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Veröffentlicht am 17.01.2021

Alice im dunklen Wunderland!

Dark Alley
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Der Schreibstil ist flüssig, sehr gut zu lesen, fesselnd und selten soviel Seiten in so kurzer Zeit durchgelesen.

Das Cover zeigt ein paar eng umschlungen vor einem recht dunklen Hintergrund, die Frau ...

Der Schreibstil ist flüssig, sehr gut zu lesen, fesselnd und selten soviel Seiten in so kurzer Zeit durchgelesen.

Das Cover zeigt ein paar eng umschlungen vor einem recht dunklen Hintergrund, die Frau ist mit Sicherheit Alice, aber wer ist der Mann? In großer Schrift ist der Titel „Dark Alley“ zu lesen. Darunter kann man entnehmen das es sich um Staffel 1 handelt, also noch mehr geben wird. Ich finde es recht passend zum Romaninhalt.

Der Klappentext mach neugierig auf eine etwas andere Dark Romance Reihe.

Fazit: Ich hatte ja schon das Vergnügen die Autorin persönlich und in einer anderen Reihe (unter anderem Namen) kennenzulernen so war einfach gespannt auf diesen Roman bzw. Reihenauftakt. Als Buch Luch Blogger hätte ich auch ein Rezensionsexemplar Anfragen können, leider hatte ich aber zum Erscheinungstermin schon sehr viel anderes zu lesen. So kaufte ich mir das E-Book und habe es jetzt erst gelesen.

Eins vorab – nimm dir Zeit, wenn du den Roman anfängst – die Handlung, die Geschichte, die Leidenschaft, die Protagonisten – werden dich so fesseln das du nur als weiterlesen willst. So erging es wenigstens mir (bis nachts um 0.30 Uhr gelesen und entsetzt die Zeit auf dem Wecker gesehen).

Die Protagonisten sind gut vorstellbar und real beschrieben, es macht Spaß ihrem Charakter- und Beziehungswachstum beizuwohnen. Sie bleiben ihren Rollen treu und verstellen sich nicht. Ganz besonders Alice mag ich, sie ist ehrlich und das gnadenlos, anderen gegenüber aber auch sich selbst. Man kann auch alle Höhen und Tiefen der Charakter nachfühlen und durchleben – hautnah.

Die erotischen Szenen waren gut in die Handlung eingebaut und obwohl es ja ein Erotikroman ist recht niveauvoll und abwechslungsreich.

Auch die Spannung wird gut bedient, durch überraschende Wendungen und neue Situationen, es kommt keine Langeweile auf.

Eine überaus gelungene Auftaktstaffel die eigentlich alles hat was man sich als Leser nun mal wünscht: ansteigende Spannung, düsteres Ambiente (die Dark Alley), nicht vorstellbare Beziehung, interessante Protagonisten, packende Leidenschaft, alles für ein tolles „Kopfkino“ – insgesamt einfach nur fesselnd. Und es macht Lust auf die gerade frische erschienene 2.Staffel Grantham Global – wie die Geschichte zwischen Alice und Mr.Scotch weitergehen wird. Von mir 5 Sterne für diesen Roman.

Es gibt keine Trigger Warnung – aber 18+ und den Klappentext – räumen jedes vielleicht entstehende Missverständnis aus.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.01.2021

Eine weiter wundervolle und magische Anthologie!

Von Flusshexen und Meerjungfrauen
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Das Cover in meerfarben gehalten zeigt eine Frau mittendrin. Man sieht alles was dazu gehört: Meeresboden, Meerespflanzen, Ruinen und viel Wasser. Wieder ein meisterhaftes Cover von Alexander Kopainski.

Der ...

Das Cover in meerfarben gehalten zeigt eine Frau mittendrin. Man sieht alles was dazu gehört: Meeresboden, Meerespflanzen, Ruinen und viel Wasser. Wieder ein meisterhaftes Cover von Alexander Kopainski.

Der Klappentext macht sehr neugierig auf eine neue Anthologie des Verlages, immerhin schon die 5.Anthologie – scheint doch ein Erfolg zu sein.

