Cover-Bild Alles auf Anfang
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: S. FISCHER
  • Themenbereich: Gesellschaft und Sozialwissenschaften - Politik und Staat
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 240
  • Ersterscheinung: 08.10.2025
  • ISBN: 9783103976861
Max Czollek, Hadija Haruna-Oelker

Alles auf Anfang

Auf der Suche nach einer neuen Erinnerungskultur

Deutschland versteht sich als Erinnerungs- und Aufarbeitungsweltmeister. Aber wie kommt es dann, dass Rechtspopulisten Wahlen gewinnen, rechtsextremistische Straftaten unzureichend aufgeklärt werden und »Nie wieder ist jetzt« zu einer Phrase verkommt? Max Czollek und Hadija Haruna-Oelker meinen, dass das auch an einer gescheiterten deutschen Erinnerungskultur liegt. Gemeinsam denken sie über eine neue Praxis nach, die die Gegenwart so einrichtet, dass sich die Vergangenheit nicht wiederholt. Eine scharfsinnige und streitbare Analyse zum gesellschaftlichen Rechtsruck von zwei wichtigen intellektuellen Stimmen unserer Gegenwart. Ein Buch voller Witz, Trauer, Widerstand und mit der Energie, alles auf Anfang zu setzen. 

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.01.2026

Absolut wichtig und großartig geschrieben

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Als ich gesehen habe das Hadija Haruna -Oelker und Max Czollek zusammen ein Buch geschrieben haben war mir eines sofort klar ... das MUSS ich lesen.

Die Erwartungen waren dementsprechend hoch und wurden ...

Als ich gesehen habe das Hadija Haruna -Oelker und Max Czollek zusammen ein Buch geschrieben haben war mir eines sofort klar ... das MUSS ich lesen.

Die Erwartungen waren dementsprechend hoch und wurden um ein vielfaches übertroffen.

Die beiden Autoren haben es geschafft in einer Art Briefwechsel mit Frage und Antwort ein Panorama der deutschen Erinnerungskultur zu erschaffen das sowohl wachrüttelt und teilweise weh tut aber gleichzeitig auch niemals Hoffnungslosigkeit sondern vielmehr Hoffnung und Kampfgeist verströmt.

Der Wille hinzusehen auch wenn es wirklich weh tut und etwas ändern zu wollen aber auch die Frustration darüber das sich die Geschichte immer wieder zu wiederholen scheint haben in diesem Buch Platz.
Teilweise konnte ich meine eigenen Gefühle zu diesem Thema total wiederfinden und konnte den Gedanken der beiden sehr gut folgen.

Für mich war dieses Buch, auch wenn es im Grunde um deutsche Erinnerungskultur und Politik geht wirklich sehr aufschlussreich da ich nicht behaupten könnte das Österreich in Sachen Erinnerungskultur und Anerkennung der eigenen Täterschaft bzw der Reflexion über wiederkehrende antidemokratische Strömungen wirklich gut aufgestellt wäre und wir da nicht noch einen sehr langen Weg vor uns hätten um wirklich behaupten zu können echte Aufarbeitungsarbeit zu leisten und aus unserer Geschichte wirklich zu lernen und das irgendwann der #niewieder mehr als ein hashtag sein wird.

Daher hoffe ich wirklich das dieses Buch viele Menschen erreichen wird und es viele Leser zum Nachdenken anregt.
Für mich ein absolutes must read in Zeiten wie diesen und eine absolute Empfehlung.

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