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Veröffentlicht am 08.08.2019

Was es nicht so alles gibt

Mit 80 Viechern um die Welt
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Das Thema Housesitter war mir nicht neu, auch von Tiersittern hört man ja öfter. Aber erst vor Kurzem wurde ich mit dem Konzept eines Tiersitters im Ausland bekannt gemacht. Und das ganze freiwillig (ehrenamtlich ...

Das Thema Housesitter war mir nicht neu, auch von Tiersittern hört man ja öfter. Aber erst vor Kurzem wurde ich mit dem Konzept eines Tiersitters im Ausland bekannt gemacht. Und das ganze freiwillig (ehrenamtlich sozusagen) ohne Bezahlung. Klingt abenteuerlich.
Wie abenteuerlich das sein kann beschreibt Markus Huth in „Mit 80 Viechern um die Welt„. Unterhaltsam (aber auch informativ) erzählt er von Land und Leuten verschiedener Kontinente, den Eigenheiten der von ihm gesitteten Tieren und vernachlässigt sein eigenes Leben dabei nicht.
Markus Huth macht Lust darauf sein eigenes Leben zu überdenken und als Volunteer durch die Welt zu reisen. Augenzwinkernd lässt er den Leser an seinen Abenteuern teilhaben, beschreibt dabei sehr authentisch die Leute, mit denen er Kontakt hat, erzählt ihre Geschichten und ehe man es sich versieht hat man das Ende seiner Reise erreicht und wünscht sich mehr davon.

Kurzweiliges, amüsantes Lesevergnügen

Veröffentlicht am 05.08.2019

Es dauert etwas bis es interessant wird

Stella Montgomery und die magischen Bilder von Wakestone Hall
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Der dritte Teil einer Serie, und der erste den ich gelesen habe ...

aber: Ich fand schnell in die Geschichte hinein und hatte nicht das Gefühl, irgend etwas aus den vorangegangenen Bänden wissen zu müssen.

Allerdings ...

Der dritte Teil einer Serie, und der erste den ich gelesen habe ...

aber: Ich fand schnell in die Geschichte hinein und hatte nicht das Gefühl, irgend etwas aus den vorangegangenen Bänden wissen zu müssen.

Allerdings hatte ich Schwierigkeiten mich in die Geschichte hinein zu versetzen. Anfangs habe ich mich etwas gelangweilt, das Internatleben war uninteressant geschildert und es dauerte einige Zeit bis so etwas wie Spannung auftauchte. Aber das Warten hat sich gelohnt, denn am Ende wurde eine spannende, unterhaltsame Geschichte erzählt, mit magischen Momenten und kleinen Überraschungen.

Während des ersten Drittels war ich der Meinung, dass man das Buch lesen kann, aber nicht muss und es weit bessere dieser Art gibt. Erst danach wurde ich bekehrt und habe die Geschichte (und die Charaktere) lieb gewonnen.

Auf was ich allerdings wirklich verzichten hätte können waren die Bilder. Sie haben mich nicht angesprochen und ich fand sie auch nicht unbedingt passend. Darauf hätte man durchaus verzichten können.

Aber man kann sie ignorieren, den Lesespaß stören sie nicht.


Ich habe auch vor die beiden Vorgänger zu lesen und hoffe, dass die Geschichte um Stella Montgomery noch nicht beendet ist (auch wenn die magischen Bücher als Ende einer Trilogie bezeichnet werden)

Veröffentlicht am 01.08.2019

Schräger als Teil 2 ...

König Guu 2: Um Mitternacht, wenn die Mumie erwacht
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König Guu ist zurück. Eltern! Schnappt Euch das Buch! Lest es! Und gebt es dann euren Kindern! Oder lest es und lest es dann euren Kindern vor.
König Guu war gut, aber im Vergleich zu Um Mitternacht, wenn ...

König Guu ist zurück. Eltern! Schnappt Euch das Buch! Lest es! Und gebt es dann euren Kindern! Oder lest es und lest es dann euren Kindern vor.
König Guu war gut, aber im Vergleich zu Um Mitternacht, wenn die Mumie erwacht ist es nett. König Gu 2 ist skurril (wirklich skurril, mit lustigen erklärenden Bildern, merkwürdigen Fallen und einer „echten“ Mumie … neben bösen Flüchen und verkokelten Würstchen, die explodieren, aber doch eine wichtige Rolle spielen … irgendwie) und liebenswert zugleich. Und ich habe mich königlich amüsiert. Natürlich sind die Hauptpersonen liebenswert (und zum Knuddeln), die Bösewichte so wie Bösewichte sein sollen (aber nicht sooo böse, immerhin ist es ein Kinderbuch … also bleibt alles Kindgerecht und außer Lachmuskeln werden höchstens Würstchen und Haferflocken gequält ….
Wem König Guu gefallen hat wird mit der Fortsetzung auch seinen Spaß haben, und wer König Guu noch nicht kennt, kann das natürlich nachholen, aber es ist nicht unbedingt nötig, die Vorgeschichte zu kennen.