Fazit:
Eine märchenhafte Anthologie mit Geschichten von und um das Meer:
Julia Adrian – Das Meer und seine Geliebte, Anika Beer – Der freundliche Nachbar vom See, Astrid Behrendt – Das Flüstern des Meeres, Nina Blazon – Tom Jofurs Lied, Jennifer Estep – Von der Schönheit, ein Biest zu sein, Lynn Flewelling – Die Treibgutsammler, Frank Friedrichs – Das Grab am Mühlenweiher, Liza Grimm – Die Meerjungfrau und der Mond, Michelle Gyo – Wie das Salz ins Meer kam, Lukas Hainer – Das Meerschaumhorm, Tanja Karmann - Loreley, Lena Klassen – Wovon ich singe, Liane Mars – Ein Kuss mit Folgen, Caleb Roehrig – Das Tor der Toten, Lisa Rosenbecker – Die Jägerin, Matthias Teut – Der Fluch der Bücher und Mira Valentin – Der Kelpie und die Meuterbraut. Alle Geschichten können unabhängig voneinander gelesen werden.

Der Schreibstil ist so verschieden wie die Geschichten und ihre Autorinnen / Autoren.

Manche Geschichten wurden von Märchen und Klassikern inspiriert, andere von Meeresmythen und deren Wesen, wieder andere erzählten neue Märchen. Bis auf zwei Geschichten (von immerhin 17) waren nicht so ganz meins – aber ich finde ein guter Schnitt. Bei einer Anthologie setze ich auch nicht voraus das alle meinen Beifall finden. Ich sehe auch davon ab die einzelnen Geschichten zu bewerten – nicht aus Faulheit – sondern was mir nicht gefällt anderen gut – und Mühe, Ideen und Einfallsreichtum haben alle bewiesen.
Ich finde es immer eine gute Möglichkeit bei unbekannten deren Schreibstil kennenzulernen und sich an den Bekannten zu erfreuen.

Eine wiederum sehr gelungene Anthologie und immerhin schon die fünfte ihrer Art aus dem Verlag. Die auch mit ihrem Erscheinungsbild punkten kann: sowohl das Cover als auch die Illustrationen sind sehr ansprechend. Und bei dem bunten Strauß der Geschichten findet jeder etwas für sich und es bleiben keine Wünsche offen. Von mir daher 5 Sterne für die Anthologie.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.01.2021

Ein sehr gelungenes Finale der Dilogie!

Nummer 365 – Abendstern
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Der Schreibstil ist spannend und unterhaltsam zu lesen.

Das Cover zeigt das das halbe Gesicht von Strudel (Band 1 und 2 zusammen ergeben das Ganze). Unten rechts sind die Ruinen von Kuppel 67 sehen. Es ...

Der Schreibstil ist spannend und unterhaltsam zu lesen.

Das Cover zeigt das das halbe Gesicht von Strudel (Band 1 und 2 zusammen ergeben das Ganze). Unten rechts sind die Ruinen von Kuppel 67 sehen. Es passt perfekt zum Inhalt des Romans.

Der Klappentext macht sehr neugierig auf eine spannende Fortsetzung der Dystopie.

Fazit:
Obwohl ich Dystopien liebe, mag ich es eigentlich nicht so gern, wenn es hauptsächlich um militärischen Inhalt geht. Eher wie leben Menschen unter diesen Bedingungen und Umständen in ihrem Alltag. Der Roman war hat an der Grenze.

Das Faszinierende (für mich) war nicht das die (übrigen) Menschen nach Kriegen, dem Verbrauch (bis zum Ende) der Ressourcen und Klimaveränderungen (hat bestimmt auch eine Rolle gespielt) jetzt unter einer Kuppel leben. Auch das außerhalb der Kuppel ein „Krieg“ tobt (denn nicht alle werden einen Platz in der Kuppel Eden gefunden haben) ist nicht eine echte Überraschung für Dystopie Fans.

