Du wirst erst Frieden finden, wenn du dich deiner Vergangenheit stellst!
Das könnte für mich die Überschrift für den dritten und letzten Teil der Serie sein. Nachdem ich vor kurzem den 2. Band gelesen hatte, wollte ich nicht lange warten, um zu erfahren, wie die Dreiecksgeschichte ...
Das könnte für mich die Überschrift für den dritten und letzten Teil der Serie sein. Nachdem ich vor kurzem den 2. Band gelesen hatte, wollte ich nicht lange warten, um zu erfahren, wie die Dreiecksgeschichte um Antonio, Michele und Johannes endet. Außerdem, wie es mit Francesca und Giuseppe weitergeht. Sich dem Vergangenen zu stellen ist nicht einfach. Dem anderen zu verzeihen auch nicht. Am schwierigsten ist vielleicht aber, sich selbst zu verzeihen.
Der Autor hält auch im letzten Band den flüssig zu lesenden und dialogreichen Schreibstil aufrecht. Ihm gelingt es, den Figuren Leben einzuhauchen.
Teilweise wird die Geschichte fast zu einem Thriller. Trotzdem stehen die Beziehungsverwirrungen weiterhin im Zentrum. Alles wird aufgeklärt, vor allem, wer der Tote ist, der in Band 1 schon erwähnt wurde. Bis dahin werden aber noch einige Schleifen gedreht, die zu ein paar kleinen Längen zwischendrin führen. Der Schluss wirkte auf mich ein wenig zu konstruiert, aber ansonsten wieder eine schöne Lektüre, die mich gut zu unterhalten wusste.
Fazit: Die Gegenwart wird von der Vergangenheit eingeholt und die Erzählstränge finden zueinander und ihren Abschluss.