Cover-Bild Die Kaiserin von Galapagos
19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Berenberg Verlag GmbH
  • Themenbereich: Biografien, Literatur, Literaturwissenschaft
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 28.04.2025
  • ISBN: 9783911327121
Michi Strausfeld

Die Kaiserin von Galapagos

Deutsche Abenteuer in Lateinamerika
Wenn man sie reinließ, durften auch Teutonen früh jenes geheimnisvolle Reich in Übersee betreten, das seit 1492 den Spaniern »gehörte«. Erst tröpfchenweise, aber dann kamen sie, die Deutschen. Michi Strausfeld berichtet, wie, warum und wer: Gauner, Exzentriker, Künstler, Kaufleute, die Reichtümer witterten, eine Utopistin mit Kaiserkrone, Forscher, die sich um das kümmerten, was ihnen Alexander von Humboldt übrig gelassen hatte. In Massen kamen sie erst spät: hungernde Auswanderer, geflohene Juden, aber auch ihre Quälgeister, die sich hier nach 1945 versteckten. Und heute ? Ein lateinamerikanisches Tableau, von 1492 bis zur Gegenwart, in kräftig deutschen Farben.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.09.2025

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Michi Strausfeld ist Literaturwissenschaftlerin, Verlagslektorin, Herausgeberin und war jahrelang (1974 bis 2008) für das spanisch-lateinamerikanische Verlagsprogramm des Suhrkamp Verlages verantwortlich. ...

Michi Strausfeld ist Literaturwissenschaftlerin, Verlagslektorin, Herausgeberin und war jahrelang (1974 bis 2008) für das spanisch-lateinamerikanische Verlagsprogramm des Suhrkamp Verlages verantwortlich. Kein Wunder, dass sie aus lateinamerikanischen Büchern oder deutschen Reiseberichten zitiert. Daneben (oder vielleicht gerade deswegen) ist der Band aber auch eine akribische Auflistung des geschichtlichen Zeitrahmens und der politischen Entwicklung der einzelnen Länder. Aber ... alles doch sehr oberflächlich. Da hätte ich mir tatsächlich einen seitenstarken Wälzer gewünscht, denn eines hat mir das Buch gezeigt: Wie wenig ich eigentlich über den südamerikanischen Kontinent weiß, sofern es seine Geschichte anbelangt. Von daher muss ich dem Buch ankreiden, dass es zu kurz ist, aber Lust auf mehr macht. Egal ob mit oder ohne Beteiligung deutscher Staatsbürger.