Im Band 2 treffen wir auf einige Protagonisten die wir schon aus Band 1 kenen. Aber hauptsächlich geht es um den weiteren Lebensweg von Strudel.
Er desertiert mit Hilfe aus Eden und landet nach einem abenteuerlichen Weg in Kuppel 67 bei den „Abendsternen“. Diese rüsten sich aber gegen einen entscheidenden Krieg gegen die Lichtbringer. Erneut muss Strudel in den Krieg ziehen eigentlich hätte er aber lieber Frieden. Kann er seine Freunde retten? Wird er überleben?

Leider sind Kindersoldaten aber keine Fiktion, sondern in manchen Ländern immer noch harte Realität. Alles in allem damit ein brisantes Thema was auch eine Menge Recherchearbeit zum Thema voraussetzt.
Nach den ersten Seiten war ich mir nicht sicher, ob mich der Roman und die Protagonisten ansprechen würden. Die erst etwas befremdliche Situation war nicht ganz so meines. Aber nach dem man die Handlung und die Protagonisten kennen gelernt hat – fand ich es doch recht interessant.

Eine gelungene Dystopie, mit einer beängstigenden Zukunftsvision und irritierendem Ausgang. Positiv ist mir trotz alledem das meist kameradschaftliche und versorgende Verhalten der Protagonisten untereinander im Gedächtnis geblieben. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel!
Band 2 ist auch eine 5 Sterne Bewertung wert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.12.2020

Ein magisches Märchen was noch dazu in Schottland spielt!

Schwanenfeder, Ginster & Gold
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Der Schreibstil ist spannend und flüssig.
Das Cover zeigt eine junge Frau (Isabelle) mit Schwanenfedern am Kleid und in ihrer rechten Hand hält sie blühenden Ginster, dahinter sind die schottischen Highlands ...

Der Schreibstil ist spannend und flüssig.
Das Cover zeigt eine junge Frau (Isabelle) mit Schwanenfedern am Kleid und in ihrer rechten Hand hält sie blühenden Ginster, dahinter sind die schottischen Highlands zusehen sowie ein Schwan. Ein schöner Rahmen und die Schrift des Titels runden das Gesamtbild ab.
Der Klappentext macht neugierig auf eine spannende Adaption eines schottischen Märchens.
Fazit:
Die Kombination Schottland und Märchen kann nur einfach spannend und magisch sein. Diese Adaption zum schottischen Märchen „Von dem König, der seine Tochter heiraten wollte“ verspricht viel und hält es auch.
Im Märchen findet man einiges aus dem eher unbekannten Märchen „Allerleirauh“ sowie auch Auszüge, die auf das Märchen „Aschenputtel“ hinweisen, allerdings handelt es sich laut der Autorin bei der Vorlage um ein schottisches Märchen.
Wir lernen die zauberhafte Isabelle kennen und ihr Leben scheint seinen ganz normalen Weg zugehen, auch die Suche nach einem Bräutigam ist eingeläutet. Das verstirbt ihre Mutter überraschend bei einem Reitunfall. Ihr Vater gleitet vor Trauer um seine geliebte Frau Mhairi in geistig Umnebelung. Er meint in seiner Tochter die verstorbene Frau zu sehen und will sie heiraten. Um Zeit zu gewinnen und damit eine Lösung, stellt sie ihm schwierige Aufgaben.
In einem deutschen Märchen würde es sich um Prinzessinnen und Prinzen, Königinnen und Könige handeln, aber in Schottland haben die Lairds und ihre Clans die Macht. Einen sehr großen Reiz macht für mich mit Sicherheit der Handlungsort Schottland aus. Steht dieser doch für wilde und urwüchsige Landschaft, mit starken, mutigen und kämpferischen Männern, meist aber zu viel von sich eingenommen und stur. Frauen, die sich mutig ihrem Schicksal stellen und versuchen mit Klugheit daraus da Beste zu machen. Der Jahresrhythmus wird im Roman durch die heidnischen Feiertage Samhain, Hogmanay oder Beltane bestimmt. Obwohl eigentlich hier auch schon das Christentum Einzug gehalten hat, ist der Glaube an die alten Götter, an Seherinnen und besondere Kräfte immer noch recht lebendig.
All dies bittet einen interessanten Hintergrund, aber auch die Intrigen und Gefahren, die auf die Protagonisten lauern runden das Gesamtbild ab.

