wild, klug und einfach wunderschön. Ein Meisterwerk.

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