Cover-Bild Gewalt am Denken
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Matthes & Seitz Berlin
  • Themenbereich: Gesellschaft und Sozialwissenschaften - Soziale und ethische Themen
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 160
  • Ersterscheinung: 18.03.2026
  • ISBN: 9783751821131
Mark Terkessidis

Gewalt am Denken

Wann beginnt Faschismus?

Faschismus ist in aller Munde. Faschisten sind allerdings immer nur die anderen: Selbst die autoritärsten Regierungen behaupten, sie würden den Faschismus bekämpfen. Doch was genau ist Faschismus? Womit fängt er? Etwa mit Regierungen, die selbst die Unsicherheit erzeugen, die sie dann mit autoritären Maßnahmen bekämpfen? Oder mit einem allgegenwärtigen Gefühl der Bedrohung? Viele sehnen sich in eine Welt zurück, in der es klare Grenzen und Rollen gab. Andere fordern eine Welt, in der alle Gefahr durch korrektes Sprechen und richtiges Konsumieren gebannt wird. Dabei lässt sich Egozentrik kaum noch von echten Anliegen unterscheiden und die Wirkung erscheint wichtiger als die Wahrheit. Weitsicht, Planung, Zukunft, Argumentation, Wissen – das war gestern. Wann beginnt Faschismus?


Mark Terkessidis fragt nach den Voraussetzungen für Faschismus. Er zeigt, wie die Aufbrüche der 1960er-Jahre in halbherzigen Reformen steckengeblieben sind und warum die Reaktion in radikaler Nostalgie besteht. Er beschreibt ein neues politisches Kontinuum, in dem die gefährdete Gemeinschaft im Mittelpunkt steht – auch bei den sogenannten progressiven Kräften.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.03.2026

Zu unklar

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"Wann beginnt Faschismus?" - eine spannende Frage, der sich der Journalist und Autor Mark Terkessidis hier annimmt und die mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht hat.

Das Buch beginnt mit einer Definition ...

"Wann beginnt Faschismus?" - eine spannende Frage, der sich der Journalist und Autor Mark Terkessidis hier annimmt und die mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht hat.

Das Buch beginnt mit einer Definition und Eingrenzung des historischen Faschismus, um sich danach verschiedenen aktuellen Phänomenen zu widmen. Da geht es um berechtigte oder unberechtigte Israelkritik, Antisemitismus, Querdenker und Kritik an den Corona-Maßnahmen, die Flüchtlingskrise 2015, Identitätspolitik, das Wiedererstarken der Rechten und vieles mehr. Insgesamt sehr interessante Themen.

Doch leider hat sich die Lektüre des Buches für mich so gestaltet, dass ich danach eher verwirrt als informiert war. Vielleicht sind es zu viele komplexe Phänomene, die hier - manchmal auf mich oberflächlich wirkend - eines nach dem anderen abgewandelt werden? Vielleicht geht der Zusammenhang zum Thema Faschismus verloren oder jedenfalls war für kein roter Faden ersichtlich?

Insgesamt ist es ein Buch mit sicherlich vielen interessanten Denkanstößen, dem es für mich aber insgesamt an Übersichtlichkeit und Verständlichkeit fehlt.

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