Todesmarsch nach Jerusalem
Maya kommt als Austauschschülerin an ein Leipziger Gymnasium. Sie soll ihre traumatischen Erlebnisse in der Heimat verarbeiten und Abstand gewinnen. Hier in Leipzig lernt sie den Schüler Leon kennen und ...
Maya kommt als Austauschschülerin an ein Leipziger Gymnasium. Sie soll ihre traumatischen Erlebnisse in der Heimat verarbeiten und Abstand gewinnen. Hier in Leipzig lernt sie den Schüler Leon kennen und beide freunden sich an. Leon hat jedoch eine familiäre Verbindung durch seinen Opa, einen Widerstandskämpfer zur NS-Zeit. Aber genau diese familiäre Verbindung droht die Freundschaft in Gefahr zu bringen…
Es spielt in zwei Zeitebenen, einmal im Hier und Heute sowie schwenk Leon durch die Erzählungen über seinen Großvater in die NS-Zeit. Durch die beiden Zeitebenen werden die Konflikte damals und heute erhellt. Maya und Leon stehen gerade auf der Schwelle vom Kind zum Erwachsenen, was man in einigen Passagen recht gut erkennt. Aber das Buch ist auch für Leser ab 12 Jahren empfohlen.
Mir hat das Buch recht gut gefallen. Es las sich für mich nicht immer ganz flüssig, aber dennoch gut.
Ich kann dieses Werk insbesondere Jugendlichen Lesern empfehlen. Könnte ich mir auch sehr gut als Buchbesprechung in der Schule vorstellen.