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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.07.2020

Unterschätze nie eine Katze aus dem Tierschutz!

Caballero Kater del Agua
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Der Schreibstil ist gut zu lesen und gefällt.

Das Cover zeigt eine struppige, aber freundliche Katze auf der Straße vor Häusern. Passt von daher von Farben und dem Stil wunderbar zum Romaninhalt.

Der ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen und gefällt.

Das Cover zeigt eine struppige, aber freundliche Katze auf der Straße vor Häusern. Passt von daher von Farben und dem Stil wunderbar zum Romaninhalt.

Der Klappentext macht neugierig auf einen spannenden Krimi mit Katze.

Fazit:
Im Roman zeigt es sich mal wieder was aus einem Kater Cabbalero und seine Tochter Mieze werden kann, wenn er auf die richtige Person trifft und wie viel einem zurückgegeben wird – vielleicht sogar das Leben gerettet wird!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.07.2020

Genialer Auftakt um eine Rennen gegen die Zeit und mehr!

World Runner (1). Die Jäger
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Der Schreibstil ist gut zu lesen, spannend und fesselnd – einmal angefangen – geht aufhören nicht.

Das Cover zeigt Tim hängend an der Hohenzollern Brücke über dem Rhein baumelnd vor der einzigartigen ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen, spannend und fesselnd – einmal angefangen – geht aufhören nicht.

Das Cover zeigt Tim hängend an der Hohenzollern Brücke über dem Rhein baumelnd vor der einzigartigen Silhouette von Köln (Dom usw,). Es zeigt eine Szene, die schon zu Anfang des Buches spielt. Nichts für schwache Nerven!

Der Klappentext macht neugierig auf einen spannenden Reihen Auftakt.

Fazit:
Ein neuer Geniestreich des Autors, mit dem er mich erneut fesseln konnte, abwechslungsreich, abenteuerlich und spannend. Außerdem lernt man als Leser Plätze in Deutschland kennen, die man vielleicht selber schon besucht hat, aber mit Sicherheit nicht auf diese Art.

Tim der Hauptprotagonist ist ein junger Mann der viel Verantwortung trägt, seitdem seine Mutter verstorben ist. Er passt liebevoll und fürsorglich auf seine Schwester auf. Wegen ihr würde er auch auf das Abenteuer des Spiels verzichten. Er ist kein leichtsinniger und somit vielleicht typischer Runner. Er wirkt sympathisch und sehr reif für sein Alter. Im Laufe des Spieles lernt er unterschiedliche Runner kennen: welche mit dem man gemeinsam spielt, aber auch knallharte Gegner, die jeden Vorteil nutzen, unfair sind und über Leichen gehen, um ans Ziel zu gelangen.

Mich hat hat Teil 1 begeistert, vermittelt er doch viele Werte wie: Freundschaft, Vertrauen und für einander einzustehen. Aber auch die Themen Mobbing, Trauer und Konkurrenzkampf sind Inhalt des Romans. Obwohl dieser auf junges Lesepublikum zielt, konnte mich der Roman fesseln und begeistern. Ich fieberte mit Tim und seinen Freunden bei jeder Aufgabe (Claim) mit.

Ein ganz hervorragender Jungendroman, der mich gespannt zurücklässt und neugierig macht was mich in Band 2: World Runner. Die Gejagten (13.Oktober 2020 Erscheinungsdatum – hoffen wir das es dabeibleibt) noch alles erwartet. Geocaching war gestern – lasst uns rund um die Welt spielen!

Fesselnde und realistische bildgewaltige Szenarien, geniale und interessante Rätsel warten nicht nur auf die Protagonisten, sondern auch auf den Lesern – eine absolutes „Must have“ für Fans des Autors – eine Lesehighlight und eigentlich mehr als 5 Sterne wert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.07.2020

Was macht einen Menschen aus?

Autumn & Leaf
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Der Schreibstil ist gut zu lesen und super spannend, wollte eigentlich jeden Tag nur einen Abschnitt lesen – gelesen fast vier an einem Tag. Da muss man nicht mehr sagen?

Das Cover zeigt die Silhouette ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen und super spannend, wollte eigentlich jeden Tag nur einen Abschnitt lesen – gelesen fast vier an einem Tag. Da muss man nicht mehr sagen?

Das Cover zeigt die Silhouette einer Stadt (normal und gespiegelt) davor sehen wir ein einzelnes Blatt und verteilt die Farben des Herbstes. Beides steht für die Hauptprotagonisten (Leaf = Blatt und Autumn = Herbst). Es passt ganz wunderbar zum Roman und seiner Handlung.

Der Klappentext macht neugierig auf einen etwas anderen dystopischen Roman.

Fazit:
In einer Welt wo es Wesen gibt die Produktnummern haben, aber kein Recht auf Gefühle, auf Namen und Mensch zu sein. Das ist eine Zukunftsversion, in die uns die Autorin in ihrem Roman entführt. Die Welt der „Produkte“ besteht aus einem Aufwachsen im Institut und dem anschließenden Verkauf an Käufer als Kindersatz, Arbeiter/in oder auch als Objekt für andere diverse z. T. perverse Zwecke und Fantasien.

Hier lernen wird die zwei Hauptprotagonisten kennen, die entgegen allen Vorgaben sich gegenseitig Namen geben (Autumn und Leaf) und starke Gefühle für einander entwickeln. Liebe! Eine Entwicklung, die nicht sein kann und darf. Sie planen zu fliehen und eine gemeinsame Zukunft aufzubauen. Aber dann wird Leaf an einen grausamen Mann verkauft. Und Autumn?

Ich war sowohl von dem Plot / Handlung als auch den Protagonisten begeistert. Bei sind sehr sympathisch und wollen eigentlich das was wir Menschen auch wollen ein Leben in Freiheit, mit der Liebe des Lebens. Trotz aller Widrigkeiten und Erfahrungen halten die beiden zusammen und das über Jahre der Trennung.

Über Adam Malone will ich eigentlich nicht viel Worte verlieren, solche Typen, egal ob schlechte Kindheit oder Vergangenheit, gehören nicht in unsere Welt und auch nicht in die des Romans.

Der Roman ist spannend und berührend, lässt aber auch nachdenklich zurück, wenigstens mich. Denn wo beginnt oder hört Menschlichkeit auf? Und wer bestimmt darüber? Wissenschaftler, Regierungen oder machthungrige skrupellose Konzerne? Wenn in Zukunft weniger oder durch ein Medikament / Impfung (z. b. Corona oder andere Seuchen) Paare kinderlos bleiben, werden Babys aus der Retorte (künstlich mit menschlichem Material) Wirklichkeit – vielleicht auch noch Gen Technisch schön modifiziert und aufgepeppt! Sind wir da nicht schon beim Thema? Wer weiß was Wissenschaftlern noch alles in Zukunft einfällt – Ethik ist dort doch kein Hindernis!

Für mich aus dem Verlag und im Bereich Dystopie ein absolutes Highlight und Leseempfehlung. Gut durchdacht und spannend geschrieben. Kann nur sagen mehr davon! Mit dem Cover von Alexander Kopainski (außen) und den tollen Illustrationen von Laura Battisti (innen) auch ein absoluter Blickfänger.
5 Sterne plus sind hier angemessen und verdient.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.07.2020

Geheimnisse der Vergangenheit finden ihren Weg in Heute!

Verborgen
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Der Schreibstil ist gut zu lesen, gruselig und dunkel – voller Magie.

Das Cover zeigt einen Waldweg im dunklen mit einer Schranke (diese Szene ist mit eine Schlüsselszene – magisch). Es ist sehr dunkel ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen, gruselig und dunkel – voller Magie.

Das Cover zeigt einen Waldweg im dunklen mit einer Schranke (diese Szene ist mit eine Schlüsselszene – magisch). Es ist sehr dunkel gehalten und zeigt nur am Ende des Weges ein sehr helles Licht. Es passt in Stil, Farben und Schrift sehr gut zum Romaninhalt.

Der Klappentext macht neugierig auf einen spannenden Mystery - Fantasy Roman.

Fazit:
Die Autorin entführt uns in einen spannenden, dunklen, gruseligen und magischen Roman der sowohl heute als auch in einer Vergangenheit spielt.

Wir lernen die Schriftstellerin Lisa kennen, die nach dem Verlust ihres indes und Mann, langsam ihren Weg aus der Depression findet. Doch es passieren Dinge die ihr weiteres Leben in Gefahr bringen – den ihr Blut lässt einen Dämon auferstehen. Ihre einzige Chance liegt in den Wäldern, die sich um ihr Haus erstrecken. Aber es fordert viel von ihr – sie muss sich schmerzlichen Erinnerungen stellen.

Gut gewählt ist auch der Ort der Handlung, die doch vielen bekannt ist: Rothenburg ob der Tauber. Geschickt webt sie die Geschichte und Plätze des Ortes in den Roman ein. Auch werden in der Vergangenheit der geheimnisvollen Kelten (über die wenig schriftlich festgehalten ist), sowie ihre Mysterien, im Roman eingearbeitet.

Für mich ein sehr gelungener Roman der einen gleich am Anfang gefangen hält und die Spannung immer weiter aufbaut. Die Protagonisten kommen einem mit ihren Gefühlen und ihrem Handeln realistisch vor. Und Lisa und Chris sind sehr sympathisch aber auch Anton der sich über seinen Tod hinaus noch um seine Frau sorgt. Gerne vergebe ich hier 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.07.2020

Schöne Welt unter der Kuppel oder doch mehr?

Invydia
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Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen.

Das Cover in Schwarz und Lila gehalten wirkt dunkel und spricht fast eine Bedrohung aus. Im unteren Drittel ist ein Baum mit kahlen ästen zu sehen. In dem ...

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen.

Das Cover in Schwarz und Lila gehalten wirkt dunkel und spricht fast eine Bedrohung aus. Im unteren Drittel ist ein Baum mit kahlen ästen zu sehen. In dem Schriftzug Invydia sind dunkle Ranken zu sehen. Res passt in Stil, Farbe und mit den Elementen gut zum Roman Inhalt. Auch die Gestaltung der einzelnen Seiten ist optisch ansprechend.

Der Klappentext macht neugierig auf einen Mix aus Mystery und Science-Fiction.

Fazit:
Die Autorin lässt uns in eine Welt eintauchen die kurz vor dem Sterben ist. Auch die Flucht unter eine Kuppel rettet die Menschheit nicht vor ihrem Untergang. Anhand der Beschreibung findet man sich schnell in das Setting ein und kann sich in die Protagonisten hineinversetzen.

Im Laufe des Romans baut sich die Spannung langsam auf, je mehr man von den Lebensumständen der Bewohner, auch Sam und ihrer Freunde, erfährt. Das Leben unter der Kuppel ist so ganz anders: nie echte Sonnen oder Regen, geschweige das Gefühl von Wind. Die Menschen haben Angst vor den letzten verbleiben Tieren wie Hunde oder Katzen.

Über alle dem steht Cole Crain und gibt sich als Retter der Welt aus. Ist er das wirklich? Oder hat er erst diesen Zustand herbeigeführt? An diesem Punkt erzähle ich jetzt nicht weiter, das müsst ihr rausfinden während dem Lesen.

Sam als Hauptprotagonistin ist sympathisch und sehr real, mit ihren Gefühlen und Abneigungen. Und sie hat eine besondere Begabung, die eventuell die Welt retten wird.

"Invydia" ist ein dystopischer Mix aus Mystery und Science-Fiction, der das Thema "Umweltzerstörung" auf eine ganz neue Ebene hebt. Die Menschen kämpfen für den Erhalt ihrer Welt und mit ihrer Vergangenheit. Denn in dieser liegt die Gegenwart und vielleicht auch die Zukunft für uns Menschen.

Alles in alle ein sehr gelungener Roman um ein topaktuelles Thema und einer möglichen dunklen Zukunft. Gerne vergebe ich hier 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere