Cover-Bild Das letzte Experiment
Band 3 der Reihe "Hedi Voss ermittelt"
12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Zeilenfluss
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 300
  • Ersterscheinung: 22.01.2025
  • ISBN: 9783967145014
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Miriam Rademacher

Das letzte Experiment

Humorvoller Ostsee-Krimi mit spannender Cold-Case-Ermittlung
Mutterliebe trifft auf mörderische Teenager.

Hedi Voss begreift langsam, dass sie und die anderen Mütter wahrlich unterschiedliche Vorstellungen von Spaß haben. Während andere Kindergeschrei und eiskaltes Chlorwasser genießen, blüht Hedi erst richtig auf, als ihr Kollege sie bittet, sich einen tragischen Fall anzusehen, der längst zu den Akten gelegt wurde.
Die Mutter der vor fünf Jahren verschwundenen Anastasia fordert immer wieder Antworten von der Polizei. Alles deutet darauf hin, dass Anastasia eine damalige Mitschülerin ermordet hat und seither untergetaucht ist. Doch Hedis Instinkt sagt ihr, die Wahrheit ist komplexer.
Führten Rivalitäten und beunruhigende Veränderungen in Anastasias Verhalten zu dem tödlichen Ausgang, oder verbirgt sich etwas noch Dunkleres?

Der dritte Cosy-Crime-Roman mit der Ermittlerin in Elternzeit Hedi Voss zeigt die Abgründe, die Mütter von Teenagern im schlimmsten Fall erwarten können. Ein packender Cold Case Krimi voller Spannung, Humor und Ostsee-Flair.

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Lesejury-Facts

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2026

spannender Cold Case - aber schon wieder unverantwortlicher Umgang mit dem Baby

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Im dritten Teil ermittelt Hedi in einem Cold Case Fall, bei dem vor fünf Jahren eine Schülerin ermordet wurde und die vermeintliche Täterin seitdem ebenfalls spurlos verschwunden blieb.
Hedi Voss ermittelt ...

Im dritten Teil ermittelt Hedi in einem Cold Case Fall, bei dem vor fünf Jahren eine Schülerin ermordet wurde und die vermeintliche Täterin seitdem ebenfalls spurlos verschwunden blieb.
Hedi Voss ermittelt inoffiziell, während ihrer Karenzzeit und mit Baby Riko im Schlepptau und zusätzlich gibt es einen True-Crime Podcast, der auch Einblicke in die Sichtweisen der beiden Podcast-Erzählerinnen gibt sowie die öffentliche Meinung widerspiegelt. Dadurch ist die Erzählweise sehr aufgelockert und authentisch.
Die damaligen Ermittlungen sind nicht optimal verlaufen, die Hauptverdächtige ist verschwunden, Zeug*innen gab es keine und die Handys blieben verschwunden, sodass der Fall bald zum Cold Case wurde und Hedi vertreibt sich ihre Langeweile, indem sie nun versucht, den Fall neu aufzurollen, mit ihren begrenzten Möglichkeiten.
Gut gefallen hat mir, dass Hedi gewisse Dinge des Lebens nicht so ernst nimmt und auch Ideen aus ihrem Umfeld gut annehmen kann. Was mir gar nicht gefallen hat ist ihr Umgang mit dem Baby im Krabbelalter, der grob fahrlässig ist. Ich weiß, dass gewisse Situationen oder Herangehensweisen von unterschiedlichen Elterntypen unterschiedlich betrachtet werden, aber wenn es um Sicherheit geht, darf man nicht diskutieren oder nachlässig sein. Mehrmals fährt Hedi mit ihrem Baby ungesichert, vergisst die Babyschale anzuschnallen, vergisst ihr Baby im Auto, lässt es unbeaufsichtigt im Café oder öffentlichen Räumen herumkrabbeln und hofft, dass andere Personen einschreiten werden, wenn es in eine Gefahrensituation kommt, das geht gar nicht. Ich würde es als Autorin auch gar nicht im Buch schreiben, um andere nicht zum Nachahmen zu animieren, denn das kann schlimm enden. Dies ist mir leider auch schon im vorigen Teil negativ aufgefallen.
Lustig wiederum finde ich ihre Sichtweise auf die breite Palette an Baby-Kursangeboten, von musikalischer Früherziehung über Babyschwimmen, die sie alle mit ihrer Freundin Brit und Baby Maike ausprobiert hat, aber keinen Gefallen daran gefunden hat oder sogar aus der Gruppe verbannt wurde. Super finde ich, dass Hedi in Itzi so eine großartige Babysitterin gefunden hat, so kann sie Baby Riko auch zukünftig in Itzis Obhut geben und sich selbst in einen Ermittlungsfall stürzen oder eine Auszeit nehmen, dann wird sie sich bestimmt auch bald besser in ihrer Mutterrolle einfinden.