Cover-Bild Kinder sind anders
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Klett-Cotta
  • Themenbereich: Gesellschaft und Sozialwissenschaften - Pädagogik
  • Genre: Sachbücher / Geschichte
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 07.09.2024
  • ISBN: 9783608988215
Maria Montessori

Kinder sind anders

Vom selbständigen Lernen
Jürgen Overhoff (Herausgeber), Percy Eckstein (Übersetzer), Ulrich Weber (Übersetzer)

Das Hauptwerk Maria Montessoris neu herausgegeben

Maria Montessori bereitete der Pädagogik der Moderne die Bahn. In ihrem wichtigsten Buch plädiert sie für eine Pädagogik des freien Lernens und für die Offenheit der Eltern und Erzieher, jedes einzelne Kind in seiner individuellen Entwicklung zu fördern. Bis heute bietet dieser Klassiker der Bildungsgeschichte gültige Einsichten in die Grundlagen freiheitlicher Pädagogik und zeigt Wege zu einer besseren Erziehung und Bildung auf.

Wie können Kinder ihr Potential am besten entfalten? Wie gelingt ein angstfreies, freudvolles und freies Lernen? Welche Lernatmosphäre und welche Umgebung lassen Heranwachsende zu konzentriert lernenden und aufmerksamen jungen Menschen werden? Die italienische Ärztin, Philosophin, und Pädagogin Maria Montessori entwickelte schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in ihrem zentralen Buch über das Geheimnis der Kindheit wegweisende Vorschläge für ein autodidaktisches Lernen. Ihre Erkenntnisse sind noch heute von Belang. Schon früh erkannte die Reformerin, was sie in eindringlichen Worten zu formulieren verstand: Erst durch die fördernde Begleitung einfühlsamer Eltern oder Erzieher wird Kindern eine Entwicklung in Freiheit ermöglicht. Montessori zeigt auf, wie erfüllend es ist, ein unbedingtes Vertrauen in das Heranwachsen sich frei entfaltender Kinder zu setzen.

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Veröffentlicht am 07.06.2025

Must read für jeden der mit Kindern zu tun hat

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Maria Montessoris Hauptwerk beschäftigt sich vor allem mit der gesellschaftlichen Stellung des Kindes.

Wer sich schon mit ihrer Pädagogik befasst hat kennt wohl den Leitspruch "Hilf mir es selbst zu ...

Maria Montessoris Hauptwerk beschäftigt sich vor allem mit der gesellschaftlichen Stellung des Kindes.

Wer sich schon mit ihrer Pädagogik befasst hat kennt wohl den Leitspruch "Hilf mir es selbst zu tun". Was allerdings bei ihrer Pädagogik sehr auffällig ist welche Rolle sie dem Erwachsenen zuteilt.

Immer wieder beschreibt sie das Kinder und Erwachsene im andauernden Machtkampf begriffen sind und Erwachsene dabei dem Fehlschluss zum Opfer fallen das Kind sei es das sich dem Erwachsenen Anpassen muss.

Vielmehr vertritt Montessori die Ansicht der Erwachsene hat die Aufgabe sich und seine Handlungen immer wieder zu hinterfragen und sich mit dem Kind auf eine Ebene begeben sollte. (Heutzutage würde man das von ihr beschriebene Modell wohl als Erziehung auf Augenhöhe beschreiben)

Was mir extrem aufgefallen ist ist mit welcher Leidenschaft sich Maria Montessori sich in diesem Text für die Rechte der Kinder einsetzt und wie drastisch aber zugleich extrem zutreffend ihre Vergleiche Oft sind. Immer wieder hatte ich beim Lesen sowohl einige Aha Erlebnisse als auch Situationen in denen ich eingeladen war sowohl meine eigene Erziehung als auch die Art wie ich bei der Arbeit mit Kindern umgehe kritisch zu hinterfragen. Bin ich verbündete der Kinder oder bin ich von der Welt der Erwachsenen so "Gefangengenommen" das ich die Kindliche Seele nicht mehr sehen kann?

Sie stellt außerordentlich wichtige Fragen und ich finde das sich die Lektüre dieses Buches auf jeden Fall für alljene lohnt die Kinder in ihrem näheren Umfeld haben.

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