Ein Reihenauftakt im Genre Fantasy mit Tiefgang und Gefühl!
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, geschrieben ist der Roman aus der Sicht der Hauptprotagonistin Maryella. Man kann sich gut in ihre Gefühle während aller Geschehnisse hineinfühlen.
Das Cover ...
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, geschrieben ist der Roman aus der Sicht der Hauptprotagonistin Maryella. Man kann sich gut in ihre Gefühle während aller Geschehnisse hineinfühlen.
Das Cover hat einen blauen Hintergrund, es wird von einer Art Siegel beherrscht was wohl sowohl mit der Inquisition als auch mit dem im Hintergrund wirkend Kult zu tun hat. Die ausgewählte Schrift und der Rahmen runden das Gesamtbild ab.
Jedes Kapitel beginnt mit einem Auszug aus den Chroniken von Sydlehen, und einem Brandblatt.
Fazit:
Maryella reist mir ihrer Familie, den Eltern und ihrer Schwester, nach Sydlehen, einer Kolonie von Greiffenfels. Sie hoffen auf ein besseres gemeinsames Leben. Schon kurz nach der Ankunft trifft sie auf den Novizen Wulfrik, er hilft ihrer Familie eine Unterkunft zu finden und scheint Maryella nett zu finden.
Aber dann wird die Kolonie angegriffen und Maryella verliert ihre Eltern bei dem Kampf. Es zieht ihr im wahrsten Sinne des Wortes den Boden untere den Füßen weg. Olaf ein Wirt nimmt sie und ihre Schwester Adriana auf. Sie gerät in die Fänge des Kults, der seine Experimente an ihr ausübt und versucht, sie zu ertränken. Doch Aqua, die Göttin der Gefühle, erwählt und rettet das Mädchen. So wird die der Inquisition auf sie aufmerksam und erklärt sie wäre von Aqua auserwählt und solle der Elemente beitreten. Hier trifft sie wieder auf Wulfrik und in Astrid findet sie eine gute Freundin.
Aber kann sie ihnen vertrauen oder hat der unausstehliche und erschreckend gutaussehende Messerwerfer mit den Silberaugen Recht und die Inquisition verbirgt etwas vor ihr?
Maryella ist von Anfang an eine sehr sympathische Protagonistin, allerdings erlebt sie viel Schlechtes in ihrem Leben, es fällt ihr schwer sich auf andere einzulassen noch mehr jemanden zu Vertrauen.
Adriana, ihre Schwester entscheidet sich für ein Lebe auf dem Meer, so ist sie wohl außerhalb von Gefahren der neuen Kolonie und dem Kult, aber auch weit weg von Maryella.
Wulfrik, ein junger Novize der Inquisition, mag Maryella sehr und im Orden versucht er ihr eine Menge beizubringen. Aber er scheint ein Geheimnis zu haben und das scheint mit dem Messerwerfer zu tun zu haben.
Astrid ist eine echte Bereicherung für Maryella, gute Freundin und Schwesterersatz. Mit ihr kann sie sich über viele Dinge austauschen und von Ihr lernen da sie auch eine Novizin ist.
Daryan, der geheimnisvolle Fremde gutaussehen Messerwerfer lauert immer wieder Maryella auf und bedroht sie, hat es mit ihrer Freundschaft zu Wulfrik zu tun?
Dann sind da noch einige Nebenprotagonisten die wir schnell ins Herz schließen, vor allem Konrad der Sohn des Wirtes und viele andere denen wir begegnen im Roman.
Die Handlungsorte werden detailliert und bildhaft beschrieben. Wunderschöne Orte aber auch voller Gefahren. Zeitlich und vom Ambiente würde ich es im Mittelalter einordnen wo viele Fantasy Romane angesiedelt sind.
Der Roman selbst ist spannend, aber auch sehr emotional da wir ja aus der Sicht der Hauptprotagonistin in ihn eintauchen. Wir sind hautnah an den Geschehnissen, so wie sie Maryella erlebt. Wir lernen Magie kennen, einen Kult der grausamen Experimente (Nekromanie - die Beschwörung und Kontrolle von Geistern der Toten sowie die Manipulation des Todes selbst, oft durch magische Rituale und okkulte Praktiken), Götter und zugehörigen Elemente beherrschen (nein, keine Magie!). Aber auch Freundschaft, Vertrauen, Familie und Liebe im Gegenzug auch Misstrauen und Verrat. Und das Ende ist ein dramatischer Cliffhanger – wie wird es weitergehen und wann?
Von mir 5 Sterne für den Auftaktband.