Und ich persönlich hoffe noch auf viele weitere Abenteuer von König Guu und ihren Freunden.

Veröffentlicht am 25.07.2019

Ein Buch, das jeder Zoofreund besitzen sollte

Hauptstadt der Tiere
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Chroniken über den Zoo Berlin gibt es zahlreiche (tatsächlich habe ich den Eindruck, dass zumindest alle Direktoren nach Katharina Heinroth mindestens ein Buch über die Geschichte des Berliner Zoos geschrieben ...

Chroniken über den Zoo Berlin gibt es zahlreiche (tatsächlich habe ich den Eindruck, dass zumindest alle Direktoren nach Katharina Heinroth mindestens ein Buch über die Geschichte des Berliner Zoos geschrieben haben.
Hauptstadt der Tiere ist das neueste Werk, diesmal von Historiker Clemens Maier-Wolthausen. Reich bebildert erfährt man Bekanntes und weniger Bekanntes aus den Anfängen des Zoos, wobei das Hauptaugenmerk bei den Menschen und dem Zoo als solchen liegt und die Tiere (mit wenigen Ausnahmen wie die Persönlichkeiten Bobby, Knautschke, Knut und Co.) eher eine Nebenrolle spielen. Aber wer denkt, dass man das alles schon mal irgendwo gelesen hat, wird angenehm überrascht sein. Natürlich endet das Buch in der Gegenwart und wirft einen kleinen Blick in die Zukunft, aber auch was die Vergangenheit betrifft kann der Leser sein Wissen vertiefen.
Das Buch ist in Kapitel eingeteilt, die nicht nur eine bestimmte Ära des Zoos darstellen, sondern auch bedeutende Tierarten (u. a. Gorilla, Asiatische Elefanten, Giraffen aber auch Quallen und Picassodrückerfisch) vorstellt.
Vor allem was die NS-Zeit des Zoos (und seines damaligen Direktors Lutz Heck) anbelangt ist das Buch schonungslos offen. Es ist erstaunlich, dass man der Chronik des Zoos noch neue interessante Aspekte abgewinnen kann und alleine dadurch sollte Hauptstadt der Tiere ein Buch darstellen, das in keiner Zoo-Bibliothek fehlen sollte.

Veröffentlicht am 25.07.2019

Lesenswert, aber ... Großbrittanien ist nicht Deutschland

Wildlife Gardening
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Wildlife Gardening richtet sich an Gartenfreunde (aber auch ohne Garten ist das Buch lesenswert) und beschreibt was man tun kann, um sich selbst besser zu ernähren und gleichzeitig mehr für die Umwelt ...

Wildlife Gardening richtet sich an Gartenfreunde (aber auch ohne Garten ist das Buch lesenswert) und beschreibt was man tun kann, um sich selbst besser zu ernähren und gleichzeitig mehr für die Umwelt (und gegen das Artensterben) tun kann. Nebenbei bringt Goulson dem Leser die heimische (und exotische) Tier- und Pflanzenwelt näher, räumt mit Mythen auf (z. B. den Ohrwurm betreffend, der wohl weltweit keinen besonderen Ruf hat) und zeigt worauf man beim Pflanzenkauf im Gartencenter achten sollte, wenn man den Insekten (nicht nur den Bienen) etwas gutes tun möchte.
Jedes Kapitel wird mit einem einfachen Rezept zum Nachkochen begonnen (aber bisher habe ich noch keines davon ausprobiert …) und am Ende finden sich Tipps für Pflanzen für einen insekten/vogelfreundlichen Garten (rein auf eigene Erfahrung basierend).
All diejenigen, die sich mit naturgerechtem Gärtnern (und nichts anderes ist Wildlife Gardening) auseinandersetzen wollen, ist das Buch ans Herz gelegt.
Allerdings gibt es Aspekte, die man mit Vorsicht genießen sollte, bezwiehungsweise ignorieren, will man nicht mit dem Gesetz in Konflikt geraten.
Ich kenne die britischen Gesetze nicht, dort mag es erlaubt sein, Grauhörnchen (tiergerecht) zu töten. In Deutschland darf man das nicht (abgesehen davon, dass es meines Wissens noch keine Grauhörnchen in Deutschland gibt). Dave Goulson rät zum Verzehr von Tieren, die Verkehrsunfällen zum Opfer gefallen sind. Auch das mag in England kein Problem darstellen, aber in Deutschland ist es verboten, Tiere aus der Natur zu entnehmen, selbst wenn sie tot sind.
Beschränkt man sich bei Goulsons Tipps allein auf die Arbeit im eigenen Garten, wird man viel Neues auf unterhaltsame und gar nicht trockene wissenschaftliche Art erfahren.