Aber wir hoffen natürlich, wie es sich für ein normales Märchen gehört, auf ein Happyend mit: Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Ob das so ist – das lest ihr mal schön selbst und genießt einfach eine Zauberhafte Märchenadaption. Mit Liebe, Gefühl, Mut, Tapferkeit, Kampf, Intrigen, Spannung und alles was dazu gehört. Alles vor der an sich schon magischen Landschaft von Schottland.

Ich kann euch dieses Märchen einfach nur ans Herz legen und es bekommt verdiente magische 5 Sterne von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.12.2020

Reihenauftakt spannend und voller Magie – gelungen!

Zwei Welten
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Der Schreibstil ist gut zu lesen und flüssig, spannend und fesselnd, macht Spaß.

Das Cover zeigt eine junge Frau (Charlotte) im Wasser, eine Szene wie sie im Roman auch vorkommt. Passt ganz wunderbar ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen und flüssig, spannend und fesselnd, macht Spaß.

Das Cover zeigt eine junge Frau (Charlotte) im Wasser, eine Szene wie sie im Roman auch vorkommt. Passt ganz wunderbar zum Inhalt.

Der Klappentext macht neugierig auf einen spannenden Fantasy Auftakt.

Fazit:
Wir lernen die Halbwaise Charlotte kennen, sie ist Halbwaise und lebt bei ihrer Mutter. Diese erzieht ihre Tochter sehr streng, Züchtigung und körperliche Misshandlung inklusive. Der einzige Lichtblick in ihrem Leben der zehn Jahre älter Bruder Daniel und ihre Freundin Nicole. Daniel holt sie aus diesem Umfeld und nimmt sie mit zu sich, er verfügt über Vermögen und so lernt sie ein ungewohntes Leben in Luxus und Wohlstand kennen. Er führt sie auch in die magische Gesellschaft ein (Verbund magisch begabter Menschen). Charlotte bemerkt bald auch eine Gabe an sich – aber das Leben in der Gesellschaft verlangt auch Opfer.
Es gibt dort strenge Regeln und einen Verhaltenskodex, dem sie sich fügen muss, denn laut den Schriften, ist sie das Kind der 10. Generation und verfügt über besondere Kräfte.

Erzählt wird der Roman aus der Sicht von Charlotte und man kann sie nur sofort ins Herz schließen. Sie hat es nicht leicht und kennt nur das Leben an der Seite ihrer Mutter. Und diese verfolgt nur ein Ziel, sie möglichst reich zu verheiraten, um selbst sorglos leben zu können. Zu Beginn der Handlung wirkt Charlotte noch schüchtern und naiv, bei den wenigen sozialen Kontakten, die sie hatte, auch kein Wunder. Doch im Laufe der Geschichte wandelt sie sich in eine selbstwusste, unabhängige und starke junge Frau. Sie kämpft für ihre Unabhängigkeit und rüttelt an alten Zöpfen innerhalb der Gesellschaft. Man fühlt sich, als ob man den Weg an ihrer Seite beschreitet. Man erlebt Hoch und Tiefs, Freude und Trauer – oft konnte ich nur mit ihr weinen.

Auch alle anderen Protagonisten sind gut beschrieben, realistisch, individuell und meist liebenswert, Ausnahmen gibt es immer. Auch die Handlungsorte sind gut und detailreich genug beschrieben, man kann sie sich gut vorstellen.

Der Roman wartet nicht nur mit einer Menge fantastischer Szenen auf, auch die Themen wie Gleichheit, Emanzipation, Loyalität, Missgunst und Manipulation kommen auf und machen den Roman einzigartig. Ich habe den Roman in knapp zwei Tagen regelrecht „durchgesuchtet“, wurde spannend unterhalten – durch unerwartete Wendungen und überraschender Situationen. Es bringt einen gefühlsmäßig wirklich in zwei Welten.

Für mich kann es hierfür nur 5 Sterne geben, es hat mit gefesselt, begeistert, ich habe gelacht, mitgefühlt und geweint. Ich hoffe das der angekündigte Band 2 Der Ursprung – Die zehnte Generation nicht zu lange auf sich warten lässt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere